Autor: Lionel Mace

Off Season Report – Off Season Report

[Trinkspiel: Jedes mal wenn im nun folgenden Artikel „Off Season Report“ oder „OSR“ steht, bzw. ein Rechtschreibfehler erkannt wird → Stamperl!]

Schon wieder so eine endlose Off Season (nur Off Season, ohne Report, also falscher Alarm, Hände Weg vom Stamperl!). Anfang Juni sollte nach 2020 nun auch 2021 eine verkürzte Saison endlich starten dürfen. Also noch mindestens ein Off Season Report bis zum Play Ball. Nach so vielen Wochen Off Season ist die Themenfindung für den Report schon recht schwer geworden. Darum ist das Thema des heutigen Artikels eventuell ein wenig uneinfallsreich. Mancher stellt missmutig vielleicht sogar die Frage: Verdient der Off Season Report überhaupt einen Off Season Report über sich selbst?

Die gelbe Badeliege

Ende Oktober 2015. Nachmittag. Hotel-Liegebereich, Therme Loipersdorf, Steiermark, Österreich. Noch wusste es niemand und man konnte es auch nicht erahnen, aber diese eine gelbe Badeliege, würde in kürze Zeuge, wie Lawnmowers-Geschichte geschrieben wurde! Gelesen wurde gerade eine Ausgabe der deutschen Fußballzeitschrift „Kicker“. Es war irgendwie interessant. Da wird die ganze Woche kein Spiel gespielt und trotzdem schaffen es die Redakteure zwischen der Montags und der vorliegenden Donnerstags Ausgabe Woche für Woche knapp 50 Seiten mit Inhalt zu füllen. Wir, hier auf der Lawnmowers Homepage schafften zu der Zeit keinen einzigen Artikel zwischen dem Playoffs im September und dem Spielbericht des ersten Spieltags im Frühling und da waren wir bei weitem nicht der einzige Baseballverein im Land, der das so handhabten. Freilich sind es nicht immer die spannendsten Artikel und man kann die Webseiten der österreichischen Baseballszene nicht mit dem größten Fußball-Magazin der Welt vergleichen, aber dennoch, müsste es doch irgendwie möglich sein, der Mowers Page in den eh so trostlosen Wintermonaten Leben ein zu hauchen und attraktiver zu gestalten. Nicht unbedingt wöchentlich, aber dennoch mindestens einmal im Monat, sollte es doch machbar sein, einen Artikel über irgendein Lawnmowers-spezifisches Thema raus zu fetzen, oder? Als sportlich begeisterter Mensch, der Baseball ausprobieren wollen würde, würde man sich schließlich doch bei dem Verein melden, der immer aktuelle Beiträge auf der Website oder am Social Media Kanal bringt. Zumindest eher, als bei Vereinen, wo der letzte Beitrag ein paar Monate zurück liegt. Damit war der Ursprungsgedanke geboren: Es ging in erster Linie nicht darum, ständig irgendeinen Schmarrn zu veröffentlichen, sondern um für Freunde, Spieler und Mitglieder, sowie Interessierte einen aktuellen Internetauftritt zu bieten! Die Freundin auf der Nebenliege zeigte sich von der weltbewegenden Herumüberlegerei gänzlich unbeeindruckt und crushte die Candies am Smartphone nur so umher. Ein, zwei Mal wurde noch die Kicker-Ausgabe durch geblättert, aber gelesen wird nicht mehr und im Kopf war eigentlich schon alles klar. Wie Titelseite aussehen könnte, wovon könnten die ersten Artikel ungefähr handeln. Wie würde der typische Lawnmowers-Schmäh darin eingebaut werden. Mit dem Kugelschreiber werden Ideen wild auf die Rückseite der Zeitschrift gekritzelt und ein Entwurf vom Design skizziert. Off Season Report, so soll das ganze genannt werden.

Vom Neo-Schandblatt zur Kultgeschichte

Nur ein paar Tage darauf war es dann soweit: „Off Season Report – Mythos Hallentraining“ erblickte des Licht der digitalen Welt. Der offizielle Ah-Verdammt-Newsletter. Qualitätsjournalismus mit 90%. „Hingefallen: Marco Prusa spricht über den Sturz beim Aufwärmen“ winkte grau gehalten die allererste OSR-Sidestory vom Cover auf der Lawnmowers Facebookseite. Seit dem gab es in fünf Off Seasons (inkl. dieser gerade gelesen Werdenden) 42 Ausgaben. (Anm. Chris Neumann: 42!). Anfangs noch ein wenig belächelt und nicht wirklich verstanden, was das da jetzt werden soll. Gar von „Schandblatt“ – auf Grund der vielen Rechtschreibfehler – war die Rede. Dennoch trotzte der damals laufen lernende OSR allen Hatern und erlangte Kultstatus. „Das muss unbedingt in den Off Season Report!“, ist ein gängiger Satz unter den Spielern und Funktionären der Lawnmowers. Egal ob aufgemotzte Anekdoten der 25-jährigen Vereinsgeschichte, die mittlerweile traditionelle Leistungsschau am Ende der Saison, sowie die Liga- und Kadervorschau vor Beginn der Neuen oder einfach irgendwas an den Haaren herbeigezogenen: Die Zeilen werden immer befüllt und damit die Homepage. Und wenn österreichweit die Internetauftritte sämltlicher anderer, kleinerer und größerer Sportvereine im November in Winterstarre verfallen, ist auf www.lawnmowers.at seit fünf Jahren durchgehend Geöffnet. Das schafft Aufmerksamkeit und erzielt Wirkung. Darauf kann man stolz sein und somit wäre auch die Frage aus der Einleitung geklärt! Bam!

Noch Fragen?

Unter den Social Medea Verweigerer unter den treuen Lesern hier haben sich bestimmt ein bis zwei Fragen aufgetan. „Was ist eine OSR-Sidestory?“ oder „Was für eine Titelseite?“. Jeder Off Season Report hat eine eigene Titelseite, mit der er auf der Facebookseite der Vienna Lawnmowers angekündigt und in der Bildunterschrift verlinkt wird. Neben dem markanten blauen Headline, einem passenden Titelbild und einer Zeile für die aktuellen Sponsoren, befindet sich linkts eine Spalte für die sogenannte Sidestory. Diese hat nur selten was mit dem eigentlichen Artikel zu tun und soll Betrachter zumindest einen Schmunzler abgewinnen. Meistens wird da einfach ein Spieler, auf Grund einer getätigten Aussage oder Aktion a wengerl aufs Korn genommen. (Anm. Anti-Mobbing-Beauftragter: Mobbing?). Darunter, um den Platz zwischen Sidestory und Sponsorenzeile zu Füllen sind meistens Fake-News, Fake-Werbeeinschalte oder sonst irgendein Blödsinn platziert, schlicht deshalb, damit da kein leerer Fleck (nein nicht Michel) bleibt. Die Titelseiten samt verlinkten Artikeln sind auf der Facebookseite im Album „Off Season Report“ chronologisch einsehbar.

Das sagen die Mowers über den OSR

Christian Neumann: „Nach einer Stunde stöbern durch Lawnmowers Nostalgie hab ich mich entschieden: „Lieferzeit vom Restaurant bestätigt“ ist mein Lieblingsartikel auf der Homepage. Knapp vor „Lawnmowers auf der MLB-Homepage“ (den Artikel gibt’s übrigens immer noch ist aber (noch) kein OSR). Aber warum „Lieferzeit vom Restaurant bestätigt“? Nun, ganz einfach. Der siegreiche Report enthält alle Elemente, die die Serie so erfolgreich macht – Spaß, Spannung, haarstraubende Rechtschreibfehler (Zwei Minuten im Amt und weil schon wem rausschmeißen – genial! Zusätzlich noch epochale Ereignisse (Clemens kommt in den Vorstand :P). Und schließlich ist es der erste OSR, der an meinem Geburtstag erschienen ist und ich bin auf dem Titelbild drauf! Also was will man mehr?

Clemens Hlawaty: Ein OSR über den Banner muss noch geschrieben werden. „Fluch und Segen des Banners“ oder so. Ich wollte schon fast selber einen Gast-Report darüber schreiben.

Moritz Bammer: Ich fand ja schon die Spielberichte immer ganz lustig, speziell den mit den Kondomen und dem Gruß an meine Mama in Oberösterreich. Das würde im Off Season Report noch fehlen (Anm. d. Red.: Na dann – Gruß an die Bahammer Mama). Das beste OSR Cover ist find ich das allererste, mit Marcos Sturz beim Aufwärmen. Beim Finden meines Lieblingsreports tue ich mir schwer. Ich find den „Nachgefragt“ vom Dezember recht gut, aber auch „Wann ist Treffpunkt?“ ist echt geil, ich find da passt da Schmäh gut!

Peter Pratscher: Ua Super! Ich les die immer am Klo.

Off Season Report – Ballparkguide

Was Fallstaff für die Gastronomie, das ist der Off Season Report für die landesliglichen Ballparks. Ausstattung, Infrastruktur und örtliche Gegebenheiten fließen alle samt in die Bewertung…oder Kritik…auch nicht…hmm…naja, es steht halt über jede der 9 Spielstätten der Landesliga Ost ein bisserl was geschrieben. Ein wenig wie ein Reiseführer für Fans des gepflegten, drittklassigen Baseballs.

