Autor: Lionel Mace

Off Season Report – von Altweitra bis graZ

Nach der verkürzten Coronasaison will dieses Jahr wieder ein geregelter(er) Ligaalltag im österreichischen Baseball einkehren. Am 15.1. eröffnete der Ligachef um 20:00 MEZ (noch liegen alle LLO-Vereine in der selben Zeitzone. Betonung auf „noch“, aber dazu später mehr 😉 ) die Ligasitzung der Landesliag Ost 2021. Lockdownbedingt online. Nach und nach ploppten die Mannschaftsverantwortlichen – für die Lawnmowers im Einsatz: Lionel Mace – in den ihnen zugeteilten Screens am Bildschirm auf und so manche Frauen der Vereinsentsandten fragte davor noch verführerisch: „Wann kommst du ins Bett?“. „Dreiviertelstunde Schatzal, sollt eh recht flott gehen.“ Naja, nein, es wurde doch zeitintensiver als angenommen. Es stellten sich im Laufe der Tagesordnung immer wieder große Stolpersteine und Fragezeichen in den Weg. Letztendlich konnten aber alle Unstimmigkeiten beseitigt und somit eine für alle Teams im großen und ganzen passende Lösung für den Spielbetrieb gefunden werden. Kurz vor 23 Uhr war die Sitzung beendet und die verführerischen Frauen von vor drei Stunden lagen schon schnarchend und sabbernd (Obacht, es gilt die Unschuldsvermutung!) im Tiefschlag (< freudscher Verschreiber?). Ja, neben all dem Ruhm und Reichtum ist das Leben eines Mannschaftsverantwortlichen doch härter als man glauben mag. Kaum vorzustellen welches Leid ein Ligaverantwortlicher durchleben muss und damit im Namen aller elf Vereine der Landesliga Ost ein großes Dankeschön an unseren Alex Schroll, welcher diesen Posten erneut übernimmt. Doch Moment? Was ist da gerade gestanden? Wie viele Vereine? Oida, Hawara, wos is da los?

Mannschaften

Die LLO 2021 ist mit elf – in Zahlen 11(!) – Teams, die größte Liga im österreichischen Baseball. Also auch größer als die Bundesliga, welche ja sogar in zwei Divisionen gesplittet ist. Werfen wir zunächst einmal einen Blick auf die Teams. Wo sind sie geografisch und wo waren sie 2020 tabellarisch zu Hause:

Traiskirchen Grasshoppers 2

  • Heimspielstätte: Hoppersfield
  • Traiskirchen (NÖ, Bezirk Baden)
  • LLO 2020: Platz 2

Vienna Lawnmowers

  • Heimspielstätte: Baseballplatz Freudenau
  • Wien (Bezirk Leopoldstadt)
  • LLO 2020: Platz 3

Stock City Cubs 2

  • Heimspielstätte: Cubs Field
  • Stockerau (NÖ, Bezirk Korneuburg)
  • LLO 2020: Platz 5

Woodquarter Red Devils

  • Heimspielstätte: Hell´s Gate
  • Unserfrau-Altweitra (NÖ, Bezirk Gmünd)
  • LLO 2020: Platz 6

Vienna Metrostars 2

  • Heimspielstätte: Baseballplatz Freudenau
  • Wien (Bezirk Leopoldstadt)
  • LLO 2020: Platz 7

Danube Titans

  • Heimspielstätte: Ravens Nest
  • Tulln (NÖ, Bezirk Tulln)
  • LLO 2020: Platz 8

Vienna Bucks

  • Heimspielstätte: ASKÖ Sportzentrum Spenadlwiese
  • Wien (Bezirk Leopoldstadt)
  • LLO 2020: Platz 9

Dirty Sox Graz 2

  • Heimspielstätte: Ballpark Graz
  • Graz (Stmk., Bezirk Graz-Andritz)
  • LLO 2020: –

Schremser Beers

  • Heimspielstätte: Beers Field
  • Eugenia (NÖ, Bezirk Gmünd)
  • LLO 2020: –

Schwechat Blue Bats 2

  • Heimspielstätte: Batsfield
  • Rannersdorf (NÖ, Bezirk Bruck an der Leitha)
  • LLO 2020: –

Vienna Hurricanes

  • Heimspielstätte: Ravens Nest
  • Tulln (NÖ, Bezirk Tulln)
  • LLO 2020: –

Dem aufmerksamen Leser ist bereits aufgefallen, das die letztjährig erst- und viertplatzierten Mannschaften fehlen. Für die Vienna Cyclones, welche im kleinen Finale an den Mowers scheiterten, war diese herbe Niederlage das wohl letzte Spiel ihres Bestehens. Der Verein, der ursprünglich aus den Piratas del Caribe 2 hervorgegangen war, hat den Spielbetrieb eingestellt. Die Meister von 2020, die Diving Ducks Wr. Neustadt 2, sind hingegen in die 2.Bundesliga Ost aufgestiegen. Abgestiegen aus eben dieser Liga sind sozusagen indirekt zwei Teams. Die Schremser Beers haben 2020 nicht mehr an der 2.BLO teilgenommen, ein Jahr pausiert und steigen jetzt in einer Spielgemeinschaft mit den Zwettler Originals, welche 2018 wegen Spielermangel aus dem Ligabetrieb ausgestiegen sind, neu in der LLO ein. Ebenfalls halb abgestiegen (freiwillig) sind die Vienna Mets, das zweite Team der Vienna Metrostars (Vienna Homerunners). Da deren dritte Mannschaft, die Freudenau Mets (früher Vienna Bulldogs) aber schon in der Landesliga vertreten waren, werden die beiden Farmteams zu einer Mannschaft zusammengelegt und fort an als Vienna Metrostars 2 geführt. Grund dafür war, laut eigenen Angaben, das man nicht mehr genug Spieler für drei Mannschaften zu Verfügung hat. Weiters neu in der Liga sind die Schwechat Blue Bats 2. Der Traditionsverein östlich von Wien wagt einen neuen Versuch eine zweite Mannschaft aufzubauen. Ebenso wie die dritte neue Mannschaft aus der fernen Steiermark. Die Dirty Sox, haben vor ein paar Jahren ihren Spielbetrieb wieder aufgenommen und nehmen seit dem in der Regionalliga Mitte teil – heute 2.Bundesliga Mitte. Da es aber in der Region keine Liga darunter gibt, bleibt den Grazern als einzige Möglichkeit das Farmteam zu installieren die Landesliga Ost. Abschließend begrüßen wir auch noch die Vienna Hurricanes in der Liga: „Dere!“. Die Mannschaft, hinter der sich die neue Sportunion Baseballschule Wien verbirgt, ist der einzige komplette Neuling im Baseball Austria Ligabetrieb dieses Jahr. Die restlichen Teams sind bekannte Bekannte vom Vorjahr.

Spielmodus

Es war der Wunsch der meisten Teams den Modus mit den Dreiertunieren auf sieben Innings beizubehalten. Da das bei elf Teams aber mit je einer Hin- und Rückrunde über die Belastungsgrenze einiger nicht so breit aufgestellter Vereine gehen würde, musste man sich einen etwas abgespecktere Version einfallen lassen. Nach rund eineinhalb Stunden mit vielen Ideen, Versionen, Visionen und einer Reihe an Abstimmungen, einigten sich die Mannschaftsvertreter auf eine komplette Hinrunde mit zehn Spielen an fünf Spieltagen und eine halbe Rückrunde. Das hat zwar den Nachteil, das nicht jedes Team zwei Mal auf jedes andere Team trifft, sondern nur auf manche doppelt. Doch immerhin konnte der breite Wunsch nach Abwechslung und somit jeder Mannschaft mindestens einmal gegenüber stehen zu können, erfüllt werden. Um den Teams aus dem Waldviertel bzw. aus Graz extra weite Anfahrten von bis zu vier Stunden pro Richtung zu ersparen, wird der Spielplan so gestaltet, das diese je bei einem Dreiertunier in Wien oder Umgebung aufeinander teffen. Quasi nach dem Motto: „Treff ma sich in da Mitte“. Nach Abschluss des Grunddurchgangs stehen die Playoffs auf dem Programm. Um die Spannung des Finaltuniers zu wahren, wurde für das Final Four der Spielmodus, welcher 2020 erstmals zum Einsatz kam (Page Playoff System), nach positiven Rückmeldungen beibehalten. Die Plätze 5-7 (mittleres Platzierungstunier) bzw. 8-10 (unteres Platzierungstunier) kehren hingegen zum Dreiertunier-Modus von vor 2020 zurück. Die Playoffs finden an zwei Spieltagen statt, was in Summe zehn Spieltag insgesamt zwischen Mai und Oktober bedeutet. Ein interessanter, von den Grazern eingebrachter Vorschlag, einer Zwischenrunde, wo die Grunddurchgangsplatzierten 3-6 um den Final Four Einzug spielen sollten, musste auf Grund der Terminknappheit und vor allem der im Osten sehr bescheidenen Platzverfügbarkeit auf Eis gelegt werden.

