Saison: 1999

Michel Fleck

Michel sammelte als Jugendlicher in den 90er Jahren bei den Vienna Bucks und den Vienna Homerunners erste Baseballerfahrungen, ehe er 1996 die Vienna Lawnmowers ins Leben rief. 24 Jahre war er als Präsident des Vereins tätig und entwickelte sich durch seine Ausbilungstätigkeiten zu einem geschätzten Mann in der Szene. Zu seinem Karriere Highlight geöhrt sicher ein Homerun in Wiener Neustadt, der auf Grund eines verloren gegangenen Scorings nicht für die Nachwelt erhalten bleiben sollte. Im Winter 2021 trat er in die zweite Reihe und überließ seinen Sohn das Präsidentenamt. Michel steht aber weiterhin gerne als Spieler am Platz und ist dafür bekannt, dass er während des Spiels den Mund kaum geschlossen hält, und damit Offiziellen, gegnerischen und eigenen Spielern gleichermaßen den Nerv zieht / Freude bereitet (Unzutreffendes bitte streichen). Außerdem steht jeder Zeit mit Rat und Tat jedem im Verein zur Seite.

Dan Rudl

Dan ist nach einer hartnäckigen Schulterverletzung im Feld nur noch eingeschränkt einsetzbar und auch als Baserunner nicht einer der Schnellsten. Am Schlag ist er oft übermäßig aggressiv, verweigert Base on Balls und schwingt auf Pitches, die jeder andere passieren lassen würde. Trotzdem ist er aufgrund seiner Schlagstärke ein unverzichtbarer Bestandteil des Teams. Seine Homeruns wären auf so ziemlich jedem Feld welche, und mit Runnern auf Base gibt es keinen anderen Spieler, den die Lawnmowers lieber am Schlag hätten.

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Dietmar Ackerl

Didi ist der einzige Spieler, der seit der Gründung der Lawnmowers im Jahr 1996 bis heute in jeder Saison für zumindest eines ihrer Teams als Stammspieler fungiert hat, mit Ausnahme einer Verletzungspause 2016. Lange Zeit war er das As der Pitching Staff und hat gegnerischen Schlagmännern mit seinen Slidern regelmäßig den Nerv gezogen. Aus armschonungstechnischen und multitalentischen Gründen hat er sich in den letzten Jahren jedoch auf sein zweites baseballerisches Steckenpferd – nämlich die Position des Shortstops – verlegt. Was Didis Offensivspiel anbelangt, so streichen die Lawnmowers jene Tage im Kalender rot an, an denen er mal Strikeout geht – es gab schon komplette Saisonen ohne einen solchen Tag. Auch wenn Didi nie viel Power gezeigt hat, so zaubert sein Schläger doch mit hoher Verlässlichkeit Linedrives aufs Outfieldgras.

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Heinz Kampel

Der gute Enzo ist die graue Eminenz unter den Spielern im Verein. Er spielte schon Baseball, als einige der Nachwuchsspieler noch in den Windeln lagen. Dennoch hat er sogar schon selbst angemerkt, dass sich seine Karriere inzwischen dem Endspurt annähert. Ein paar gute Jährchen sind aber schon noch drinnen und zuletzt hat er wiederholt gezeigt, dass er noch nicht zum alten Eisen gehört: Outfield-Gold Gloves in den Jahren 1998 und 2001 und eine offensiv herausragende Saison 2000 (BA .583, OBA .706) für die Lawnmowers machen das mehr als deutlich. Heinz ist übrigens als wahrscheinlich einziger österreichischer Baseball-Spieler auf einem Foto gemeinsam mit Barry Bonds zu bewundern.