ASKÖ Sportzentrum Spenadlwiese

LLO-Heimstätte der Vianna Bucks

Adresse: Spenadlwiese, 1020 Wien | Parkmöglichkeiten: auf der Rustenschacherallee, 5 min Fußweg | Öffis: Straßenbahnlinie 1, Prater Hauptallee | Kantine: nicht immer geöffnet | WC: beim Softballfeld & im Verbandsgebäude

Die größte Baseball-Sportanlage im Osten liegt Mitten im Wiener Prater. Das Hauptfeld der 4 Felder umfassenden Anlage ist das Baseballfeld, wo in den vergangenen Jahren öfters schon EM-Tuniere abgehalten wurden, dementsprechend gut in Schuss ist der Platz. Die Zuschauer können das Geschehen am Platz von der Tribüne hinter dem Backstop verfolgen, wobei es auf der nicht überdachten Stahlkonstruktion im Sommer oft sehr heiß werden kann. Der Kantinenbetrieb ist meist davon abhängig, ob am Softball-/Nachwuchsfeld ein höherklassigeres Spiel oder Tunier stattfindet. Dann ist neben „Der Garten“ (Sportzentrums Restaurant beim Verbandsgebäude) manchmal auch der Essstand unter der VIP Loge besetzt, sowie Merchandisingstände aufgestellt.

Ballpark Graz

LLO-Heimstätte der Dirty Sox Graz II

Adresse: An der Kanzel, 8046 Graz | Parkmöglichkeiten: Ja (laut Google Maps) | Öffis: von Wien eher zach | Kantine: ? | WC: ?

Völliges Neuland für uns ist der Ballpark der steirischen Landeshauptstadt. Vor gut 2 Jahren wurde dieser im Norden der Stadt komplett neu aufgezogen. Einer Wortspende zu Folge gibt es eine Brücke, was auch immer damit gemeint ist und wo du hinführen mag. Ob es WC Anlagen und eine zu LLO-Spielen geöffnete Kantine werden wir beim ersten Besuch noch herausfinden und aktualisieren.

Baseballplatz Freudenau

LLO-Heimstätte der Vienna Lawnmowers, Vienna Metrostars II

Adresse: Aspernallee 3, 1020 Wien | Parkmöglichkeiten: auf der Aspernallee | Öffis: Buslinie 77A Lusthaus/Aspernallee | Kantine: Ja | WC: Ja

Home, Sweet-Eichenprozessionsspinner Home. Wenn der Prater die grüne Lunge Wiens ist, ist die Aspernallee der Blinddarm. Die Ausläufer der Hafenindustrie sind beim Einbiegen vom Handelskai schon zu erkennen. Der Baseballplatz Freudenau – umgangssprachlich schlicht „die Freudenau“ – hat sich in den letzten Jahren rausgeputzt. Eine Bewässerungsanlage für bessere Platzbedingungen, neue Netzte für die Battingcages, einem Doppel-Bullpen und ganz aktuell einer kompletten Umzäunung und einem befestigten, beleuchteten Weg von Eingang/Kantine zum Backstop. Künftig ist geplant den Hügel hinter dem Rightfield abzutragen und dieses bis zur Grundstücksgrenze zu erweitern, um die Freudenau Bundesligatauglich zu gestalten. Bundesligatauglich ist bis jetzt nur die Kantine. Diese ist an Spieltagen immer geöffnet. Neben Burgern, Würsteln und Getränken stehen auch stets kleinere Snacks, Chips, Süßigkeiten und Eis auf der Karte. So lohnt sich der Spieltag kulinarisch nicht nur für die Gelsen.

Batsfield

LLO-Heimstätte der Schwechat Blue Bats II

Adresse: Franz-Schuster-Straße 5, 2320 Schwechat | Parkmöglichkeiten: Parkplatz beim Rudolf-Tonn-Stadion, 5 min Fußweg | Öffis: Buslinie 217 Rannersdorf Schulgasse, 10min Fußweg | Kantine: ? | WC: ?

Derzeit noch im Bau und voraussichtlich im Juni fertiggestellt ist das neue Wohnzimmer der Blue Bats. Der neue Ballpark ist weiter zum Fußballstadion gerückt und befindet sich jetzt mittiger im Schwechater Sportzentrum, welches im zu Schwechat gehörendem Rannersdorf liegt. Wie auch in Graz sind erste Erfahrungswerte zum Kantinenbetrieb und zum stilleren der Örtchen noch zu evaluieren.

Beersfield

LLO-Heimstätte der Schremser Beers

Adresse: Eugenia 72,3943 Schrems | Parkmöglichkeiten: Ja | Öffis: Nein | Kantine: Ja | WC: Beim Parkplatz

Idyllischer als das Beersfield kann ein Sportplatz eigentlich gar nicht liegen. In einer Senke neben einem Bach umrandet von Wäldern und Moorlandschaft. Waldviertelwellness pur. Also durchatmen, den Großstadtstress hinter sich lassen und auf den Ball draufnussen. Die Spiele am Beersfield sind für LLO Verhältnisse in der Regel gut besucht, was vermutlich weniger am qualitativen Baseballsport liegt, sondern mehr an der ausgezeichnet geführten Kantine. 3rd Base-Position spielen in Schrems sollte man nie mit leeren Magen, schließlich kann man da von seiner Position auch ohne Sehhilfe den Käsekrajnovics beim brutzeln zuschauen.

Cubs´ Field

LLO-Heimstätte der Stock City Cubs II

Adresse: Weg zum Baseballplatz, 2000 Stockerau | Parkmöglichkeiten: Ja, direkt am Platz oder beim Schwimmbad | Öffis: Zug S3/S4/REX3 Stockerau Bahnhof 20 min Fußweg | Kantine: Ja | WC: Ja

Traditionalisten parken nicht direkt am über einen Schleichweg zu erreichendem Platz, sondern am Freibadparkplatz, um den kurzen Straßenzug – bzw. viel mehr Kiesweg – mit dem phänomenal, majestätisch klingenden Namen „Weg zum Baseballplatz“ zum Cubs Field rauf zu trotten. Von der Battersbox aus hat man eine malerische Fernsicht auf die hügelige Landschaft des Weinviertels. Ob es deswegen hier statistisch mehr Strike Out Lookings gibt, als in anderen LLO Ballparks ist nicht festgehalten. In Stockerau laufen die Lawnmowers übrigens seit Ewigkeiten zum Aufwärmen keine Runde im Feld, sondern um den gesamten Platz. Wie es dazu eigentlich gekommen ist, ist ebenso nicht überliefert. Es ist halt so. Es bleibt halt so. Auch in Stock City ist bei Landesliga Spielen die Kantine besetzt. Bei einem eventuellen Schauer spendet ein überdachtes Bankerl Schutz (muss man halt schnell sein).

Hell´s Gate

LLO-Heimstätte der Woodquarter Red Devils

Adresse: Unserfrau 100, 3970 Unserfrau-Altweitra | Parkmöglichkeiten: Ja | Öffis: Waldviertelbahn, Prost! | Kantine: Ja | WC: Ja

Ländlich, verschlafenen Flair strahlt das so teuflisch klingende Hells Gate in der 981 Seelen zählende Gemeinde Unserfrau nahe der tschechischen Grenze aus. Der Zustand des Feldes selbst ist gegenwärtig nicht mehr das gelbe vom Ei. Dafür hat sich für den weitgereisten Auswärtsfan in den letzten Jahren so einiges getan. Sanitärcontainer, gut geführte Kantine und überdachte Sitzplätze. Ebenso überdacht sind die neue Dugouts, welche in den letzten Jahren die Heurigenbankerl mit Sonnenschirm ersetzten. Nach der Saison sind die Red Devils gezwungen, das Hochwasser geplagte Spielfeld zu erneuern und auch eine Erweiterung des zu kurzem Left Fields ist geplant. Darum weichen die Waldviertler ab 2022 temporär auf den alten Fußballplatz von Moorbad Harbach westlich von Weitra aus. Diese Angaben sind ohne Gewähr, weil die Quelle ist ein Artikel der Devils-Homepage vom 1.April. Darum ist ein wenig Skepsis angebracht. Vielleicht. Vielleicht auch nicht.

Hoppersfield

LLO-Heimstätte der Traiskirchen Grasshoppers II

Adresse: Badgasse 18, 2514 Traiskirchen | Parkmöglichkeiten: auf der Badgasse (möglicher Foulballbeschuss), sichererer Parkplatz beim Skaterplatz | Öffis: Badner Bahn Traiskirchen Lokalbahn 15 min Fußweg | Kantine: Ja | WC: Ja

„Traiskirchen? Aja, das mit dem großen Netz oder?“, die Besonderheit des Hoppersfield bleibt in Erinnerung. Um die Autos und Fußgänger der Badgasse halbwegs vor Foulballs zu schützen, musste vom Backstop bis über die Homeplate ein Netz gespannt werden, welche eine Sonderregelung mit sich bringt: Geschlagene Bälle in die Luft, die das Netz berühren werden automatisch als Foulballs gewertet. Fangesänge und Stadionsprecher beschallen den Ballpark, also zumindest wenn zeitgleich am nahegelegenen Fußballplatz ein Drittligaspiel stattfindet und der Wind in die richtige Richtung weht. Sonst geht es an LLO-Spieltagen familiär und gemütlich zu. Die überdachte Kantine, wie auch der Griller sind immer besetzt.

Ravens´ Nest

LLO-Heimstätte der Danube Titans

Adresse: im Aubad, 3425 Tulln an der Donau | Parkmöglichkeiten: Ja, am Waldweg vom Kreisverkehr B14/Langenlebarner Str. zur Kläranlage | Öffis: Zug S40/REX4/REX41 Tulln Bahnhof 25min Fußweg | Kantine: Ja | WC: beim Grillplatz

Stahlcontainer-Dugouts, das Brummen des Stromgenerators im Gebüsch und die hölzerne, halbmorsche Anzeigetafel, die an einem großen Baum hinter dem Backstop lehnt. So empfängt einen die rustikale Kultspielstätte im Tullner Aubad. Die Tullner Ravens sind zwar leider seit 5 Jahren Geschichte, der Nachfolgeclub Danube Titans, welcher offiziell aus Klosterneuburg ist, sorgt dafür, das der Ballpark dennoch nicht außer Betrieb geht. Für den treuen Auswärtsfan hat das Ravens Nest – wenn er denn die Zufahrt findet – einiges zu bieten. Er kann sich zwischendurch bei einem erfrischenden Schwimmerl im Aubad erst einen Ausschlag und sich danach bei der kultigen Kantine eine Stärkung holen. Ein überdachter Sitzbereich direkt am Zaun bietet beste Sicht auf das mehr oder mindere Spektakel am Platz.