Neue Infrastruktur

Zwei nagelneue Baseballplätze werden diese Saison in der Landesliga Ost bespielt. Quasi Schlüsselfertig wird im Juni das neue Batsfield im Sportzentrum Schwechat in Rannersdorf fertiggestellt und eröffnet. Der neue Platz, welcher sich nur wenige Meter neben der 32 Jahre alten bisherigen Heimstätte befindet, wird nach sämtlichen internationalen Richtlinien errichtet, u.a. mit Flutlicht und auch einem neuen Nachwuchsfeld. Im Ballpark Graz ist die Farbe zwar schon langsam trocken, aber der Neubaugeruch ist noch längst nicht verflogen und das soll was heißen, bei der Anzahl an dreckigen Socken, die dort herum laufen. Im Sommer 2019 wurde der völlig neue Baseballplatz im Grazer Norden den Dirty Sox übergeben. Laut einer Wortmeldung bei der Ligasitzung, ist der Ballpark seit heuer mit einer neuen Brücke ausgestattet. Worüber diese führt, konnte nicht ganz geklärt werden. Sorry, wir sind erst bei „Steirisch für Anfänger“. Auch auf unserem Heimplatz sind über dem Winter die Baufahrzeug gerollt. Ein neuer Zaun, ein befestigter Weg von der Kantine zum Backstop und einige weitere Neuerungen machen aus dem von Gelsen besetzten und mit Eichenprozessionsspinnern verseuchten Baseballplatz Freudenau fast schon eine Baseballhochburg in Mitten der grünen Lunge Wiens. Zwar eine mit Gelsen besetzte und mit Eichenprozessionsspinnern verseuchte Hochburg, aber trotzdem. Besser Hochburg als Hüpfburg. Oder so. Keine Ahnung.

Jubiläumsjahr schlecht hin

Nicht nur die Lawnmowers feiern 2021 ein Jubiläum, nämlich das 25 jährige Vereinsbestehen, sondern auch einige Ligakonkurrenten. Sowohl die Cubs, als auch die Dirty Sox werden dieses Jahr 30 Jahre alt. Noch fünf Jahre älter werden die Bucks, welche 1986 das Licht der Baseballwelt erblickten. Ein relativ kleines Jubiläumchen erleben die Danube Titans. Die Klosterneuburger, welche ihre Spiele in Tulln austragen, werden heuer fünf Jahre alt.

Was haben die Mowers zu Sagen?

Positiv wurde von den Spielern den Lawnmowers aufgenommen, das der Spielmodus mit den Dreiertunieren und auch die durchschnittliche Anzahl an Spieltagen beibehalten werden konnte. Rekordspieler Didi Ackerl (Rekord weil die meisten Ligaspiele für die Mowers, nicht wegen Sponsoring durch eine bekannte Fensterfertigungsfirma) dazu: „Klingt gut, da bin ich dabei!“. Clemens Hlawatay stimmte ihm zu, doch emotionsloser fiel die Wortwahl des Captain aus: „Arrrr!“ Na Spaß: „Ja, passt gut.“, meinte dieser. Von den vier neuen Teams freut sich 3rd Baseman Michi Bittmann am meisten auf die Frischlinge aus der Steiermark: „Bin gespannt, vielleicht werfen die mit Kürbissen, schlagen mit Kukuruz Stauden und trinken Kernöl. Auch dachte ich bis jetzt dreckige Socken gehören in die Tonne?“ Damit wären auch alle Klischees bedient. Dario Krajnovic sieht speziell die nun vorherrschende Biervielfalt als sehr angenehm an: „Schremser, Weitraer, Ottakringer, Schwechater, Puntigamer,…, lauter gute Biere, hoffentlich sind die Kühlschränke der jeweiligen Kantinen gut gefüllt um auf den einen oder anderen Sieg anstoßen zu können.“ „Fehlt nur noch ein Team in Wieselburg an der Erlauf und der Hopfen ist gemalzt“, fügt sein Outfieldkollege Lionel Mace hinzu. Nüchterner betrachtet die Teamvielfalt Moritz Bammer. Der blaue Blitz von Laakirchen vermeldet selbstbewusst: „Egal gegen wem wir spielen, Hauptsache wir geben 100%!“. „Aber bitte nur mit 90%!“, ist von irgendwo beim Verteilerkreis Favoriten ein leises Echo zu entnehmen.

Prosit Jubiläumsjahr

2020 ist Geschichte. 2021 hat beginnen und damit das Jahr, in dem das 25-jährige bestehen unseres Vereins gefeiert wird. Vor einem Vierteljahrhundert entschlossen sich Freunde aus ihrer spaßigen Ballschupferei ernst zu machen und gründeten den Vienna Lawnmowers Baseballclub (mehr zur Geschichte der Mowers findest Du in der Chronik hier auf der Homepage). Wie und wann wir die Feierlichkeiten zu diesem Ereignis im Jahr unterbringen werden, ist u.a. coronabedingt noch unklar.

Auch wann endlich oder ob überhaupt ein Hallentraining abgehalten werden kann, steht leider immer noch in den Sternen. Für die finale Saisonvorbereitung ist generell ein Trainingslager/-wochenende zumindest vorgesehen, aber auch das..naja..eh scho wiss´n.

Die Landesliga 2021 wird nach jetzigen Stand einmal normal angesetzt werden und voraussichtlich sogar erweitert. Gerüchteweise nehmen bis zu drei Mannschaften mehr Teil als im Vorjahr. Tatsachen und bestätigte Fakten wird aber wohl erst die Ligasitzung – dieses Jahr online – am 15. Jänner bringen, an welcher die Mowers Alex Schroll (Ligaverantwortlicher) und Lionel Mace (Mannschaftsverantworlicher) teilnehmen werden.

Sobald es News gibt, werden diese wie gewohnt schnellstmöglich hier veröffentlicht werden. Damit einen guten Start in ein hoffentlich erfolgreiches Jahr 2021!

Adventgedicht 2020

Wir sagen euch an, den lieben Advent,
sehet die vierte Kerze brennt.
Und wie der Runner die Signs verpennt,
darum stehen bleibt anstatt zur Zweiten rennt...

Passiert ist das zum Glück nicht so oft,
wir haben gefiebert, gezittert, gehofft.
Am Ende war die Saison sehr gut,
Platz 3 statt nur im Tabellensud. 

Der Kader war groß, der Kader war breit,
Knapp 25 Spieler zum Einsatz bereit.
Doch die Saison war nicht lang, sondern abgespeckt,
Denn so ein Virus hat blöderweise die Welt verdreckt.

Auch die Weihnachtsfeier fällt heuer aus,
Des einen Freud, des andern Graus.
Die Feier steigt heuer imaginär,
Hä, wie das? Na schaut gut her!

Denn Mjam dem Peter Ripperl bringt,
Die Petra via Skipe uns winkt.
Der Luca nur zwei Hüsn trinkt,
Und darum nicht mal Sing Star singt,

Kein Bermuda Bräu und auch kein Packerl,
Das ärgert nicht nur Didi Ackerl.
Darum hoffen wir aufs nächste Jahr,
Damit es werden kann, wie es immer war.

Einzig der Whats App Adventkalender,
ist ein Weihnachtsstimmungsspender.
"Guess the Lawnmower" - man ist täglich gespannt,
Mancher wurde nur an einer Salbe erkannt.

Wir wünschen schöne Feiertage,
Wir, die Lawnmowers, sind dazu in der Lage.
Frohes Fest und einen guten Rutsch,
Eventuell einen Neujahrsknutsch.

Weihnachtsgrüße senden immens,
Michel, Alex, Didi, Jaryd, Clemens.
Auch Luca, Philipp, Christoph, Marco,
Mike, Rene, Klaus und der neue Flo.
Lionel, Jelly, Dario und der Wolfgang,
Stimmen mit an den Weihnachtsgesang.
Kilian, Petra und Andi Chrastka,
Ahm...darauf reimt sich nur Nebraska.
Sowie die Peters, Chris, Bertl, Moritz Bammer,
Das neue Jahr wird bestimmt der Hammer!

