Gescheiterte Generalprobe

Nach drei Niederlagen in Folge und der damit verpassten Chance auf die erneute Teilnahme am Meisterplayoff, stand für die Lawnmowers am Mittwoch dem 1.9. das Nachtragsspiel gegen die Metrostars II und damit das letzte Spiel des Grunddurchgangs 2021 auf dem Programm. Dadurch, dass dieses Spiel, welches als Nightgame ausgetragen wurde, keinen Einfluss mehr auf die Tabelle hatte, nutzten beide Teams die Gelegenheit einiges auszuprobieren.

Vienna Lawnmowers vs. Vienna Metrostars II

Line Up: #98 Jelencsits 3B (> P), #11 Bittmann DH (> 3B), #73 Köhler LF, #52 Bertleff CF (> 1B), #69 Ackerl SS, #8 Terkl RF (> #4 Krajnovic CF > RF), #3 Crowder 1B (> #22 Hlawaty 2B), #15 Szeywerth C, #17 Zednik 2B (>RF > #1 Mace CF) – #24 Bammer P

Bei den Mowers startete nach Urlaubspause ein weiteres Mal diese Saison Moritz Bammer am Mount. Rene Szeywerth ersetzte erneut Stammcatcher Luca von Ameln. Ebenfalls aus dem Heimaturlaub zurück, nahm Eli Crowder wieder seinen Platz an der 1st Base ein. Klaus Zednik durfte neben Routinier Didi Ackerl im Middleinfield ran. 3rd Baseman Daniel Jelenecsits komplettierte das Infield und das Outfield bildete der Ibiza Bertl flankiert von der Wolf-Gang. Die Metrostars konnten schnell eine passable Führung ausbauen. Bei den Lawnmowers hingegen wollte nichts funktionieren. Zur Mitte des Spiels gab es dann bei beiden Teams die große Wechselrochade. So viele Wechsel in einem Spiel, hatte der international erfahrene Ump, der u.a. auch in der deutschen Bundesliga aktiv war, noch nie erlebt. Ja, das ist Landesliga in Reinkultur. Jelencsits ersetzte Bammer, Hlawaty kam für Crowder und für Starting Line Up Debütant Terkl kam der wiedergenesene Dario Krajnovic. Und der Kroate brachte endlich ein wenig Feuer in das Spiel der Lawnmowers. Zwei Hits und ein tolles Force-Out aus dem Centerfield, welche dann jedoch leider die einzigen Highlights auf Seiten der Royalblues bleiben sollten. Einen weiteren Push-Effekt erwartete man sich durch die späte Einwechslung des aus dem Burgenland eingeflogenen Präsidenten – bitte nicht zu verwechseln mit einem eingesprungenen Goethe – Lionel Mace, doch auch daraus wurde nichts. Beim Spielstand von 12-3 und geladenen Metostars-Bases versuchten die Mowers noch einmal alles, um den entscheidenden Run zur Mercy Rule zu verhindern. Also: „Alles Home!!!“, was an Michi Bittmann irgendwie vorbei gegangen war. Ein kurzer Hit ins Left Field, Wolfgang Köhler nahm den Ball auf, Bittmann fuchtelte: „Zu mia, spü zu mia!“, Köhler warf dennoch korrekt und direkt Richtung Home, doch leider war der Run dann schon passiert. Endstand 3-13.

Die Formkurve der Lawnmowers gleicht dem Sturzflug des Habichtskauz, wenn er zur Jagd auf seine Beute, wie kleinere Hasen, Erdmäuse oder Spitzmäuse, ansetzt – sprich steil bergab. Am Schlag Leerlauf und Verunsicherung, die sich allmählich auch aufs Selbstvertrauen der Spieler auswirkt. Die große Frage nur zwei Tage vor dem Mittleren Playoff am Samstag: Haben die Mowers das Gewinnen verlernt?

Eine kleine Randnotiz für eventuell mitlesende Mütter, denen es vielleicht wichtig ist, das ihre Kinder genug Gemüse essen: Jemand hat beim Burger nach dem Spiel den Salat weggelassen!

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