Off Season Report – Frühjahrsmüdigkeit

Noch gut ein Monat bis zum geplanten Ligaauftakt der Landesliga Ost Saison 2021. Die Lawnmowers und der Ligaauftakt, das war in den letzten Jahren eher eine unglückliche Beziehung. Vier der vier letzten Auftaktmatches endeten mit einer Niederlage*, drei Mal wurden sogar gleich beide Spiele des ersten Doubleheaders verloren.

Kaum einen Spieltag im restlichen Matchkalender wird so entgegen gefiebert, wie dem Ersten. Nach dem langen Winter endlich wieder Baseball spielen, Baseball spüren. Hit by Pitch? Nein, nicht so. Allgemein das Gefühl des Sports. Das sich reinzwängen in die weiße Baseballhose. Der Geruch von Sonnencreme und Russensalbe im Dugout. Renes Anekdoten aus Südkoreas fünfter Liga. Die Verkündung der Line Up. Der Marco, wie er sagt: „Ui, Pitcher wirft schnell!“ Und schlussendlich der ersehnte Call vom Umpire: „Play Ball!“ Gänsehaut.

In den letzten 10 Jahren, konnte lediglich viermal das erste Ligaspiel der Saison gewonnen werden. In drei von diesen Saisonen gewannen die Mowers übrigens anschließend auch den Grunddurchgang. So steht und fällt quasi der Erfolg der Saison schon mit dem ersten Spiel, also rein abergläubig betrachtet.

2012 – Die Lawnmowers besiegen in der Freudenau im Auftaktspiel der Landesliga Ost B die zweite Mannschaft der Blue Bats, die damals unter „Schwechat Brewers“ agierten, mit Mercyrule 22-12. Es war dies der erste Auftaktsieg seit Beginn der neuen Ära 2009, als die damals neu zusammengemischte Mannschaft überraschen als Sieger vom Feld ging. In Rannersdorf damals und jetzt wird´s ein bisserl mystisch: Ebenfalls gegen die Brewers, ebenfalls mit Mercyrule und ebenfalls mit 22-12!

2013 – Im 13er Jahr starteten die Mowers wie auch im Jahr zuvor, in die LLOB in der Freudenau mit einem noch klareren Mercyrule Win. Die Woodquarter Red Devils wurden 23-9 abgefertigt. Allerdings kam der Motor im Laufe der Spielzeit ins Stocken und man verpasste schlussendlich sogar das Final Four, welches damals nur die ersten beiden Teams, der jeweiligen Division erreichten.

2014 – Auch im dritten Jahr in Folge, wurde die Tradition fortgesetzt. Freudenau. Win mit Mercyrule. Dieses Mal sahen die Tulln Ravens 2 kein Land. Ergebnis 18-8. Durch den Divionswechsel spielten die Lawnmowers 2014 in der Divion A, welche den Dreiertunier-Spielmodus beinhaltete. Auch im zweiten Spiel des Tages setzten sich die Mowers – zwar weniger deutlich, aber dennoch – durch und bezwangen die Vienna Bulldogs mit 6-3.

2016 – Nach dem scheitern 2015 sollte im Folgejahr wieder ein Auftakterfolg erzielt werden. Zwar dieses Mal Tullner Au statt Freudenau und auch ohne Mercyrule, aber auch hier konnten gleich beide Spiele des Doubleheaders gewonnen werden. Übrigens gegen die Nachfolgeteams, gegen die das auch schon 2014 gelungen ist. Gegen die Danube Titans 10-5 und gegen die Freudenau Mets 11-9.

Seit dem warten die Lawnmowers allerdings immer noch auf den ersten Win im ersten Ligaspiel der Saison. Es wollte die letzten fünf Male einfach nicht sein. Unkonzentriertheiten, ansässiger Winterrost oder eben schlicht und einfach die Frühjahrsmüdigkeit. Am 1.Mai gibt es die nächste Chance. Da warten zum Auftakt die Stock City Cubs 2 und danach die Vienna Bucks auf Ackerl, Bertleff und Co. Übrigens in der Freudenau. Ein gutes Omen? Eventuell zwei Siege und dann Omen est nomen?

* 2020 sind zumindest am Papier beide Spiele des Auftaktdoubleheaders 7-0 zu Gunsten der Mowers strafverifiziert worden (Absage der Bucks und Cyclones setzten einen gesperrten Spieler ein), sportlich setzte es dennoch eine Niederlage.

Off Season Report – Lieferzeit vom Restaurant bestätigt

Am 19.2., also knapp ein Monat später als üblich, stand die ordentliche Generalversammlung der Lawnmowers auf dem Programm. Grundgedanke für den späten Termin, war es, das man da eventuell schon mehr weiß, wie es coronabedingt weitergeht. Mehr als Vermutungen konnten jedoch auch zu diesem Zeitpunkt nicht ausgestellt werden. Eine offizelle Aussendung des ABF wird erwartet. Apropos coronabedingt: Die GV fand dieses Jahr erstmals (und hoffentlich letztmals) als Videokonferenz statt. Ein Umstand, der nur die wenigsten davon abgehalten hat, auf chinesisches Essen zu verzichten und darum klingelten knapp vor 20 Uhr wienweit Essenslieferanten an Haustüren. So kam es richtig traditionell zu Besteckgeklimper und Geschmatze während der Eröffnungsansprache, was zumindest einen Hauch von Normalität erzeugte. Auffallend war, die geringere Teilnehmeranzahl, sodass am Anfang der Sitzung gerade mal die Beschlussfähigkeit gegeben war, bzw. stand oder viel diese mit der WLAN Verbindung im Railjet Abteil vom Klaus. Mit der Zeit stießen doch noch einige mehr dazu, sodass 17 Mitglieder von ihren Stimm- und Mitspracherecht gebrauch machten. Für die, die nicht dabei waren oder den Termin verschlafen haben (*hust Luca hust*), sind hier im OSR die wichtigsten Geschehnisse zusammengefasst.

Da wird ja das Huhn Chop Suey in der Pfanne verrückt

Bestätigung der Beschlussfähigkeit, Genehmigung der Tagesordnung, Rechenschaftsbericht des Präsidenten und Rechenschaftsbericht des Kassiers (mit vollen Mund) – alles schien wie eh und je. Dann Platze dem Xia Long Bao vor Schreck die Naht. Gründervater und Präsident Michel Fleck nutze die Ruhe der vollen Münder und verkündete nach 24 Jahren seinen Rücktritt als Obmann der Vienna Lawnmowers. Die Szechuan Ente dachte sie höre nicht recht, aber doch. Mehr dazu im Absatz unten. Als neuer Präsident wurde Lionel Mace vorgeschlagen und gewählt. Für den 26-Jährigen eine Herzensangelegenheit den Verein von seinem Vater zu übernehmen, ist er schließlich von klein auf mit und im Verein groß geworden. Als Vize Präsident stand wieder Rene Szeywerth zur Wahl. Naja, vielleicht oder auch nicht. „Wo ist der Rene?“ Der war nicht online und wurde so prompt angerufen, der hatte die GV nämlich für 20.2. im Kalender notiert. Nach vielen Minuten Pleiten, Pech und Pannen: „Könnts ihr mich hören?!“, „Ja!“, „Hallo, könnts ihr mich hören?“, „Jaaaa!“ Rene hält Zettel in die Kamera mit Aufschrift: Hört ihr mich. „JAAAA!“ „Rene, du bist schief!“, war es dann doch offiziell. Auch Chris Neumann (Kassier), Alex Schroll (Kassier Stellvertreter) und Didi Ackerl (Schriftführer) wurden wiedergewählt. Neu in Kreise der Entscheidungsträger wurde Clemens Hlawaty als Schriftführer Stellvertreter aufgenommen. Der Rudolfsheim-Fünfhausner ist schon seit Jugendzeit im Verein und übernahm in den letzten Monaten immer mehr Verantwortung, womit die Aufnahme in den Vorstand ein logischer Schritt war.

Business as usual

Die ersten Glückskekse wurden gebrochen und ein paar Stamperl Pflaumenwein zur Beruhigung wurden im Mikrowellenherd aufgewärmt. Weiter in der Tagesordnung. Dan Rudl und Michael Bittmann wurden wieder als Rechnungsprüfer angenommen, – zur Enttäuschung des frisch gebackenen Neo-Präsidenten – ohne davor entlassen werden zu müssen. „Zwei Minuten im Amt und will schon wem rausschmeißen, auweia.“ Mitgliedsbeiträge und Umpireentschädigungen bleiben 2021 ohne Protest unverändert. Weiter wurde ein kleiner Ausblick für die Saison 2021 aufgestellt. Die Lawnmowers nehmen bekanntlich wieder an der Landesliga Ost teil und werden an neun Spieltagen (plus zwei Playofftermine) in Form von Dreiertunieren zwei Mal auf neun Teams treffen. Gegner der Mowers dieses Jahr sind: Stock City Cubs 2, Vienna Bucks, Dirty Sox Graz 2, Traiskirchen Grasshoppers 2, Vienna Metrostars 2, Danube Titans, Schremser Beers 2, Woodquarter Red Devils und Schwechat Blue Bats 2. Eine möglichst gute Platzierung wird angestrebt, auf dem Aufstieg wird jedoch auf Grund der Ausländerregelung schon im vorhinein verzichtet.