Vergangene Weihnachtsgedichte:

2019 Adventgedicht – 2019 Edition – Vienna Lawnmowers Baseball Club

2017 Ein Weihnachtsgedicht….. – Vienna Lawnmowers Baseball Club

Off Season Report – Nachgefragt

Seit wenigen Stunden steht fest, was eh schon relativ klar war: 2020 wird es kein Training mehr geben. Auch, wie es im Jänner weitergehen wird, steht noch in den Viren. Über ein Monat ohne Kontakt zu den Mannschaftskollegen liegt schon hinter und eine noch mindestens genau so lange Zeit noch vor uns. Darum wollten wir, der Off Season Report Operation Staff (kurz OSPOS), mal so durch den Kader fragen, ob und wie gut man denn in dieser Zeit der Vereinsabstinenz noch alle Mitspieler kennt oder richtig einschätzen kann. Darum wurde mit komplexen Algorithmen und umfangreichen Vortests ein idealer Fragebogen erstellt und an alle Kaderspieler der Lawnmowers versendet. Danke an alle, die mitgemacht haben! Die Beteiligung lag immerhin bei über 50% (Zitat Moritz: „Für so einen Blödsinn, wie den Off Season Report hab ich immer Zeit“) und das noch ohne die hochgerechnet und prognostizit…prognositirier…prognzifi…ähm..vermuteten Wahlkartenstimmen. Zu beginn, wie das bei so einer Abstimmung halt üblich ist, musste jeder Lawnmower beweisen, das er kein Roboter ist. Hierfür wählte der Algorithmus die Frage: Wer ist der Schönste? Nach dem diese richtig beantwortet war, konnten die Spieler starten.

1.) Spieltagsverhalten

Wenn die Mowers nach und nach in der Freudenau am Spieltag eintreffen, gibt es eine Person, die schon (vermutlich) Stunden vor Treffpunkt im Battingcage die Bälle ins Netz drischt. Wir wollten wissen, wer könnte das sein? Da waren sich die Spieler großteils einig: Peter G. 92%

Jedes Team hat einen, der sich verspätet und meist während des Aufwärmens dann in Flip Flops von der Aspernallee herein watschelt. Üblicherweise ist das der Catcher, zu dessen Verteidigung man sagen muss, das der Spieler dieser Position halt auch bei weiten mehr an Klumpat zusammenpacken muss. Darum auch hier relativ klar: Luca 85% und auch logisch, das dieser weiters beim Umziehen länger braucht: Luca 46% ,obwohl es da laut Kader noch ein paar andere Schnecken geben dürfte. *hust Clemens hust* 😉

Bereit zum Aufwärmen? Jein. „Hat wer einen zweiten Gürtel?“, „Hat wer Sonnencreme?“, usw. Ja, irgendwer hat immer etwas vergessen, aber wer ist da der Spitzenkandidat? Moritz 31% Tja, da vergisst man ein einziges Mal seine Hose und das hat man jetzt davon.

Während des Spiels, kann es dann manchmal emotionaler und lauter werden, aber wer ist am Emotionalsten bzw. Lautesten? Ein Kopf an Kopf Rennen der Spieler, deren Name mit Mich… beginnt, wobei sich …ael mit 46% der Stimmen knapp durchsezte.

So ein Heimspieltag kann schon mal mehrere Stunden dauern, da müssen die Schmiermittel gut dosiert werden. Wer regelmäßiger Leser von unseren Spielberichten ist, der weiß, das es von diesen eine Menge gibt: Sonnencreme Faktor 30, Sonnencreme Faktor 40, Sonnencreme Faktor 50, Franzbrandwein Wurzelgeit, Diana mit Menthol, umstrittene Russensalben, Gelsenspray,… Aber wer hat den größten Schmiermittelverbrauch? Alex 72%

Ball Game. Win. Los. Egal. Hunger! Wer ist der erste bei der Kantine? Didi und Moritz, je 23% Die trotzigste Antwort zu dieser Frage: „Leider ist immer jemand schneller, als ich!“Mimimi, alles unfair, mimimi.

2.) Auf Auswärtsfahrt

Auswärtsfahrten. Man liebt sie. Man hasst sie. Es gibt sie. Früh am Morgen ist Aufbruch ins weite Unbekannte Land – alias Waldviertel – doch wer vergisst sich eine Mitfahrgelegenheit zu organisieren? Jaryd 85%

Selbst wenn schlussendlich alle Spieler in fahrbaren Untersätzen untergebracht sind, heißt das noch lange nicht, das alle ankommen. Wer verfährt sich? Nach Weitra – eh jeder, aber vor allem: Luca 31%

Wenn man sich verfährt oder schon durch die fünfte Umleitung geschickt wird, dauert die Auswärtsfahrt auch schon mal länger als geplant. Hinzu kommt noch das dauernd jemand aufs Klo muss: Kilian 31%. Zum Glück gibt es, da immer einen, der Proviant für drei Tage dabei zu haben scheint, wer ist dieser Lawnmower? Didi 46%

Wiederum andere bekommen von den Reisestrapazen eigentlich gar nichts mit und schlafen die gesamte Fahrt: „Oh, simma scho da?“ Jelly 31%

Weite Straßen, unbekannte 70er Geschwindigkeitsbegrenzungen. Ab und zu kann dann auch schon mal eine Erinnerung an die letzte Auswärtsfahrt in Form eines Erlagscheines einigen Wochen danach im Postkasterl landen. Wessen Postler ist hier besonders beansprucht? Obwohl eigentlich nur aktuelle Kaderspieler zur Auswahl standen, einigte sich die Mehrheit auf: Nathalie 38% Ist der Ruf erst ruiniert… Vielleicht kommt jedoch einer mit der Handynummer der feschen Polizistin, anstatt einer Radar-Strafe heim? „Na, ge bitte von unseren Spielern? Keiner, maximal der schöne Bertl 31%.

3.) Bei der Weihnachtsfeier

Leider wird es dieses Jahr keine geben, aber wer weiß noch wie viel von den Weihnachtsfeiern der letzten Jahre? Wer hat beispielsweise das weihnachtlichste Outfit an? Zugegeben, uns ist auch nur Andis Weihnachtspullover eingefallen, den er ein einziges Mal getragen hat, welcher aber offensichtlich vielen in Erinnerung geblieben ist! Andi 46% Und wer hat das unweihnachtlichste Outfit an? Naja die anderen halt und der Rene 38%.

Kaum sind die Ripperln verspeist, zieht es einen wieder nach Hause, man könnte ja Spaß haben, damit hat ein Präsident nichts am Hut: Michel 46%, hat es immer recht eilig, die Feier zu verlassen, um ja nicht zu lange mit dem Pöbel gesehen zu werden.

Zur Weihnachtsfeierzeit sind die Lokale fast immer ausgebucht. Am Nebentisch sitzt immer eine weitere Weihnachtsfeiergesellschaft und da gibt es immer einen, der sich mit der anderen Gruppe anfreundet. Wer ist dieser kontaktfreudige Mower? Ganz klar: Michael 62%

Genug gegessen. Weiterziehen. Nur wohin? Geh´n wir ins Packerl? Was ist das Packerl und wer will dort unbedingt immer hin? Das Packerl kann man nicht erklären, man mus dort gewesen sein, wenn euch die Antwort nicht genügt, dann fragt: Alex 38%

Nach der optionalen Zwischenstation in besagtem Packerl zieht der Tross weiter. Nächste Hürde: Der Türsteher. Wer kommt nicht in den Klub rein? Babyface Kilian 38%

Während Kilian draußen noch sein tatsächliches Alter zu beweisen versucht, geht drinnen die Weihnachtsfeier in die finale Phase über. Die Nacht wird lang, die Nacht wird Lauda, bis die Socken riechen wie abg´rennter Gouda. Wer geht zu den peinlichsten Songs am meisten ab? Bisserl beunruhigend, wie viele sich bei dieser Frage selbst genannt haben. Eine echte Mehrheit konnte darum auch nicht wirklich erzielt werden. Hauchdünner Vorsprung für Bertl und Didi ex äpuo mit je 15%.

