20.06. – Squeeze Play in der Dampfsauna – Hitzeschlacht in der Freudenau. Erst Hitzeschlacht, dann türkische Dampfsauna – oder doch einfach typisches Alabama-Baseballwetter? Wichtig ist: Keiner hat einen Hitzschlag erlitten.Ankunft in der Freudenau, und die Aspernallee war vollgepflastert mit Halteverbotsschildern. Wie sich später herausstellte, wegen einem Busshuttle zu einem MidSommar-Rave, der den gesamten Spieltag mit tiefen Bässen musikalisch begleitete. Der Platz wurde hergerichtet, die Linien mal mehr, mal weniger korrekt gezogen, die durch Billa-Lose finanzierte Kühltruhe erstmalig angesteckt, gefolgt von der wichtigsten Diskussion des Tages: Ab wie viel Grad darf man den Tiefschutz einkühlen? Beim Warm-Up dann der Schreck alle Ballkübel weg. Nach viel Hin und Her fand man eine Handvoll Bälle. Die Suche beim Metrostars-Container bleibt auf der To-Do-Liste.
Lawnmowers vs Red Devils
Los ging es bei noch angenehmen 30 Grad gegen die Red Devils, die eher ungern im heißen Wien statt im Waldviertel spielen. Das Glück lag zunächst auf ihrer Seite, die Mowers mussten noch auf Betriebstemperatur kommen. Entsprechend schleppte man sich durch die ersten Innings, die Devils hatten die Oberhand. Doch mit mehr Sonne, strategischen Wechseln und zunehmender Hitze liefen die Motoren der Mowers auf Hochtouren und es wurde ordentlich Runs produziert! Da halfen den Devils auch nicht mehr die strategischen Hydration Breaks im WM Stil. Moritz heimste als Pitcher seinen lang ersehnten ersten Win der Saison ein und zwar verdient. Auch unsere Rookies glänzten in der Sonne und zeigten, was man in nicht mal drei Monaten alles lernen kann. Endstand 13:5 – kann sich sehen lassen.
Pause
Während das zweite Spiel (Danube Titans vs Red Devils) lief, wurde sich im Schatten, im Schwimmbad und der Legenden Scorerhütte erholt. Außerdem diskutiert ob der Jelly den Weg zum Feld findet, oder doch lieber zum Rave weiterfährt (Ticketpreise eher happig). Pünktlich zum Spielende des zweiten Spiels fing es an zu regnen und das Feld wurde kurzzeitig abgedeckt, damit war die Dampfsauna eröffnet.
Lawnmowers vs Danube Titans
Das zweite Aufeinandertreffen dieser Saison – und die Mowers hoch motiviert, die Titans nach drei Jahren endlich wieder zu schlagen. Die Ausgangslage versprach Spannung, und sie hielt, was sie versprach. Erst ging es in einen 0:4-Rückstand, den die Mowers durch starke Schlagleistungen Stück für Stück aufholten.Besonders der Andi, der nach dem vielen Laufen schon mehrfach nach einem Sauerstoffzelt fragte, wurde bei einem Stand von 4:5 und zwei Outs noch in ein Suicide Squeeze Play geschickt (ein alabamischer Sommertraum). Ein guter Bunt, Andi kommt heim – safe! Nur Didi, der den Bunt hingelegt hatte, war auf First aus. Knapp daneben ist auch vorbei, und so ging es kurz vor Spielzeitbegrenzung noch ins 7. Inning. Die Titans legten prompt einen weiteren Run nach, Igor erreichte durch einen Schlag erstmals die Base doch es sollte nicht reichen. Endstand 4:6, und die Mowers mussten sich geschlagen geben.Was bleibt, ist ein starkes Spiel im Outfield von Max, Luca und vor allem Dario, der als Star-Centerfielder vier wichtige Catches im Outfield sicherte. Nach so einem Auftritt schmerzt es umso mehr, ihn jetzt nach Italien verabschieden zu müssen.