Mannschaftsevents

Ein von vielen Seiten gewünschtes Trainingslagers ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt leider nicht planbar. Dafür haben sich einige, u.a. der sonst so reiseunfreudige Vize Präsident, für ein Mannschaftswochenende im Zuge der Auswärtsfahrt nach Graz ausgesprochen. Heuer ist, auf Grund des 25-Jahr-Jubiläums der Mowers, eine Geburtstagsfeier in Planung. Als Höhepunkt soll es ein Match zwischen der aktuellen Mannschaft und den Legenden und Veteranen der Lawnmowers geben, worauf hin einige zu googlen begannen, ab wann man offiziell als Veteran gilt. Termin und genauer Ablauf werden vermutlich Anfang Sommer bekannt gegebenen.

Danke, Herr Präsident

„Ich treff´ keine Entscheidungen, ich bin der Präsident!“ [Spaceballs 1987] eines der wenigen und dennoch oft gebrauchten Lieblingsfilmzitaten von Michel Fleck, dem nun scheidenden Präsidenten der Vienna Lawnmowers. Nach 24 Jahren tritt er also in die zweite Reihe und übergibt die Verantwortung seinem Sohn weiter. Für all jene, die nicht bei der Generalversammlung dabei sein konnten, ist hier die offizielle Begründung:

„Ich mache das schon zu lang und bin jetzt eh täglich mit Organisieren beschäftigt, sodass ich dankbar wäre, den Job in andere Hände zu geben. Natürlich bleibe ich dem Verein immer als Coach und Spieler erhalten und leite auch jederzeit das Wintertraining. Der Rene redet zwar eh immer vom Putsch, aber er machts nie…“

Michel hat diesen Verein gemeinsam mit Schulfreunden ins Leben gerufen. (So war das damals und nicht anders: Off Season Report – So war‘s, und nicht anders! – Vienna Lawnmowers Baseball Club) Diesen Verein, dem so viele ihre Baseballkarriere, Erinnerungen und schöne Momente zu verdanken haben. An dieser Stelle sei von all diesen aktiven und ehemaligen Spielern, wie auch Freunden der Lawnmowers ein herzlicher Dank ausgesprochen, für das jahrelange Engagement im Verein, Jugendarbeit, Ligaverwantwortlicher, Schiedsrichterdienste und Ausbildung, Regelkursleitung, Trainingsleitung, Teammanager und und und. Ein Engagement, was auch dem Verband nicht verborgen blieb, welcher via Facebook ein kurzes Statement abgegeben hat: „Wir danken Michel Fleck für die jahrelange Arbeit um unseren Sport und wünschen weiterhin alles Gute!“ [Quelle: ABF Facebookseite]. Viele Worte, die sich alle ein wenig nach Abschied anhören, so ist es aber keineswegs. Er wird dem Verein als Reservespieler, Umpire und Basecoach genauso weiter zur Seite stehen, wie bisher und daher auch in Zukunft der österreichischen Baseballbühne mit ständig laufendem Mundwerk erhalten bleiben.

Off Season Report – von Ameln bis Zednik

Normalerweise wären wir jetzt in der finalen Phase der Saisonvorbereitung. Mittlerweile traditionell wird zu dieser Zeit der Kader im Off Season Report vorgestellt, das darf auch im fünften Jahr des OSR nicht fehlen. Aktuelle Erfahrungswerte vom Training bleiben logischerweise aus.

Infield

Dicht an dicht stünden die inneren Feldler beieinander, wenn man alle gleichzeitig aufstellen würde. Da aber nur vier Positionen zu vergeben sind, gab es bei der Line Up Gestaltung letzte Saison oft sogar ein Luxusproblem. Wem aufstellen? Raunzen auf ganz hohen Niveau, wenn man bedenkt, das vor gar nicht all zu langer Zeit viele auf ungewohnten Positionen aushelfen musste. Auf der Fist Base wechseln sich Alex Schroll und Daniel „Jelly“ Jelencsits ab und schräg gegenüber auf der dritten Base tun das Michi Bittmann und Wolfgang Köhler. Im Middleinfield sind die Mowers ganz besonders qualitativ stark besetzt. Zweifacher Landesliga MVP Clemens Hlawaty, Ex-Nachwuchs Nationalspieler Marco Prusa, Vize-Nachwuchslandesmeister Moritz Bammer, Lawnmowers Legende/Rekordspieler Didi Ackerl und Junior Highschool Talent Jaryd Mercer. Gänsehäufel…äh…Gänsehaut, das sch**** dich an, wenn man das so liest oder? Die Fünf sind sowohl auf 2nd Base, wie auf Short Stop flexibel einsetzbar, wobei es natürlich persönliche Präferenzen unter den Spielern gibt.

Outfield

Zwei Gold Gloves gingen letztes Jahr ins Outfield der Mowers. Die drei Outfield Gold Gloves erleben allerdings dieses Jahr in der LLO eine Reform, was deren Wert nach oben kurbeln soll, weil sie schwerer zu erreichen sein werden. Left-, Center und Rightfielder werden dazu in einen Topf geworfen. Es wird nur noch Awards für die drei besten Outfielder geben, wurscht welcher Position. Sei es, wie es sei. Wir brauchen eigentlich keine Trophäen, um die Qualität unserer Flyballpflücker zu unterstreichen. Großteils souverän arrgierten diese über die Saison hinweg und lieferten vor allem in den Playoffspielen gegen die schlagstarken Cyclones geschlossen fehlerlos ab. Das Fundament dort weit, weit draußen bilden seit über einem Jahrzehnt das Duo Thomase Bertleff und Lionel Mace. Da beide aber Berufe, mit Wochenenddiensten ausüben, ist ein breiter Back Up Staff hier ganz besonders wichtig. Der flexible Rene Szeywerth hat oft bewiesen, das er im Outfield die Fäden ziehen kann und auch unerfahrene Leute mitreißen kann. Hinzu kommt eine ganze Horde „junger“ „Wilder“, wie Klaus Zednik oder auch Dario Krajnovic. Ein Comeback des langzeitverletzten Andi Chrastka ist ebenso angekündigt. Also fix ist, ein gegnerischer, weiter Flyball wird keineswegs sorgenlos seinen Weg Richtung Rasen finden können.

Pitcher

So breit, wie letzte Saison, war das Sortiment an Pitchern bei den Lawnmowers schon lange nicht mehr. Sechs unterschiedliche Werfer, plus ein karibischer Leihpitcher, in nur einer halben Saison. Platz 3 am Ende zeugt von der Qualität am Mount. Das alles wird es dieses Jahr auch brauchen. Mit 18 Spielen an neun Spieltagen ist diese Spielzeit mehr als doppelt so lang, wie 2020. Clemens Hlawaty und Michael Bittmann zählen schon seit mehreren Saisonen als wichtige Stützen am Hügel. Mit Moritz Bammer und Daniel Jelencsits haben zwei weitere Kandidaten für längere Einsätze aufgezeigt. Die fehlenden Trainingsmonate werden sich leider auf kaum einer anderen Position, wie beim Pitcher so bemerkbar machen. Da kann man nur Hoffen, das unseren Hauptkanoniere das Schießpulver nicht ausgegangen ist.

Catcher

Luca von Ameln. Mit diesen drei Wörtern wäre diese Position bis vor einem guten Jahr noch mehr als ausreichend beschrieben gewesen. Gleich vier weitere Spieler hockelten neben dem Gold Glove Gewinner in der LLO 2020 hinter der Plate umadum. Speziell als die Haupthockler von Ameln und Sutanto verletzt ausgefallen sind, hat Rene Szeywerth bewiesen, das er eine wertvolle Option darstellt und auch Rookie Wolfgang Köhler hat bei seinen ersten Auftritten in der Plastikrüstung eine gute Figur gemacht. Für Letzteren wäre das Pitcher-Catcher-Training in der Halle so wichtig gewesen. Aber wäre, dere, Fahrradkätte 😛 bringt halt nichts. Es ist halt jetzt so. Summa summarum sind die Lawnmowers auch auf diesem Posten gut aufgestellt.

Offense

Das Rezept in der Schlagreihenfolge wird wohl nur wenig geändert. Es hat geschmeckt. Als Lead Off Hitter wird meist wohl wieder Jaryd Mercer bruzzeln. Der 19-Jährige kommt fast immer auf Base und hat im Laufe der Saison Clemens Hlawaty nach Jahren den Job „geklaut“. Der schlägt taktisch gesehen nämlich sogar besser als Nummer 2, denn er schlägt zu gut, da ist es schade, wenn nicht schon einer auf Base wäre. Dahinter Lionel Mace, also gleich drei starke Baserunner rühren kräftig um. Es folgt die geballte Battingpower. Bittmann, Bertleff, Prusa, Schroll, von Ameln oder Köhler. Denen will kein Ball nachts in einer zwielichtigen Seitengasse begegnen, die lassen nichts anbrennen. Dann wieder bisserl Qualität und Geschwindigkeit auf den Bases. Eine Hand voll Ackerl oder wenn´s ein bisserl mediterraner sein darf, a wengerl Krajnovic. Zum Abschluss wieder kräftige Zutaten aus Meidling oder Laakirchen. Ein Tropfen Zednik, Chrastka, eventuell auch was Britisches, rundet die Line Up ab. Da kann man nichts falsch machen. Den anschließenden Win genießt man am besten mit einem kühlen Bier.