4.) Lawnmowers im Lockdown

Sport. Sport. Sport. Und noch mehr Sport. Wer geht dauernd laufen? Das haben sich viele Mowers noch vom ersten Lockdown gemerkt: Dario 61%

Wie gesagt, hat sich die Mannschaft jetzt schon über ein Monat nicht gesehen. Die Sehnsucht nach dem Späßen, Blödelein und dem gemeinsamen Baseballspielen ist groß. Doch wer vermisst die anderen Teammitglieder am meisten? 38% meinen es ist der Lionel. Und wem vermissen die anderen Teammitglieder am meisten? Da gehen die Meinungen auseinander. Mit je 15% haben Lionel, Clemens und Hund Eddy einen sehr knappen Vorsprung. Bleiben wir gleich bei Vermissen. Wer vermisst das Batting-Tee am meisten? Ganz klare Sache für Mr. Tee: Peter G. 85%

Dario geht Laufen, Bertl pumpt sich auf, doch es gibt bestimmt einen Lawnmower, der seinen Horizont abseits des Sports erweitern will und, sagen wir mal, einen Online Töpferkurs besucht. Laut Umfrage können sich Andi, Marco, Kilian, Rene, Klaus, Clemens, Peter P., Dan, Michael und Petra beim ersten erlaubten Wintertraining ausführlich über die erlernte Handwerkskunst unterhalten.

Apropos, erlaubtes Wintertraining. Der letztes Jahr wiederbelebte Kreis der Schande (KdS), wo die Überbleibsel jener Baseballers verendet, welche bei der Wurfübung wegen eines Errors ausgeschieden sind, ist derweil bestimmt schon unter einer dicken Staubschicht bedeckt. Wer fürchtet sich wohl schon den ganzen Lockdown über, als Erster in dieser Staubschicht Platz nehmen zu müssen? Wolfi 23%

Auch das Brettspiel hat letzten Winter ein Comeback gefeiert. Brettversuch! Wer kann es kaum erwarten und zieht jeden Tag in der Früh sein Schlafleiberl aus, wirft es in hohem Bogen Richtung Bett, verfehlt dieses und schreit anschließend: „Bettversuch!“? „Niemand, das ist krank!?“, „Wer bitte macht sowas?“ Naja, laut Kader ganz normaler Alltag für: Lionel 23%

5.) Errate Zitate

Fleißige Leser von Spielberichten und Off Season Reporten sollte diese Kategorie vor keinerlei Probleme stellen…sollte man meinen:

Bei der Generalversammlung 2020 beim All you can eat Chinesen zur Kellnerin: „Muss man da eh nix essen oder?“ Rene 77% → Richtig

Bei jedem Heimspiel, immer: „Dugout, bitte Bälle holen!“ oder „Basecoach 1st Base bitte!“ Michel 100% → Richtig

Niedrige Ansprüche: „Egal, Kontakt war da…“ (Anm.: Aussage wurde bereits nach 1 Foul Ball und 1 Strike getätigt) Lionel 23% → Falsch. Richtige Antwort: Klaus, im LLO Spiel gegen die Diving Ducks II

Moldau Bootstour 2016, der legendäre Sager vor dem Kentern: „Da ist ein Ast, da können wir uns anhalten!“ Marco 54% → Richtig

Ein Zug rattert am Hell´s Gate (Altweitra) vorbei: „He, leiwand, die Waldviertelbahn, da kann man ua gut saufen!“ (Anm.: Umpire stimmt zu.) Jelly 31% → Richtig (Anm. obwohl er selbst für wem anderen gestimmt hat 😛 )

„Aaaaah, verdammt!“, ja also wer das nicht weiß, sollte lieber den Verein wechseln: Rene 100% → natürlich Richtig!

So, das wars mit dieser Off Season Report Ausgabe auch schon wieder. Die antworten stehen und beim Anti-Mobbingbeauftragten laufen schon die Telefone heiß. Zur weiteren Unterhaltung empfehlen wir den Guess the Lawnmowers Whats App Adventkalender by Rene und damit eine schöne Adventzeit.

Off Season Report – Wann ist Treffpunkt?

Es ist der erste richtig kalte Herbstmorgen dieses Jahres. Gerade einmal 1°C zeigt das Autothermometer beim Einparken in der Aspernallee vor dem Baseballplatz Freudenau an und das obwohl die Sonne die bunten Blätter der Bäume der Prater Au nur so strahlen lässt. Das Motorbrummen eines Baggers leistet der beschaulichen Stille Gesellschaft. Die Umzäunung des Areals ist mittlerweile den Weg des Irdischen gegangen und der Zuschauerwall entlang der Left Field Line wurde geebnet. Raureif überzieht das Outfield, welches ganz verlassen dahinfriert. Die Füße sind prompt eisig kalt und die Socken durchnässt. Der flauschige Lawnmowers-Fanwelt-Hoodie um 49,99€ von Baseball Seestadt (mit dem Gutscheincode „Eisbär“ noch bis 6.11., 12:00 um 10% verbilligt ) hält zumindest den Körper warm. Der Motor des Baggers verstummt. Der Fahrer steigt aus und brunzt hinter dem Scorerhäuschen gegen einen Busch. Sein neongelber Kollege nutzt die Pause, lehnt sich an seiner Schaufel an, lässt den Blick über das Feld streifen und frisst eine Tschick, während durch einen leichten Windhauch einzelne Blätter und ein paar tiefgefrorene Eichenprozessionsspinner auf die beiden herab segeln. Im Schuppen ein bärtiger Aktivist welcher sich an das Tee gekettet hat und mit hungaro-britischen Akzent brüllt: „Mich bekommt ihr hier nie raus!“ Doch es muss sein. Nachdem letzten Frühling zum Beginn der Freiluftsaison im Schuppen ein Kübel voll mit einem haarigen Flaum überzogener Bälle entsorgt werden musste, wird dieses Jahr konsequenter eingewintert – #pelzstehtnurtier – und das steht heute Morgen am Programm.. Für alle zwielichtigen, kriminellen Off Season Report Leser und Leserinnen ist ein einfach zu verstehender Tipp hier niedergeschrieben: NIX AUFBRECHEN, NIX DRINNEN! Die ersten zwei Scheibtruhen voll mit Helmen, Schlägern und Handschuhen sind schnell zum Auto gekarrt worden. Eine kurze Verschnaufpause, die einige Sekunden zum Rückblicken bereit hält.

Wie schon im März bleibt auch zu Beginn des Wintertrainings, welches ja eigentlich morgen starten sollte, die Halle der Volksschule Neilreichgasse leer. Die Staubschicht im Kreis der Schande – kurz KDS – kann noch einige Sedimentschichten mehr ansetzten. Zumindest noch bis Dezember, denn vorher ist das Mannschaftstraining auf Grund der Coronamaßnahmen der Bundesregierung bis auf weiteres ausgesetzt.

Was für ein Jahr. Eine verrückte Spielzeit. Horstl und Prinzessin Sofia. Mit einer unglaublichen Kaderverbeiterung gingen die Lawnmowers in die Landesliga Saison 2020. Obwohl Petra Goldova ihren persönlichen Kader verbreiterte, schwanger wurde und dadurch ein Name sogar von der Kaderliste gestrichen werden musste. Mit sechs Mann mehr als noch im Vorjahr wollte man nach dem Lockdown im Frühling mit Vollgas in die verkürzte Spielzeit gehen. Die Quereinsteiger Wolfgang Köhler, Klaus Zednik, Peter Griffiths und Christoph Stelzer, der von den Attnang Athletics zum Studium nach Wien entsandte Moritz Bammer und Comebacker und Catcher Philipp Sutanto bereicherten des Geschehen in blau-weiß. Ein weiterer Quereinsteiger, Marco Stein, verließ den Verein nach nur wenigen Wochen wieder. Die Neuen entwickelten sich gut, einzig das Merken der Treffpunktzeit (immer 1,5 Stunden vor Spielbeginn) wollte dieses Jahr noch nicht hinhauen. *Ring Ring* „Wann ist Treffpunkt?“

Scheibtruhe drei und vier sind entladen. Der 77A zuckelt menschenleer gerade Richtung Lusthaus und macht sich mit ebenso wenigen Fahrgästen ein paar Minuten später wieder auf den Rückweg in die Stadt. Ein Läufer joggt am Ballpark vorbei. Sonst ist hier nicht viel los. Anders, als noch zum Saisonauftakt.

