
Peters Tagebuch – 10.04.2026
Heute fahren die Vienna Lawnmowers auf Trainingslager. Das Wetter zeigt sich gerade von seiner sommerlichsten Seite, wenn es gerade August in Manchester wäre, denn es regnet und schneit. Dennoch machen wir uns am Nachmittag in Fahrgemeinschaften auf den Weg nach Wels. Gegen 17:30 Uhr war Check in im Gasthof Gösser Bräu in der Innenstadt, welches man nach all den Jahren schon quasi zu unserem Stammlokal erklären könnte. Erster Programmpunkt ist das gemeinsame Abendessen ebendort. Nach einem guten Essen mit langsamen Halben und einer Nachspeise „Schmutz“ gings Luftlinie drei Meter weiter ins Billardcafe 14/1. Bei Billard und Darts klang dort der Abend entspannt aus und dann ging es auch schon brav ins Bett, damit alle fit für die nächsten zwei Trainingstage sind.
Zimmeraufteilung:
Zimmer 1 – Clemens, Philip, Peter, Lionel
Zimmer 6 – Didi, Eli, Gregor
Zimmer 7 – Igor, Fabian, Nico
Zimmer 8 – Koppi, Rene
Zimmer 10 – Darion, Roan
Hotel Mama – Moritz
Peters Tagebuch – 11.04.2026
Für alle die nicht durch Elis Wald-Segen geweckt wurden, läutete kurz nach 7 Uhr der Wecker. Für alle die bis 07:15 Uhr immer noch im Bett lagen, gabs einen Weckdienst (Fußtritt) vom Präsidenten persönlich. Noch etwas schläfrig schleppen wir uns runter zum großzügigen Frühstücksbuffet. Etwas enttäuschend war, das die auswendig gelernten Zimmernummer dieses Jahr keine große Bedeutung für die Kellnerin hat, man darf auch so was essen. Clemens erhellt den Morgen mit dem Vorlesen der Kronen Zeitung, danke dafür, und nach Igors siebenten Teller Paprikasticks und einer kurzen spirituellen Reise in der Garage von Hyundai-San (djuuuuhjuuuujuuu) gestärkt und erleuchtet auf den Weg zum Platz.
Nebliges Wetter und vom Winterrost befallene Mowers, beides Schandflecke für so ein schönes Baseballfeld. Doch beides bessert sich im Laufe des Tages. Trainiert wird am Vormittag in zwei Gruppen: Infield und Outfield. So geht das Training dahin bis zum Mittagessen. Pizza – die ausgewogene Trainingslager Ernährung des sportlichen Lawnmowers. Alles wird aufgegessen und darum kommt auch die Sonne zum Vorschein. Nach einer kurzen Mittagspause, die manche für kurzes Schlaferl in der Sonne nutzen, nur gestört vom Surren der Drohne, geht es weiter. Erst gibt es alabam´sche Nachhilfe für die richtige Handschupflege, danach eine Runde im Schlagkäfig und Bullpen, gefolgt von einer Life Pitching Session auf dem Feld. Ganz schön viel für den ersten Tag, darum nascht Koppi zwischendurch bei einem Head-First-Pinguin-Slide vom Dirt. Gestärkt und satt, fällt ihm das Flyouts fangen gleich leichter.
Gegen 17:00 Uhr ist für heute Schluss. Rückfahrt zum Hotel. Ein Auto braucht nach dem anstrengenden Tag die Starterkabel, die Lawnmowers stärken sich hingegen wieder beim Abendessen im Gösser Bräu. Zum Ausklang haben sich Clemens und Roan ein Mowers Pub Quiz ausgedacht. Drei Teams kämpfen um Ehre, Ru(h)m und um nicht Barfuß durch den Warning Track gejagt zu werden. Gewonnen hat das 18-Bier-&-Rene-Team, allein schon deswegen verdient, weil sie als einzige den Baby-Bertl erkannt haben.
Peters Tagebuch – 12.04.2026
Guten Morgen, liebes Tagebuch. 3/4 unseres Zimmers hat den Regenerationsspaziergang um 07:00 Uhr zur Traun verpennt. Während andere der aufgehenden Sonne am Ufer beiwohnten, regenerierten wir über die Stiegen zum Frühstücksbuffet – heute ohne Kronen Zeitung. Dann aus-checken und wieder auf zum Platz – Djuuuuhjuuuujuuu.
Die Arme und Beine sind anfangs noch etwas schwer, aber im laufe des Vormittags wird es besser. Zum Wetter sei gesagt: Ein Traumtagerl. Eine lange Einheit, wieder getrennt in Infield und Outfield – wobei die Outfielder ihren Spaß mit der Pitchingmaschine haben, die ihnen die Flyballs um die Ohren knallt. Am frühen Nachmittag klingt der Trainingstag dann mit einem Teeballmatch aus.
Frisch geduscht nehmen wir Abschied vom Chickensfield und vorm Abschied wird noch einmal gemeinsam gegessen. Im Ox, weil dort will der Mike immer hin. Steak, Burger und Speckfisolen. Hunger hat nach diesem Wochenende keiner mehr. 😉