Teammanagement

Durch die Landesliga wird das Team vorraussichtlich auch 2021 wieder von Alexander Schroll, unter Assitenz von Lionel Mace und Michel Fleck, geführt. Die Trainingsleitung, sobald es wieder ein Training geben wird, übernehmen Michael Bittmann (Outdoor) und Michel Fleck (Indoor), sowie erfahrene Spieler. Eventuelle Änderungen hier zu könnte es gegebenenfalls noch im Zuge der Generalversammlung nächsten Freiag geben.

Zu- und Abgänge

Catcher Philipp Sutanto startete hoffnungsvoll und motiviert 2020 einen Comebackversuch. Kam allerdings nur auf einen Einsatz hinter der Plate, bei welchem er sich einen doppelten Bruch im Finger zuzog und somit für die restliche, gekürzte Saison ausfiel. Beruflichbedingt verlässt er die Mowers nach nur einem Jahr vorerst wieder. Seine Rückennummer 9 bleibt auf seinem Wunsch aber weiterhin reserviert für das dritte Comeback. Auch Christoph Stelzer beendet seine noch ganz frische Karriere, bleibt aber als Fan dem Verein treu. Seinen Abang kompensiert Quereinsteiger Florian Aschauer. Der 35-Jährige heuerte im Herbst bei den Lawnmowers an. Er zeigt speziell mit einem großen Maß an Einsatz und Bereitschaft auf, was in der langen trainingslosen Zeit einen sehr positiven Eindruck hinterlässt. Weiters versuchte sich bei einigen Trainings Ramu Kraut im Baseballsport. Ob dieser sich jedoch dem Verein anschließen wird, wird sich im Frühling zeigen. Ebenso steht es um die Personalie Marc-Daniel Corpuz. Die einstige Nachwuchshoffnung hat zumindest angekündigt 2021 nach Bundesheer und Bänderiss wieder durchzustarten. Kilian Mace hat hingegen im Winter angekündigt eine Pause vom Baseball einzulegen, um sich voll aufs Maturajahr konzentrieren zu können. Bei Spielermangel ist er jedoch auf Abruf bereit. Das Infield verstärkt ab dieser Saison Elijah Crowder. Der Amerika aus Alabama spielte die vergangen Jahre bei der zweiten Mannschaft der Homerunners in der Regionalliga und bringt somit viel Erfahrung mit.

Roster 2021

1Lione MaceOF
2Michel FleckIF/OF/C
3Elijah CrowderIF
4Dario KrajnovicOF
5Petra GoldovaOF
6Luca von AmelnC
7Alexander SchrollIF
11Michael BittmannIF/P
12Marc-Daniel CorpuzOF
15Rene SzeywerthOF/C
17Klaus ZednikOF
20Peter PratscherIF/P
22Clemens HlawatyIF/P
24Moritz BammerIF/P
27Florian AschauerOF
45Dan RudlIF/OF/P
47Marco PrusaIF
52Thomas BertleffOF
56Peter GriffithsOF
67Andreas ChrastkaOF
69Dietmar AckerlIF
73Wolfgang KöhlerIF/C
98Daniel JelencsitsIF/P
99Jaryd MercerIF
Vienna Lawnmowers – Vienna Lawnmowers Baseball Club

Off Season Report – Meisterschaftsfluch?

Meisterschaftspokale. Sie stehen poliert in gläsernen Vitrinen der Vereinshäuser. Die Vienna Lawnmowers haben vieles davon nicht. Einen einzelnen Meisterschaftspokal, irgendwo im Keller vom Präsidenten oder Gott weiß wo der eigentlich steht, jedoch schon. Aber halt nur einen. Dabei hatte man so viele Chancen. So oft in den Meisterplayoffs der jeweiligen Ligen, nach so starken Saisonen. Es ist wie ein Fluch. Ein Meisterschaftsfluch?

Meister 1. Landesliga Ost 2003

Nach der Gründung des Vereins 1996 kamen die jungen, unerfahrenen Lawnmowers in ihrer ersten Landesliga Saison 1997 ohne Sieg unter die Räder. 1998 erreichte man mit 9 Siegen und 3 Niederlagen den zweiten Platz und konnte somit in die Regionalliga aufsteigen, wo man 1999 und 2000 mit ausgeglichenen Saisonen im Tabellenmittelfeld die Klasse halten konnte. 2001 wurde man auch in der RLO Vize-Meister. Der erste Meistertitel der Mowers also in Griffweite. Lange konnte es doch nicht mehr dauern? 2002 waren die Lawnmowers zu einem der damals größten Vereine heran gewachsen. Zwei Erwachsenenteams, zwei Nachwuchsteams. Doch 2002 war für die erste Mannschaft ein richtiges Seuchenjahr. Nur ein Sieg zu Saisonende stand gegenüber 11 Niederlagen und damit der letzte Platz und der Abstieg in die 1. Landesliga Ost. Ein Glück, das die LLO damals in zwei Leistungsklassen geteilt war, so konnte das Mowers Farmteam in der 2. Landesliga Ost bestehen bleiben. Mit einer perfekten Saison konnte die Mannschaft rund um Manfred Gollop, Hadmar Land und Didi Ackerl, gecoacht von Chris Neumann, den Wiederaufstieg souverän fixieren und damit den ersten und bislang einzigen Meistertitel in der Vereinsgeschichte einfahren. Die Spielberichte der Meistersaison, sowie alle weiteren Spielberichte sind in unserem Archiv zu finden: Spielberichte & Artikel – Vienna Lawnmowers Baseball Club

RLO Playoff 2006

Von 2004 bis 2008 waren die Vienna Lawnmowers also wieder in der Regionalliga Ost vertreten und etabliert. 2006 erreichte man das Final Four, die Chance auf den Titel in der RLO? Nur in der Theorie. Gegen die Stock City Cubs 2, die Traiskirchen Grasshoppers und die Vienna Mets konnte kein Sieg verbucht werden. Chance vertan. Es folgten die Umbruchjahre. Seit 2009 ist man bekanntlich nur noch mit einer Mannschaft und auch ohne Nachwuchsarbeit unterwegs. Der Neustart. (Mehr dazu: Off Season Report – Die neue Ära (lm) – Vienna Lawnmowers Baseball Club ) Es folgten zwei Saisonen des Aufbaus und Aufbruchs.

Regelmäig im Meisterplayoff.

Zwischen 2011 und 2016 waren die Lawnmowers dann – mit Ausnahme 2013 – immer im Final Four der Landesligen, für das die besten beiden Teams der parallelen Divisionen qualifizierten, vertreten. 2011 mit Platz 2 in der LLOB, 2012 sogar als Sieger des Grunddurchgangs. Über Platz 3 ging es jeweils trotzdem nicht hinaus. Erneut zwei Mal die Chance vertan.

2014, zog man entschlossen und erneut als Sieger des Grunddurchgangs in das Tunier ein. Eine Niederlage gegen die Beers und ein Zittersieg gegen die Bulldogs (Didi Ackerl als Winning Run, trotz katastrophalen Baserunning Fehler → das ganze Spiel wurde auf Video festgehalten: LLO Final Four 2014 – BD@LM – YouTube ) vermachten noch eine Chance auf den Titel. Im letzten Spiel dämpfte Team Japan den Meisterschaftshoffnungstschickstummel fest am Boden des Final Four-Aschenbechers aus. Chance vertan, schon wieder.

Final Four 2015 oder anders gesagt: LLO Meister für drei Innings. Erst folgte ein kompletter Fehlstart gegen die Zwettler Origianls. Am zweiten Tag konnte man allerdings saustark zurückkehren und 20-9 gegen die Hoppers siegen. Alles oder nichts im Endspiel. Wie im Vorjahr gegen Team Japan. Bam, Bam, Bam, der Lawnmowers Express war gestartet. Rookie Luca von Ameln setzte mit seinem Homerun über den Traiskirchner Left Field Zaun den Tupfen aufs i. 8-0 nach drei Innings. Die Meister der Landesliga Ost 2015 heißen….wieder nicht Lawnmowers. Das Drama in drei Teilen: Final Four 2015 (lm) – Vienna Lawnmowers Baseball Club . Chance vertan…

2016, Aufstieg, aber wieder nicht Meister. Ein, wegen Terminfindung, seltsames und verzerrtes Tunier endete für die Lawnmowers einen Rang zu niedrig. Chance vertan, aber durch die Relegation konnte man immerhin nach acht Jahren wieder in der RLO spielen.

Nach vier Jahren endlich wieder Final Four

Abstieg 2017, nur noch Mittelfeld in der Landesliga, Kaderprobleme. Die nächste Chance zu Beendigung des Meisterschaftsfluchs ist in weite Ferne gerückt. Die Vienna Lawnmowers mussten bis zur Coronasaison 2020 warten, ehe man sich wieder für das Meisterplayoff qualifizieren konnte. Im neuen, spannenderen Spielmodus traf man erst auf die Vienna Cyclones um den Aufstieg in die Zwischenrunde. Nach drei Innings stand es 8-0. Deja vu? Der Sieger des Spiels waren…nicht die Lawnmowers. Chance vertan. Immerhin konnte man sich im kleinen Finale souverän den Sieg holen.

Und weiter?

Ob oder wann die Lawnmowers ihren Fluch beseitigen können, kann man nicht vorhersehen. So oft, war man sich so sicher. Man kann sich einfach nicht sicher sein. Man kann nur als Mannschaft immer und immer wieder sein bestes geben, den Spaß am Sport nicht verlieren und dann muss doch irgendwann der Knoten platzen. Vielleicht ja schon 2021 zum 25 Jahr Jubiliäum des Vereins. Es bleibt abzuwarten, wie die Mowers aus dem Coronaloch starten, aber zu zu trauen ist es der Mannschaft auf jeden Fall.