Mit 18 Mann auf dem Line Up Block fieberten die Lawnmowers dem Auftakt entgegen. Play Ball, naja fast, denn schon das erste Spiel musste auf Grund eines Coronaverdachtfalls bei den Vienna Bucks abgesagt werden. Das zweite Spiel gegen die Vienna Cyclones verloren die Mowers zwar knapp, doch gewannen dann später am grünen Tisch. Sprich zwei Siege zum Auftakt, ohne ein Spiel gewonnen zu haben. Na da kann man sich den Applaus eher nur denken. Der zweite Spieltag war ein Restpostenabverkauf der Saison 2019 – also ein Split. Die bis dahin sieglosen Cubs II konnten gegen die Lawnmowers auf Kurs gebracht werden. Gern geschehen Stockerau. Unseren IBAN findet ihr diesbezüglich übrigens auf unserer Homepage. Dafür konnten desolate Freudenau Mets zurück in die Au geschickt werden. Ein noch größerer Gewinn, als der erste sportliche Sieg war die Verpflichtung von Jaryd Mercer. Von der Junior Highschool in die Landesliga Ost. Welcher junge Amerikaner (auch wenn er eigentlich österreichischer Staatsbürger ist und hauptsächlich in der Schweiz gelebt hat) träumt nicht davon. Im August standen dann noch zwei Auswärtsfahrten nach Traiskirchen („Da fahr ich mit der Badner Bahn, die letzten Kilometer tu ich laufen“) und nach Jahren wieder einmal nach Weitra („Da fahr ich mit der Waldviertelbahn, da kann man ua gut saufen!“) auf dem Programm. Im Industrieviertel gab es gegen die Grasshoppers II einen Sieg nach einer eher langsam in Fahrt kommenden Mowers-Offense. Das Anschlussspiel kam einer Machtdemonstration der Wiener gegen die Danube Titans gleich. Das obere Playoff war dadurch sicher erreicht und damit gleichzeitig die beste Platzierung seit der Aufstiegssaison 2016. Am letzten Spieltag wollte man noch den besseren Ausgangsplatz für den neuen Final Four Modus ergattern, hatte aber nicht mit einer Niederlage gegen die Red Devils gerechnet. Gegen die späteren Meister, die Diving Ducks II, setzte es sogleich noch die grunddruchgangsabschließende Niederlage.

Zu Beginn des ersten Spieltags des oberen Playoffs in Wiener Neustadt lieferten die Lawnmowers eine Galavorstellung, allerdings nur bis zum fünften Inning. Dann kam der Lockdown im Spiel der Andi Armours. Die spielerische Gestaltung wurde heruntergefahren, der soziale Kontakt zum Ball minimiert und das Spiel um das Spiel um den Finaleinzug (hä?) nach einer 8-0 Führung 8-16 verloren.

Wahnsinn, was für eine vergebene Chance.“ Mit etwas Abstand betrachtet, hätte man im Spiel um den Finaleinzug vermutlich eh den kürzeren gezogen. Dennoch eine bittere Pille. Die Ballkübeln haben mittlerweile ihren Platz auf der umgelegten Rückbank gefunden. Noch einmal quer über den nassen Rasen, die Scheibtruhe verstauen und alles absperren. Noch ein abschließender Blick auf den angrenzenden Bullpen. Dort, wo vor gut einem Monat noch Moritz Bammer sich fünf Innings warm gepicht hatte, weil Starter Daniel „Jellyfish“ Jelenscits die Performance seines Lebens ablieferte und nicht und wieder nicht eingegangen ist, liegt jetzt ein mehrere Kubikmeter großer Laubhaufen. „Oida, das war vielleicht ein Match!“, und ein Arbeiter sagt irgendwas auf slowakisch zu seinem Kollegen. Frei übersetzt vermutlich: „Heast, was is mit dem Patient da hinter dem Schupf´n, warum redet der mit sich selbst?“ „Ja kein Plan Hawara, owa warum liegt auf dem Fußballplatz da eigentlich so viel Sand?“

Im letzten Spiel der Saison ging es für die Lawnmowers gegen die Cyclones um den dritten Platz. Und da sind wir bei den oben erwähnten Jellyfish Seesternstunden. Die Manager stellten für manche überraschend Jelencsits als Starter auf. Bammer sollte ihm nach einiger Zeit ersetzen, dann wiederum Bittmann für Bammer und zum Schluss noch Hlawaty. Mit der Strategie der Abwechslung gegen schlagstarke Latinos. Doch der Simmeringer (auch wenn er jetzt im Dritten wohnt) pitchte munter, locker flockig herum und ließ kaum etwas zu. Mit Mercyrule wurde triumphiert. Am Ende tauchte Andi Chrastka auch noch im Licht der tiefstehenden Sonne aus den Untiefen der Wiener Kanalisation auf. Ein perfekter Saisonabschluss.

Wahrlich eine spezielle Saison. Die leere Coca Cola Dose von der Herfahrt klackt, als sie in der Metalltonne auf ihresgleichen trifft. Rein ins Auto und das Material ins Winterquartier transferieren. „Wie wird es wohl weiter gehen?“, die Frage, welche die Reifen über den Asphalt des Handeslkais rollen und es die Schläger bei Fahrbahnunebenheiten gegeneinander klopfen lässt. Ein Blick auf die Saison 2021, obwohl man da nicht wirklich hinblicken kann. Laut einigen Wortspenden bei der Ligasitzung 2020 wurden für die LLO 2021 zwei neue Mannschaften angekündigt. Je ein Farmteam der Schwechat Blue Bats und der Dirty Sox Graz. Wie aktuell die Expansionspläne der beiden Muttervereine sind, war bis Redaktionsschluss nicht bekannt (Anm. Es hat auch niemand nachgefragt…). Weiters ist prinzipiell wieder ein Vorbereitungswochenende im April angedacht, tiefere Planungen können nach derzeitigen Stand nicht gemacht werden. Ebenso unsicher ist, wie es mit dem Wintertraining weitergeht. Alles in allem noch sehr viele Fragezeichen. Die Feierlichkeiten und das geplante Legendenmatch anlässlich des 25 jährigen Vereinsjubiläums der Vienna Lawnmowers schweben gegenwärtig auch nur so in der Ungewissheit hin und her und her und hin. Geduldig bleiben, abwarten und Bier trinken.

Platz 3 für die Lawnmowers

„Congratulations guys, i hope many Baseballteams in Austria and in Landesliga will grow up like the Lawnmowers“, mit ungefähr diesen Wort würdigte eine Spieler der Vienna Cyclones die unglaublich starke Leistung in diesem kleinen Finale und den Werdegang der Mowers in der letzten Saison. Die gesamte Mannschaft hat in diesem Spiel um den dritten Platz der Landesliga Ost 2020 die Erwartungshaltung mehr als nur übertroffen.

Aber der Reihe nach: Freudenau. 27.9.2020. Im genannten Spiel traf man zum dritten Mal diese Saison auf die Cyclones. Nach zwei Niederlagen, wobei eine ja am grünen Tisch zu einen Sieg wurde, wollten die Mowers zeigen, das sie auch sportlich überzeugen können. Teammanager Alex Schroll musste auf Grund von kurzfristigen Ausfällen von Didi Ackerl, Thomas Bertleff, Marco Prusa und Kilian Mace alle Line Up Planungen über den Haufen werfen. So rückte Peter Griffiths, dem zuletzt in Wiener Neustadt ein Einsatz verwehrt blieb, als DH und Dario Krajnovic im Right Field in die Staring Line Up, die somit wie folgt aussah:

#38 Mercer 2B, #22 Hlawaty SS, #1 Mace L. LF, #6 von Ameln C, #7 Schroll 1B, #11 Bittmann 3B, #73 Köhler CF, #4 Krajnovic RF, #56 Griffiths DH; #98 Jelencsits P – Ersatz: #2 Fleck, #15 Szeywerth, #17 Zednik, #24 Bammer

Mit einer ausgeklügelten Pitchingstrategie wollten die Mowers die schlagstarken Gegner im Rahmen halten: Viel durchwechseln und unterschiedliche Typen bedacht einsetzten. Wichtig dabei war, der erste Pitcher musste liefern, damit die Lawnmowers von Anfang an im Spiel bleiben. Das Vertrauen für diese Aufgabe wurde Jelly Jelencsits gegeben, welcher erstmals dieses Jahr als Starting Pitcher fungierte. Und Jelencsits lieferte. Er lieferte zu gut, sodass er gleich sechs Innings pitchte und damit die ausgeklügelte Pitchingstrategie für die Katz´ war. 😛

Die Cyclones brachten mit Wilby Romaro Alvarez jenen Pitcher als Starter, gegen dem die Mowers-Offense vor zwei Wochen einbrach und kaum Mittel fand. Doch an diesem Sonntag war so ziemlich egal, wer da die Bälle Richtung Strike Zone beförderte. Nach einen runlosem ersten Innnig brachten Bittmann, Köhler, Krajnovic (Diese drei Spieler erzielten übrigens 2/3 der Runs ihres Teams!) und Mercer die Lawnmowers in Top 2 mit 4-0 in Front. Die Cyclones konnten zwar sogleich auf 4-1 verkürzen, Jelencsits und seine Defense ließen aber nicht mehr zu. Ein wirklich sehenswertes, kurzweiliges Spiel mit kaum Errors und schönen Schlägen auf beiden Seiten. Früchte daraus trugen nur die Lawnmowers davon. Geschlagene Flyballs der Gegner endeten stets als Flyouts durch das erneut fehlerlose Outfield. Im fünften Inning zeigte auch die Top of the Line Up der Mowers ihre Klasse. Auf einen Hit von Lionel Mace ins Outfield schickte 3rd-Basecoach Michel Fleck zu riskant Lead Off Jaryd Mercer von 2nd Base kommend weiter Richtung Home. Der Ball war schneller und Mercer geriet ins Run Down, wobei die gegnerische Defense mit dem flinken 18-Jährigen schwer beschäftigt war. Die sprintstarken Clemens Hlawaty und Lionel Mace brachten sich derweil zwischen den Bases in Position. Mercer wurde getagt, Mace lenkte die Aufmerksamkeit und den Ball auf sich Richtung 2nd Base, wodurch der Weg für Hlawaty frei wurde, welcher scoren konnte. Genau das, was man diesen Winter in der Halle trainiert hatte.