Off Season Report – von Altweitra bis graZ

Nach der verkürzten Coronasaison will dieses Jahr wieder ein geregelter(er) Ligaalltag im österreichischen Baseball einkehren. Am 15.1. eröffnete der Ligachef um 20:00 MEZ (noch liegen alle LLO-Vereine in der selben Zeitzone. Betonung auf „noch“, aber dazu später mehr 😉 ) die Ligasitzung der Landesliag Ost 2021. Lockdownbedingt online. Nach und nach ploppten die Mannschaftsverantwortlichen – für die Lawnmowers im Einsatz: Lionel Mace – in den ihnen zugeteilten Screens am Bildschirm auf und so manche Frauen der Vereinsentsandten fragte davor noch verführerisch: „Wann kommst du ins Bett?“. „Dreiviertelstunde Schatzal, sollt eh recht flott gehen.“ Naja, nein, es wurde doch zeitintensiver als angenommen. Es stellten sich im Laufe der Tagesordnung immer wieder große Stolpersteine und Fragezeichen in den Weg. Letztendlich konnten aber alle Unstimmigkeiten beseitigt und somit eine für alle Teams im großen und ganzen passende Lösung für den Spielbetrieb gefunden werden. Kurz vor 23 Uhr war die Sitzung beendet und die verführerischen Frauen von vor drei Stunden lagen schon schnarchend und sabbernd (Obacht, es gilt die Unschuldsvermutung!) im Tiefschlag (< freudscher Verschreiber?). Ja, neben all dem Ruhm und Reichtum ist das Leben eines Mannschaftsverantwortlichen doch härter als man glauben mag. Kaum vorzustellen welches Leid ein Ligaverantwortlicher durchleben muss und damit im Namen aller elf Vereine der Landesliga Ost ein großes Dankeschön an unseren Alex Schroll, welcher diesen Posten erneut übernimmt. Doch Moment? Was ist da gerade gestanden? Wie viele Vereine? Oida, Hawara, wos is da los?

Mannschaften

Die LLO 2021 ist mit elf – in Zahlen 11(!) – Teams, die größte Liga im österreichischen Baseball. Also auch größer als die Bundesliga, welche ja sogar in zwei Divisionen gesplittet ist. Werfen wir zunächst einmal einen Blick auf die Teams. Wo sind sie geografisch und wo waren sie 2020 tabellarisch zu Hause:

Traiskirchen Grasshoppers 2

  • Heimspielstätte: Hoppersfield
  • Traiskirchen (NÖ, Bezirk Baden)
  • LLO 2020: Platz 2

Vienna Lawnmowers

  • Heimspielstätte: Baseballplatz Freudenau
  • Wien (Bezirk Leopoldstadt)
  • LLO 2020: Platz 3

Stock City Cubs 2

  • Heimspielstätte: Cubs Field
  • Stockerau (NÖ, Bezirk Korneuburg)
  • LLO 2020: Platz 5

Woodquarter Red Devils

  • Heimspielstätte: Hell´s Gate
  • Unserfrau-Altweitra (NÖ, Bezirk Gmünd)
  • LLO 2020: Platz 6

Vienna Metrostars 2

  • Heimspielstätte: Baseballplatz Freudenau
  • Wien (Bezirk Leopoldstadt)
  • LLO 2020: Platz 7

Danube Titans

  • Heimspielstätte: Ravens Nest
  • Tulln (NÖ, Bezirk Tulln)
  • LLO 2020: Platz 8

Vienna Bucks

  • Heimspielstätte: ASKÖ Sportzentrum Spenadlwiese
  • Wien (Bezirk Leopoldstadt)
  • LLO 2020: Platz 9

Dirty Sox Graz 2

  • Heimspielstätte: Ballpark Graz
  • Graz (Stmk., Bezirk Graz-Andritz)
  • LLO 2020: –

Schremser Beers

  • Heimspielstätte: Beers Field
  • Eugenia (NÖ, Bezirk Gmünd)
  • LLO 2020: –

Schwechat Blue Bats 2

  • Heimspielstätte: Batsfield
  • Rannersdorf (NÖ, Bezirk Bruck an der Leitha)
  • LLO 2020: –

Vienna Hurricanes

  • Heimspielstätte: Ravens Nest
  • Tulln (NÖ, Bezirk Tulln)
  • LLO 2020: –

Dem aufmerksamen Leser ist bereits aufgefallen, das die letztjährig erst- und viertplatzierten Mannschaften fehlen. Für die Vienna Cyclones, welche im kleinen Finale an den Mowers scheiterten, war diese herbe Niederlage das wohl letzte Spiel ihres Bestehens. Der Verein, der ursprünglich aus den Piratas del Caribe 2 hervorgegangen war, hat den Spielbetrieb eingestellt. Die Meister von 2020, die Diving Ducks Wr. Neustadt 2, sind hingegen in die 2.Bundesliga Ost aufgestiegen. Abgestiegen aus eben dieser Liga sind sozusagen indirekt zwei Teams. Die Schremser Beers haben 2020 nicht mehr an der 2.BLO teilgenommen, ein Jahr pausiert und steigen jetzt in einer Spielgemeinschaft mit den Zwettler Originals, welche 2018 wegen Spielermangel aus dem Ligabetrieb ausgestiegen sind, neu in der LLO ein. Ebenfalls halb abgestiegen (freiwillig) sind die Vienna Mets, das zweite Team der Vienna Metrostars (Vienna Homerunners). Da deren dritte Mannschaft, die Freudenau Mets (früher Vienna Bulldogs) aber schon in der Landesliga vertreten waren, werden die beiden Farmteams zu einer Mannschaft zusammengelegt und fort an als Vienna Metrostars 2 geführt. Grund dafür war, laut eigenen Angaben, das man nicht mehr genug Spieler für drei Mannschaften zu Verfügung hat. Weiters neu in der Liga sind die Schwechat Blue Bats 2. Der Traditionsverein östlich von Wien wagt einen neuen Versuch eine zweite Mannschaft aufzubauen. Ebenso wie die dritte neue Mannschaft aus der fernen Steiermark. Die Dirty Sox, haben vor ein paar Jahren ihren Spielbetrieb wieder aufgenommen und nehmen seit dem in der Regionalliga Mitte teil – heute 2.Bundesliga Mitte. Da es aber in der Region keine Liga darunter gibt, bleibt den Grazern als einzige Möglichkeit das Farmteam zu installieren die Landesliga Ost. Abschließend begrüßen wir auch noch die Vienna Hurricanes in der Liga: „Dere!“. Die Mannschaft, hinter der sich die neue Sportunion Baseballschule Wien verbirgt, ist der einzige komplette Neuling im Baseball Austria Ligabetrieb dieses Jahr. Die restlichen Teams sind bekannte Bekannte vom Vorjahr.

Spielmodus

Es war der Wunsch der meisten Teams den Modus mit den Dreiertunieren auf sieben Innings beizubehalten. Da das bei elf Teams aber mit je einer Hin- und Rückrunde über die Belastungsgrenze einiger nicht so breit aufgestellter Vereine gehen würde, musste man sich einen etwas abgespecktere Version einfallen lassen. Nach rund eineinhalb Stunden mit vielen Ideen, Versionen, Visionen und einer Reihe an Abstimmungen, einigten sich die Mannschaftsvertreter auf eine komplette Hinrunde mit zehn Spielen an fünf Spieltagen und eine halbe Rückrunde. Das hat zwar den Nachteil, das nicht jedes Team zwei Mal auf jedes andere Team trifft, sondern nur auf manche doppelt. Doch immerhin konnte der breite Wunsch nach Abwechslung und somit jeder Mannschaft mindestens einmal gegenüber stehen zu können, erfüllt werden. Um den Teams aus dem Waldviertel bzw. aus Graz extra weite Anfahrten von bis zu vier Stunden pro Richtung zu ersparen, wird der Spielplan so gestaltet, das diese je bei einem Dreiertunier in Wien oder Umgebung aufeinander teffen. Quasi nach dem Motto: „Treff ma sich in da Mitte“. Nach Abschluss des Grunddurchgangs stehen die Playoffs auf dem Programm. Um die Spannung des Finaltuniers zu wahren, wurde für das Final Four der Spielmodus, welcher 2020 erstmals zum Einsatz kam (Page Playoff System), nach positiven Rückmeldungen beibehalten. Die Plätze 5-7 (mittleres Platzierungstunier) bzw. 8-10 (unteres Platzierungstunier) kehren hingegen zum Dreiertunier-Modus von vor 2020 zurück. Die Playoffs finden an zwei Spieltagen statt, was in Summe zehn Spieltag insgesamt zwischen Mai und Oktober bedeutet. Ein interessanter, von den Grazern eingebrachter Vorschlag, einer Zwischenrunde, wo die Grunddurchgangsplatzierten 3-6 um den Final Four Einzug spielen sollten, musste auf Grund der Terminknappheit und vor allem der im Osten sehr bescheidenen Platzverfügbarkeit auf Eis gelegt werden.

Neue Infrastruktur

Zwei nagelneue Baseballplätze werden diese Saison in der Landesliga Ost bespielt. Quasi Schlüsselfertig wird im Juni das neue Batsfield im Sportzentrum Schwechat in Rannersdorf fertiggestellt und eröffnet. Der neue Platz, welcher sich nur wenige Meter neben der 32 Jahre alten bisherigen Heimstätte befindet, wird nach sämtlichen internationalen Richtlinien errichtet, u.a. mit Flutlicht und auch einem neuen Nachwuchsfeld. Im Ballpark Graz ist die Farbe zwar schon langsam trocken, aber der Neubaugeruch ist noch längst nicht verflogen und das soll was heißen, bei der Anzahl an dreckigen Socken, die dort herum laufen. Im Sommer 2019 wurde der völlig neue Baseballplatz im Grazer Norden den Dirty Sox übergeben. Laut einer Wortmeldung bei der Ligasitzung, ist der Ballpark seit heuer mit einer neuen Brücke ausgestattet. Worüber diese führt, konnte nicht ganz geklärt werden. Sorry, wir sind erst bei „Steirisch für Anfänger“. Auch auf unserem Heimplatz sind über dem Winter die Baufahrzeug gerollt. Ein neuer Zaun, ein befestigter Weg von der Kantine zum Backstop und einige weitere Neuerungen machen aus dem von Gelsen besetzten und mit Eichenprozessionsspinnern verseuchten Baseballplatz Freudenau fast schon eine Baseballhochburg in Mitten der grünen Lunge Wiens. Zwar eine mit Gelsen besetzte und mit Eichenprozessionsspinnern verseuchte Hochburg, aber trotzdem. Besser Hochburg als Hüpfburg. Oder so. Keine Ahnung.

Jubiläumsjahr schlecht hin

Nicht nur die Lawnmowers feiern 2021 ein Jubiläum, nämlich das 25 jährige Vereinsbestehen, sondern auch einige Ligakonkurrenten. Sowohl die Cubs, als auch die Dirty Sox werden dieses Jahr 30 Jahre alt. Noch fünf Jahre älter werden die Bucks, welche 1986 das Licht der Baseballwelt erblickten. Ein relativ kleines Jubiläumchen erleben die Danube Titans. Die Klosterneuburger, welche ihre Spiele in Tulln austragen, werden heuer fünf Jahre alt.

Was haben die Mowers zu Sagen?

Positiv wurde von den Spielern den Lawnmowers aufgenommen, das der Spielmodus mit den Dreiertunieren und auch die durchschnittliche Anzahl an Spieltagen beibehalten werden konnte. Rekordspieler Didi Ackerl (Rekord weil die meisten Ligaspiele für die Mowers, nicht wegen Sponsoring durch eine bekannte Fensterfertigungsfirma) dazu: „Klingt gut, da bin ich dabei!“. Clemens Hlawatay stimmte ihm zu, doch emotionsloser fiel die Wortwahl des Captain aus: „Arrrr!“ Na Spaß: „Ja, passt gut.“, meinte dieser. Von den vier neuen Teams freut sich 3rd Baseman Michi Bittmann am meisten auf die Frischlinge aus der Steiermark: „Bin gespannt, vielleicht werfen die mit Kürbissen, schlagen mit Kukuruz Stauden und trinken Kernöl. Auch dachte ich bis jetzt dreckige Socken gehören in die Tonne?“ Damit wären auch alle Klischees bedient. Dario Krajnovic sieht speziell die nun vorherrschende Biervielfalt als sehr angenehm an: „Schremser, Weitraer, Ottakringer, Schwechater, Puntigamer,…, lauter gute Biere, hoffentlich sind die Kühlschränke der jeweiligen Kantinen gut gefüllt um auf den einen oder anderen Sieg anstoßen zu können.“ „Fehlt nur noch ein Team in Wieselburg an der Erlauf und der Hopfen ist gemalzt“, fügt sein Outfieldkollege Lionel Mace hinzu. Nüchterner betrachtet die Teamvielfalt Moritz Bammer. Der blaue Blitz von Laakirchen vermeldet selbstbewusst: „Egal gegen wem wir spielen, Hauptsache wir geben 100%!“. „Aber bitte nur mit 90%!“, ist von irgendwo beim Verteilerkreis Favoriten ein leises Echo zu entnehmen.

Prosit Jubiläumsjahr

2020 ist Geschichte. 2021 hat beginnen und damit das Jahr, in dem das 25-jährige bestehen unseres Vereins gefeiert wird. Vor einem Vierteljahrhundert entschlossen sich Freunde aus ihrer spaßigen Ballschupferei ernst zu machen und gründeten den Vienna Lawnmowers Baseballclub (mehr zur Geschichte der Mowers findest Du in der Chronik hier auf der Homepage). Wie und wann wir die Feierlichkeiten zu diesem Ereignis im Jahr unterbringen werden, ist u.a. coronabedingt noch unklar.

Auch wann endlich oder ob überhaupt ein Hallentraining abgehalten werden kann, steht leider immer noch in den Sternen. Für die finale Saisonvorbereitung ist generell ein Trainingslager/-wochenende zumindest vorgesehen, aber auch das..naja..eh scho wiss´n.

Die Landesliga 2021 wird nach jetzigen Stand einmal normal angesetzt werden und voraussichtlich sogar erweitert. Gerüchteweise nehmen bis zu drei Mannschaften mehr Teil als im Vorjahr. Tatsachen und bestätigte Fakten wird aber wohl erst die Ligasitzung – dieses Jahr online – am 15. Jänner bringen, an welcher die Mowers Alex Schroll (Ligaverantwortlicher) und Lionel Mace (Mannschaftsverantworlicher) teilnehmen werden.

Sobald es News gibt, werden diese wie gewohnt schnellstmöglich hier veröffentlicht werden. Damit einen guten Start in ein hoffentlich erfolgreiches Jahr 2021!

Adventgedicht 2020

Wir sagen euch an, den lieben Advent,
sehet die vierte Kerze brennt.
Und wie der Runner die Signs verpennt,
darum stehen bleibt anstatt zur Zweiten rennt...

Passiert ist das zum Glück nicht so oft,
wir haben gefiebert, gezittert, gehofft.
Am Ende war die Saison sehr gut,
Platz 3 statt nur im Tabellensud. 

Der Kader war groß, der Kader war breit,
Knapp 25 Spieler zum Einsatz bereit.
Doch die Saison war nicht lang, sondern abgespeckt,
Denn so ein Virus hat blöderweise die Welt verdreckt.

Auch die Weihnachtsfeier fällt heuer aus,
Des einen Freud, des andern Graus.
Die Feier steigt heuer imaginär,
Hä, wie das? Na schaut gut her!

Denn Mjam dem Peter Ripperl bringt,
Die Petra via Skipe uns winkt.
Der Luca nur zwei Hüsn trinkt,
Und darum nicht mal Sing Star singt,

Kein Bermuda Bräu und auch kein Packerl,
Das ärgert nicht nur Didi Ackerl.
Darum hoffen wir aufs nächste Jahr,
Damit es werden kann, wie es immer war.

Einzig der Whats App Adventkalender,
ist ein Weihnachtsstimmungsspender.
"Guess the Lawnmower" - man ist täglich gespannt,
Mancher wurde nur an einer Salbe erkannt.

Wir wünschen schöne Feiertage,
Wir, die Lawnmowers, sind dazu in der Lage.
Frohes Fest und einen guten Rutsch,
Eventuell einen Neujahrsknutsch.

Weihnachtsgrüße senden immens,
Michel, Alex, Didi, Jaryd, Clemens.
Auch Luca, Philipp, Christoph, Marco,
Mike, Rene, Klaus und der neue Flo.
Lionel, Jelly, Dario und der Wolfgang,
Stimmen mit an den Weihnachtsgesang.
Kilian, Petra und Andi Chrastka,
Ahm...darauf reimt sich nur Nebraska.
Sowie die Peters, Chris, Bertl, Moritz Bammer,
Das neue Jahr wird bestimmt der Hammer!

Vergangene Weihnachtsgedichte:

2019 Adventgedicht – 2019 Edition – Vienna Lawnmowers Baseball Club

2017 Ein Weihnachtsgedicht….. – Vienna Lawnmowers Baseball Club

Off Season Report – Nachgefragt

Seit wenigen Stunden steht fest, was eh schon relativ klar war: 2020 wird es kein Training mehr geben. Auch, wie es im Jänner weitergehen wird, steht noch in den Viren. Über ein Monat ohne Kontakt zu den Mannschaftskollegen liegt schon hinter und eine noch mindestens genau so lange Zeit noch vor uns. Darum wollten wir, der Off Season Report Operation Staff (kurz OSPOS), mal so durch den Kader fragen, ob und wie gut man denn in dieser Zeit der Vereinsabstinenz noch alle Mitspieler kennt oder richtig einschätzen kann. Darum wurde mit komplexen Algorithmen und umfangreichen Vortests ein idealer Fragebogen erstellt und an alle Kaderspieler der Lawnmowers versendet. Danke an alle, die mitgemacht haben! Die Beteiligung lag immerhin bei über 50% (Zitat Moritz: „Für so einen Blödsinn, wie den Off Season Report hab ich immer Zeit“) und das noch ohne die hochgerechnet und prognostizit…prognositirier…prognzifi…ähm..vermuteten Wahlkartenstimmen. Zu beginn, wie das bei so einer Abstimmung halt üblich ist, musste jeder Lawnmower beweisen, das er kein Roboter ist. Hierfür wählte der Algorithmus die Frage: Wer ist der Schönste? Nach dem diese richtig beantwortet war, konnten die Spieler starten.

1.) Spieltagsverhalten

Wenn die Mowers nach und nach in der Freudenau am Spieltag eintreffen, gibt es eine Person, die schon (vermutlich) Stunden vor Treffpunkt im Battingcage die Bälle ins Netz drischt. Wir wollten wissen, wer könnte das sein? Da waren sich die Spieler großteils einig: Peter G. 92%

Jedes Team hat einen, der sich verspätet und meist während des Aufwärmens dann in Flip Flops von der Aspernallee herein watschelt. Üblicherweise ist das der Catcher, zu dessen Verteidigung man sagen muss, das der Spieler dieser Position halt auch bei weiten mehr an Klumpat zusammenpacken muss. Darum auch hier relativ klar: Luca 85% und auch logisch, das dieser weiters beim Umziehen länger braucht: Luca 46% ,obwohl es da laut Kader noch ein paar andere Schnecken geben dürfte. *hust Clemens hust* 😉

Bereit zum Aufwärmen? Jein. „Hat wer einen zweiten Gürtel?“, „Hat wer Sonnencreme?“, usw. Ja, irgendwer hat immer etwas vergessen, aber wer ist da der Spitzenkandidat? Moritz 31% Tja, da vergisst man ein einziges Mal seine Hose und das hat man jetzt davon.