Spielstand nach fünf Innings: 6-2. Wodurch die gegnerische Mannschaft zum Handeln gezwungen wurde. Somit boten die Cyclones mit Kervin Castillo ihren besten Pitcher auf, aber wie gesagt, es war so ziemlich egal, wer da die Bälle Richtung Strike Zone beförderte. Hits am Fließband unter anderem von Bittmann, Schroll, Mace, Köhler und Mercer und auch dem dieses Jahr so verletztungsgeplagten Krajnovic gelang ein Powerhit ins Left Field. Das in Kombination mit einem sonnigen Herbsttag und einen seelenruhig dahin pitchenden Daniel Jelencsits. Und dann tauchte auch noch Andi Chrastka nach Wochen in der Kanalisation am Horizont der Freudenau auf. Es war schon richtig kitschig. Den einzigen groben Schnitzer der Mowers-Defense, könnte man im nachhinein sogar als genialen Spielzug interpretieren. Catcher Luca von Ameln missverstand seinen Pitcher nach einem Wild Pitch und warf ohne Grund – der Runner verharrte auf 3rd Base – gestresst den Ball vom Back Stop Richtung Home Plate. Er verfehlte dort Jelencsits und der Runner setzte sich zum Punkten in Bewegung. 2nd Baseman Mercer, welcher immer vorbildlich abdeckte, wenn der Ball zum Pitcher zurück geworfen wurde, tat dies auch dieses Mal. Wurf auf Home, Runner Out, danke setzten.

Im sechsten Inning konnten die Lawnmowers dann 13-2 in Führung gehen und schnupperten abermals Mercy-Rule Luft, was obwohl der Erfahrung von vor zwei Wochen, bei niemanden wirklich mehr den Glauben an eine erneute Niederlage aufkommen ließ. Die Mowers waren zu stark und erhöhten sogar noch um zwei Runs. Nach Rene Szeywerth, der im fünften Inning für Griffiths gebracht wurde, durfte auch Klaus Zednik im Right Field noch ein Inning ran. Ja, genau, nur ein Inning. Denn Closer Moritz Bammer – der bereits das ganze Spiel aufwärmte, denn er war ja eigentlich viel früher geplant – beendete das siebente Inning ohne Gegenrun. Spiel, Satz, Sieg und da war der Pokal für den dritten Platz der Landesliga Ost 2020! Endstand 15-2.

Abschließend noch zur kuriosesten Szene des Spiels. In der Hauptrolle: Wolfi Köhler als Runner von 1st Base auf 2nd Base. Der 42-Jährige, aber nicht langsame Rookie sprintete auf einen Schlag von Dario Krajnovic los. Die Cyclones spielten auf 2nd Base, wo Köhler 1st Base like darüber lief. Der Baseman stieg samt Ball auf die Base und dachte er hätte gerade das dritte Out gemacht, wodurch auf Krajnovic locker save on first war. Aber halt, der Baseumpire callte laut und deutlich: „Save!“, in Richtung der zweiten Base. Köhler, mittlerweile standhaft auf ebendieser, kannte sich nicht aus, verharrte aber brav auf Anweisung seines Basecoaches darauf. Ahnungslosigkeit machte sich breit, aber der Umpire hatte recht. Großes Lob an der Stelle, weil in dieser Situation ging alles so schnell und es schien als wäre er der Einzige in der Freudenau gewesen, welcher des Geschehen in der Sekunde richtig bewertete. Langsam und Schritt für Schritt betrachtet ist das Ganze eigentlich sonnenklar:

Köhler hat vor dem Baseman die 2nd Base berührt. Das er darüber gelaufen ist, ist nüchtern betrachtet nichts anderes, als wenn er weiter Richtung 3rd Base läuft und nach wenigen Schritten wieder zur 2nd Base zurück kehrt. Mit dem ersten Kontakt mit der Base, ist er nicht mehr geforced. Somit hätte der Baseman Köhler tagen müssen, was ein Leichtes gewesen wäre, immerhin stand er auf der Base, wo Köhler zurück hechtete. Somit alles korrekt und beim lesen dieser Zeilen greifen sich vermutlich viele der Anwesenden am Kopf und denken: „Aja, eh ua logisch“ 😀

Abschließend wurden bei der Kantine noch die Awards für die Saison 2020 vergeben. Neben den LLO Preisträgern (Link: https://lawnmowers.at/2020/09/10/landesliga-ost-awards-2020/ ), wurden dieses Jahr auch eigene Lawnmowers-Awards vergeben, welche die individuelle Saisonleistung unterstreichen. Gewählt wurden die Preisträger vom Vorstand. Selbststimmen gab es erwartungsgemäß keine. Gratulation an alle Gewinner:

Clemens Hlawaty – Best Pitcher

Thomas Bertleff – Best Batter

Clemens Hlawaty – Best Infielder

Lionel Mace – Best Outfielder

Jaryd Mercer – Rookie of the Year

Peter Griffiths – Coaches Choice Award

Michael Bittmann – Umpire of the Year

Rene Szeywerth – Scorer of the Year

Michael Bittmann – Coach of the Year

Wolfgang Köhler – Most Versatile Player

Clemens Hlawaty – Most Valuable Player

Das offizielle Freilufttraining endet mit Oktober, allerdings sind für 18.10. und 25.10. noch Freundschaftsspiele gegen die Freudenau Mets geplant. Ab November geht es wieder in die Halle. Wie das Hallentraining stattfinden kann/darf, wird sich bis dahin noch entscheiden. Die Weihnachtsfeier ist hingegen erwartungsgemäß leider vorerst abgesagt. Ein Saisonrückblick folgt im ersten Off Season Report 2020/21.

Stimmen zum Tag:

Michael Bittmann: „Wirklich ganz toll. Beim Spiel heute konnte alles umgesetzt werden, was wir das ganze Jahr trainiert haben. So kann es weitergehen!“

Daniel Jelencsits: Das Spiel heute hat voll Spaß gemacht. So könnt´ma immer spielen!“

Lionel Mace: „Ich bin wirklich stolz auf unsere Mannschaft. Wenn wir die ganze Saison so gespielt hätten, hätten wir jetzt den Meistertitel, da bin ich mir sicher. Aber es passt schon so, das Team hat sich zu der starken Leistung erst hin entwickeln müssen und der Prozess dauert sicher noch an, aber wie man heute gesehen hat: Wir sind am richtigen Weg.“

Rene Szeywerth: „Mittlerweile sind wir so viele gute Spieler, dass wir bald eine zweite Mannschaft brauchen. Oder ein Splitverein, dann kann ich auch mal Präsident sein.“ (Anm. seine Augen begannen zu leuchten)

Und damit sich das Lesen auch für unsere treueste Leserin lohnt:

Moritz Bammer: „Michel, darf ich mein Bier aus dem Pokal trinken?“

Schizophrener Playoff-Auftritt

17:10, Duck´s Field, Wiener Neustadt. Die Sonne steht schon tief, als die Spieler der Lawnmowers mit hängenden Köpfen das Dugout räumen und sich, mit samt ihren Taschen und Flaschen, neben der schattenspendenden Tribüne niederlassen. Manager Alex Schroll pickt noch ein paar positive Szenen zur Nachbesprechung heraus. Anschließend begeben sich noch Manche zu Bier und Burger zur Kantine hinauf und beobachten das Zwischenrundenspiel der Diving Ducks II gegen die Cyclones, also genau die Partie, die schon so sicher mit Mowers-Beteiligung stattfinden hätte sollen….

5 Stunden vorher

Ein motivierter Haufen Wiener Baseballspieler steht in der prallen Sonne neben der zu dem Zeitpunkt noch nicht schattenspendenden Tribüne und zwängt sich siegeshungrig in die Spielkleidung. Einem Spieler fallen dabei eine Packung Kondome aus der Baseballtasche, weil ihm das unangenehm war und er sich angeblich nicht erklären konnte, was genau die in der Sporttasche zu suchen hatten und vor allem weil seine Mama in Oberösterreich eifrig Spielberichte auf unserer Homepage liest, bleibt der Spieler hier im Bericht anonym. Die Lawnmowers treffen an diesen Tag um 14:00 im zweiten Spiel der ersten Playoff Runde der Landesliga Ost auf die Vienna Cyclones. Erstmals wird das Final Four im neuen Modus gespielt. Wo sich die Dritt- und Viertplatzierten des Grunddruchgangs um den Einzug in die Zwischenrunde duellieren, wo man sich mit dem Verlierer der Partie der Erst- und Zweitplatzierten um den Finaleinzug matcht. Ein fairerer Modus, welcher mehr Spannung bringen soll. In der Tat roch es förmlich nach Playoff und gewissermaßen nach K.O.-Tunier, ein ganz besonderes Gefühl, bei so einem Spiel, so einem Tunier, für sein Team auflaufen zu dürfen. Nicht auch weniger deshalb, weil sich die Lawnmowers erstmals seit der Aufstiegssaison 2016 für das Meisterplayoff qualifizieren konnten.

Line Up: #38 Mercer 2B, #22 Hlawaty P, #1 Mace L. LF, #73 Köhler RF, #11 Bittmann 3B, #52 Bertleff CF, #7 Schroll 1B, #24 Bammer SS, #15 Szeywerth C

Voll auf Sieg lautet die Devise. Da mit Luca von Ameln (Blinddarmdurchbruch) und Philipp Sutanto (doppelter Fingerbruch) immer noch beide Stammcatcher fehlen, übernimmt, wie auch schon im Weitra, Rene Szeywerth den Platz hinter der Plate. Wolfgang Köhler hat sich in den letzten Spielen immer mehr als Powerhitter empfohlen und startet daher erstmals an vierter Schlagposition. Eine kleine Überraschung ist eventuell nur die Besetzung der Short Stop Position, wo der Moritz Bammer den Vorzug vor Routinier Didi Ackerl bekommt. Mercer auf 2nd Base (18 Jahre) und eben Bammer (22 Jahre) auf Short Stop bilden somit das jüngste Mowers-Middleinfield seit mindestens zehn Jahren.

Play Ball. Die Mowers starten erstaunlich stark gegen die schlaghungrigen Cyclones. Die Defense rund um Pitcher Hlawaty lassen in den ersten drei Innings keinen Run der Gegner zu und so können die Lawnmowers eine 8-0 Führung ins vierte Inning. Besonders das Outfield bleibt über das gesamte Spiel fehlerlos und pflückt die Flyballs nur so vom Himmel. Die Sensation/Zwischenrunde zum greifen nahe. Noch eineinhalb Innings zwei Runs trennen die Blues vom Mercyrule Sieg, doch dann legt der hinterfotzige Baseballgott einen Schalter um. Cyclones ein. Mowers aus. Klack. Nach dem Pitcherwechsel auf seiten der Gegner kann zwei Innings kein weiterer Run geholt werden. Auf der anderen Seite bricht Clemens Hlawaty lansgsam ein, auch ein fallengelassener Easyflyball seinerseits bringen den sonst so starken Spieler aus der Bahn. Doch noch führen die Lawnmowers. Das Trainerteam reagiert auf den Einbruch und wechselt Routnier Ackerl auf Short Stop für Michi Bittmann ein, der keinen guten Tag hat. Bammer wechselt darum auf 3rd Base. Kilian Mace kommt ins Right Field und für Rene Szeywerth in die Partie, um den Catcher für eine mögliche zweite Partie zu schonen und so legt Wolfgang Köhler zum zweiten Mal im Leben die Catcherausrüstung an. Im sechsten Inning können die Cyclones durch mehrere Base on Balls und einige Hits die Lawnmowers überholen und gehen 8-12 in Fürhung. Hlawaty kann nicht mehr und Moritz Bammer übernimmt am Mount, allerdings nur für drei Würfe dann krampft er schmerzverzerrt zusammen und greift sich auf die Schulter. Mittlerweile eine dramatische Partie, der Scorer radiert wie wild herum und zerbricht motschgernd seinen Bleistift. Lionel Mace, seit über einem Jahr keinen Pitch mehr geworfen, weder im Training noch im Match, soll das Spiel closen. Kilian Mace wechselt ins Left Field, dadurch kommt Gold Glover Klaus Zednik zu seinem Playoffeinsatz. Die Cyclones kommen zwar nicht mehr richtig zu vielen Hits gegen den Breakingschrott, den der ältere Mace ihnen vor die Schläger schlenzt, aber können durch mehrere Wildpitches ihre Führung ausbauen. Didi Ackerl scort zwischenzeitlich für die Mowers den neunten Run, so steht es 9-15 vor dem letzten Inning, welches wieder einige kurriose Szenen parat hat. Nach wenigen Pitches beginnt Catcher Köhler immer mehr herum zu wanken, will aber vorerst weiter spielen. Wenig später ändert sich das, als der Kreislauf des 42-Jährigen nicht mehr will – schnell ein Cola für Köhler. Wie geht es weiter? Naja, der Präsident zieht sich um, tatsächlich, Michel Fleck kommt auf seinen ersten Einsatz seit zwei Jahren und nimmt für die letzten Batter in der Hocke platz. Es knarrt bis rauf zum Schneeberg. Ein Run kann wieder nicht verhindert werden, somit brauchen die Lawnmowers sieben Runs um mindestens ins Extrainning zu kommen. Noch mal, nach einer 8-0 Führung. Es ist zum Haare raufen. Kilian Mace kommt auf Base. Doch sowohl Jaryd Mercer (Flyout) und Clemens Hlawaty (Strike Out, aber ein sehr harter Call) können den 17-Jährigen nicht weiter bringen. Lionel Mace schlägt noch ein sehenswertes Triple und seinen Bruder doch noch nach Hause. Eine sehr familiäre Angelegenheit mittlerweile, denn der Vater der Beiden, Michel Fleck, beschließt das Spiel im Anschluss mit einen Strike Out. Ballgame. Endstand 10-16.

Die Cyclones haben die Zwischenrunde gegen die Ducks dann klar mit 0-10 verloren, somit treffen die beiden Wiener Teams am 27.9. in der Freudenau im Rahmen des kleinen Finales in der Freudenau schon wieder aufeinander.

Stimmen zum Spiel von Wolfgang Köhler und Moritz Bammer:

Zweiter Einsatz als Catcher und dann auch noch in so einem wichtigen Spiel. Was waren deine Gedanken?

Wolfgang: Als Rene die Schienbeinschützer ausgezogen hat, war mir klar das ich jetzt auf die Catcherpositon wechseln werde. Schwierig war für mich dann aber der Pitcherwechsel von Clemens auf Lionel weil ich nicht gewusst habe, wie die Breakingbälle kommen.

Erstmals an der vierten Schlagposition aufgestellt, eine Belohnunh für deine gezeigten Leistungen der Vorwochen. Ärgert es dich, das du nicht ganz an die Erwartungen anschließen konntest?

Wolfgang: Ich war grantig über ein paar Strike Calls, die ich anders gesehen habe. Leider habe ich mich dadurch aus der Ruhe bringen lassen und meine Schlagleistung an dem Tag war somit bescheiden. Aber an welcher Stelle ich Schlage ist mir eigentlich egal.

Deine Prognose für das Spiel um Platz 3?

Wolfgang: Ich hoffe wir ziehen den Cyclones die endlich die Hose aus!!! (Übersetzung aus der Sportlersprache: Ich hoffe wir gewinnen!!!)

Wie würdest du das Spiel zusammenfassen?

Moritz: Die ersten drei Innings hat alles gepasst. Pitching, Batting und Defense waren wirklich stark. Gegen den zweiten Pitcher konnten wir nicht viel ausrichten und in der Defense gab es einige Fehler und Pech hatten wir auch. Somit haben wir das Spiel gegen einen starken Gegner unglücklich aus der Hand gegeben. Aus der Leistung zu Beginn des Spiels können wir für nächste Saison viel mitnehmen. Wenn wir es schaffen immer so konzentriert zu Spielen, dann könnten wir nächstes Jahr noch weiter oben in der Tabelle stehen.