Während des Spiels, kann es dann manchmal emotionaler und lauter werden, aber wer ist am Emotionalsten bzw. Lautesten? Ein Kopf an Kopf Rennen der Spieler, deren Name mit Mich… beginnt, wobei sich …ael mit 46% der Stimmen knapp durchsezte.

So ein Heimspieltag kann schon mal mehrere Stunden dauern, da müssen die Schmiermittel gut dosiert werden. Wer regelmäßiger Leser von unseren Spielberichten ist, der weiß, das es von diesen eine Menge gibt: Sonnencreme Faktor 30, Sonnencreme Faktor 40, Sonnencreme Faktor 50, Franzbrandwein Wurzelgeit, Diana mit Menthol, umstrittene Russensalben, Gelsenspray,… Aber wer hat den größten Schmiermittelverbrauch? Alex 72%

Ball Game. Win. Los. Egal. Hunger! Wer ist der erste bei der Kantine? Didi und Moritz, je 23% Die trotzigste Antwort zu dieser Frage: „Leider ist immer jemand schneller, als ich!“Mimimi, alles unfair, mimimi.

2.) Auf Auswärtsfahrt

Auswärtsfahrten. Man liebt sie. Man hasst sie. Es gibt sie. Früh am Morgen ist Aufbruch ins weite Unbekannte Land – alias Waldviertel – doch wer vergisst sich eine Mitfahrgelegenheit zu organisieren? Jaryd 85%

Selbst wenn schlussendlich alle Spieler in fahrbaren Untersätzen untergebracht sind, heißt das noch lange nicht, das alle ankommen. Wer verfährt sich? Nach Weitra – eh jeder, aber vor allem: Luca 31%

Wenn man sich verfährt oder schon durch die fünfte Umleitung geschickt wird, dauert die Auswärtsfahrt auch schon mal länger als geplant. Hinzu kommt noch das dauernd jemand aufs Klo muss: Kilian 31%. Zum Glück gibt es, da immer einen, der Proviant für drei Tage dabei zu haben scheint, wer ist dieser Lawnmower? Didi 46%

Wiederum andere bekommen von den Reisestrapazen eigentlich gar nichts mit und schlafen die gesamte Fahrt: „Oh, simma scho da?“ Jelly 31%

Weite Straßen, unbekannte 70er Geschwindigkeitsbegrenzungen. Ab und zu kann dann auch schon mal eine Erinnerung an die letzte Auswärtsfahrt in Form eines Erlagscheines einigen Wochen danach im Postkasterl landen. Wessen Postler ist hier besonders beansprucht? Obwohl eigentlich nur aktuelle Kaderspieler zur Auswahl standen, einigte sich die Mehrheit auf: Nathalie 38% Ist der Ruf erst ruiniert… Vielleicht kommt jedoch einer mit der Handynummer der feschen Polizistin, anstatt einer Radar-Strafe heim? „Na, ge bitte von unseren Spielern? Keiner, maximal der schöne Bertl 31%.

3.) Bei der Weihnachtsfeier

Leider wird es dieses Jahr keine geben, aber wer weiß noch wie viel von den Weihnachtsfeiern der letzten Jahre? Wer hat beispielsweise das weihnachtlichste Outfit an? Zugegeben, uns ist auch nur Andis Weihnachtspullover eingefallen, den er ein einziges Mal getragen hat, welcher aber offensichtlich vielen in Erinnerung geblieben ist! Andi 46% Und wer hat das unweihnachtlichste Outfit an? Naja die anderen halt und der Rene 38%.

Kaum sind die Ripperln verspeist, zieht es einen wieder nach Hause, man könnte ja Spaß haben, damit hat ein Präsident nichts am Hut: Michel 46%, hat es immer recht eilig, die Feier zu verlassen, um ja nicht zu lange mit dem Pöbel gesehen zu werden.

Zur Weihnachtsfeierzeit sind die Lokale fast immer ausgebucht. Am Nebentisch sitzt immer eine weitere Weihnachtsfeiergesellschaft und da gibt es immer einen, der sich mit der anderen Gruppe anfreundet. Wer ist dieser kontaktfreudige Mower? Ganz klar: Michael 62%

Genug gegessen. Weiterziehen. Nur wohin? Geh´n wir ins Packerl? Was ist das Packerl und wer will dort unbedingt immer hin? Das Packerl kann man nicht erklären, man mus dort gewesen sein, wenn euch die Antwort nicht genügt, dann fragt: Alex 38%

Nach der optionalen Zwischenstation in besagtem Packerl zieht der Tross weiter. Nächste Hürde: Der Türsteher. Wer kommt nicht in den Klub rein? Babyface Kilian 38%

Während Kilian draußen noch sein tatsächliches Alter zu beweisen versucht, geht drinnen die Weihnachtsfeier in die finale Phase über. Die Nacht wird lang, die Nacht wird Lauda, bis die Socken riechen wie abg´rennter Gouda. Wer geht zu den peinlichsten Songs am meisten ab? Bisserl beunruhigend, wie viele sich bei dieser Frage selbst genannt haben. Eine echte Mehrheit konnte darum auch nicht wirklich erzielt werden. Hauchdünner Vorsprung für Bertl und Didi ex äpuo mit je 15%.

4.) Lawnmowers im Lockdown

Sport. Sport. Sport. Und noch mehr Sport. Wer geht dauernd laufen? Das haben sich viele Mowers noch vom ersten Lockdown gemerkt: Dario 61%

Wie gesagt, hat sich die Mannschaft jetzt schon über ein Monat nicht gesehen. Die Sehnsucht nach dem Späßen, Blödelein und dem gemeinsamen Baseballspielen ist groß. Doch wer vermisst die anderen Teammitglieder am meisten? 38% meinen es ist der Lionel. Und wem vermissen die anderen Teammitglieder am meisten? Da gehen die Meinungen auseinander. Mit je 15% haben Lionel, Clemens und Hund Eddy einen sehr knappen Vorsprung. Bleiben wir gleich bei Vermissen. Wer vermisst das Batting-Tee am meisten? Ganz klare Sache für Mr. Tee: Peter G. 85%

Dario geht Laufen, Bertl pumpt sich auf, doch es gibt bestimmt einen Lawnmower, der seinen Horizont abseits des Sports erweitern will und, sagen wir mal, einen Online Töpferkurs besucht. Laut Umfrage können sich Andi, Marco, Kilian, Rene, Klaus, Clemens, Peter P., Dan, Michael und Petra beim ersten erlaubten Wintertraining ausführlich über die erlernte Handwerkskunst unterhalten.

Apropos, erlaubtes Wintertraining. Der letztes Jahr wiederbelebte Kreis der Schande (KdS), wo die Überbleibsel jener Baseballers verendet, welche bei der Wurfübung wegen eines Errors ausgeschieden sind, ist derweil bestimmt schon unter einer dicken Staubschicht bedeckt. Wer fürchtet sich wohl schon den ganzen Lockdown über, als Erster in dieser Staubschicht Platz nehmen zu müssen? Wolfi 23%

Auch das Brettspiel hat letzten Winter ein Comeback gefeiert. Brettversuch! Wer kann es kaum erwarten und zieht jeden Tag in der Früh sein Schlafleiberl aus, wirft es in hohem Bogen Richtung Bett, verfehlt dieses und schreit anschließend: „Bettversuch!“? „Niemand, das ist krank!?“, „Wer bitte macht sowas?“ Naja, laut Kader ganz normaler Alltag für: Lionel 23%

5.) Errate Zitate

Fleißige Leser von Spielberichten und Off Season Reporten sollte diese Kategorie vor keinerlei Probleme stellen…sollte man meinen:

Bei der Generalversammlung 2020 beim All you can eat Chinesen zur Kellnerin: „Muss man da eh nix essen oder?“ Rene 77% → Richtig

Bei jedem Heimspiel, immer: „Dugout, bitte Bälle holen!“ oder „Basecoach 1st Base bitte!“ Michel 100% → Richtig

Niedrige Ansprüche: „Egal, Kontakt war da…“ (Anm.: Aussage wurde bereits nach 1 Foul Ball und 1 Strike getätigt) Lionel 23% → Falsch. Richtige Antwort: Klaus, im LLO Spiel gegen die Diving Ducks II

Moldau Bootstour 2016, der legendäre Sager vor dem Kentern: „Da ist ein Ast, da können wir uns anhalten!“ Marco 54% → Richtig

Ein Zug rattert am Hell´s Gate (Altweitra) vorbei: „He, leiwand, die Waldviertelbahn, da kann man ua gut saufen!“ (Anm.: Umpire stimmt zu.) Jelly 31% → Richtig (Anm. obwohl er selbst für wem anderen gestimmt hat 😛 )

„Aaaaah, verdammt!“, ja also wer das nicht weiß, sollte lieber den Verein wechseln: Rene 100% → natürlich Richtig!

So, das wars mit dieser Off Season Report Ausgabe auch schon wieder. Die antworten stehen und beim Anti-Mobbingbeauftragten laufen schon die Telefone heiß. Zur weiteren Unterhaltung empfehlen wir den Guess the Lawnmowers Whats App Adventkalender by Rene und damit eine schöne Adventzeit.