Was ist da genau am Mount passiert beim einpitchen?

Moritz: Ich weiß selbst nicht genau, vermutlich ein Fehler in der Motion, der sich durch die längere Trainingsabewesenheit eingeschlichen hat. Bis in zwei Wochen sollte was wieder in Ordnung sein.

Ein Hit, ein RBI, bis zur Verletzung das Spiel deines Lebens?

Moritz: Ich bin generell zufrieden mit der Performance. Auf die Saison bezogen wars sicher eines meiner besten Spiele, aber das Spiel meines Lebens war es nicht.

Landesliga Ost Awards 2020

Die Awards für den Grunddurchgang der Landesliga Ost stehen fest. Drei Gold Gloves und ein Silver Slugger gehen 2020 an die Vienna Lawnmowers. Luca von Ameln (Gold Glove Catcher), Lionel Mace (Gold Glove Leftfield) und Rookie Klaus Zednik (Gold Glove Rightfield), sowie Thomas Bertleff (Silver Slugger Outfield).

Von Ameln zeigte schon über Jahre großartige Leistungen auf der Catcherposition und erhält nun nach dem Silver Slugger 2019 auch endlich einen Goldglove als Beweis für seine gute Arbeit. Für Leftfielder Lionel Mace ist es hingegen schon der neunte Goldglove seit 2009. Nur 2010, 2013 und 2019 ließ der 25-Jährige aus. Klaus Zednik setzt Traditionen fort. Nach Philipp Heller (2013, übrigens ebenfalls mit der Rückennummer 17) und Alexander Hackl (2018) ist Zednik der dritte Mower, der es in seiner ersten Saison auf fehlerlose Einsätze in Rightfield bringt und sich somit den Goldglove sichern kann. Im Gegensatz zu Heller und Hackl – beide haben im Folgejahr verletzungsbedingt ihre Karriere beenden müssen – hoffen wir, das er uns aber länger erhalten bleibt.

Mit Platz 10 in der Battingwertung ist Thomas Bertleff souverän der beste Batter unter den Centerfieldern und erhält nach dem Goldglove 2012 nun auch den Silver Slugger im Outfield. Der Routinier ist dieses Jahr in einer Hochform, manche sprechen sogar vom besten Bertl aller Zeiten. Mit dem Silver Slugger erhält er auch die Bestätigung dafür.

Gold Gloves

Pitcher: Gaines Greg (Woodquarter Red Devils) FP 1.000
Catcher: Von Ameln Luca (Vienna Lawnmowers) CAVG .640
First Base: Fröhlich Niklas (Traiskirchen Grasshoppers 2) FP 1.000
Second Base: Böhm Markus (Woodquarter Red Devils) FP .947
Third Base: Castillo Kervin (Vienna Cyclones) FP 1.000
Short Stop: Valerio Pena Joaquin (Danube Titans) FP .889
Leftfield: Mace Lionel (Vienna Lawnmowers) FP .875
Centerfield: Gervacio Conception Denny Alberto (Vienna Cyclones) FP 1.000

Rightfield: Zednik Klaus (Vienna Lawnmowers) FP 1.000

Silver Slugger

Pitcher: Unger Stephan (Danube Titans) .368 / .474 / .874
Catcher: Woda Stefan (Vienna Bucks) .556 / .667 / .692
First Base: Fröhlich Niklas (Traiskirchen Grasshoppers 2) .500 / .750 / .615
Second Base: Böhm Markus (Woodquarter Red Devils) .318 / .364 / .400
Third Base: Castillo Kervin (Vienna Cyclones) .600 / 1.300 / .692
Short Stop: Valerio Pena Joaquin (Danube Titans) .455 / .455 / .600
Outfield: Bertleff Thomas (Vienna Lawnmowers) .562 / .750 / .650
Outfield: Bailey Joseph Albert (Danube Titans) .462 / .615 / .632
Outfield: Schiesswald Jan (Woodquarter Red Devils) .556 / .556 / .636

Weitere Awards

Best Batter: Nunez Abreu Edwin Francisco (Vienna Cyclones) AVG .765
Best Pitcher: Neubauer Christoph (Stock City Cubs 2) ERA 2.33
Rookie of the Year: Clauss Eric (Diving Ducks Wr. Neustadt 2) AVG .500 / SLG .833 / OBP .647 / CAVG .774
Most Valuable Player: Werner Tobias (Traiskirchen Grasshoppers 2) AVG .733 / SLG 1.467 / ERA 1.91 / 2-0

Wir gratulieren allen Gewinnern!

Grunddurchgang endet mit 2 Niederlagen

Der vierte und damit letzte Spieltag für die Lawnmowers im Grunddurchgang 2020 begann schon sehr früh. „Wakeup! Gameday!“, hallte es gegen 5:39 durch die mowerliche Whats App Gruppe. Ca. eineinhalb Stunden später waren alle Spieler abfahrbereit und in Autos untergebracht. Mehrere Klopausen, einige Umleitungen wegen Straßensperren und eine unsichere Wettervorhersage. All das kann nur eines bedeuten: Das Waldviertel ruft. Erstmals seit sieben Jahren führte der Spielplan unsere Mannschaft wieder zum Hell´s Gate nach Alt-Weitra. Im ersten Spiel warteten schon die Gastgeber auf die Wiener.

Vienna Lawnmowers vs. Woodquarter Red Devils

Line Up: #38 Mercer DH, #22 Hlawaty 2B, #1 Mace L. LF, #11 Bittmann 3B, #47 Prusa RF, #15 Szeywerth C, #69 Ackerl SS, #7 Schroll 1B, #73 Köhler CF; #21 Mace K. P

Durch die hohe Dichte an Infieldern im heutigen Spieltagskader und das Fehlen von Alternativen im Outfield kam Wolfgang Köhler dieses Mal im Center Field und Marco Prusa aushilfsweise im Right Field zum Einsatz. Rene Szeywerth vertrat erneut die beiden Catcher (Luca von Ameln: Blinddarmdurchbruch, Philipp Sutanto: doppelter Fingerbruch). Die Wiener starteten gut ins erste Inning. Lead Off Jaryd Mercer begann das Spiel sogleich mit einen Hit, einen Stealing auf 2nd, beim Out von Hlawaty auf 1st kam er weiter auf 3rd Base und auf den Hit von Lionel Mace konnte er den ersten Run des Tages erzielen. Mace selbst nutzte die Unaufmerksamkeit der Devils und lief einfach zur verweihsten 2nd Base und durch den beim Versuch ihn zu stoppen passierten Überwurf auf 3d Base weiter und konnte im Anschluss den zweiten Run erzielen. Das erste Halbinning machte Lust auf mehr. In der Defense startete Kilian Mace wie auch schon gegen die Titans, hatte aber einen rabenschwarzen Tag und musste mit Kontrollproblemen schon im ersten Inning weichen. Moritz Bammer übernahm das Zepter und konnte die Mowers schon mit vier Runs Rückstand ins zweite Inning retten. Die Lawnmowers, die Teilweise mit schönen Hits auf die pitches von Devils Pitcher Greg Gaines antworteten, konnten immer wieder mehrere Runner auf Base bringen. U.a. je ein Ground Rule Double über den Left Field Zaun von Jaryd Mercer und Clemens Hlawaty. Nur ließ man leider auch stets mehrere Läufer auf den Bases zurück. Noch dazu zog sich das Spiel. Ende des dritten Innings waren nur noch 27 Minuten zu spielen und es war ein ernüchterndes Kopf an Kopf rennen beim Spielstand von 9-9. Durch zwei Strike Outs von Bammer und ein Fly Out in Center Field zeigten die Lawnmowers endlich was sie können und brachten sich im fünften Offensivabschnitt 12-9 in Führung, ehe das Unheil seinen Lauf nahm. Die Red Devils kamen durch Walks auf Base und konnten die Bases wieder einmal so bei einen Out füllen. Ein Infield Fly bescherte das noch das zweite Out und die Spannung war damit auf ihren Höhepunkt. Und dann das: Hit by Pitch (12-10), Catchers Interference (12-11). Durch einen Error von Michi Bittmann konnten zwei Runner die Homeplate erreichen. Schluss, aus und vorbei. Endstand: 12-13

Vienna Lawnmowers gegen Wiener Neustadt Diving Ducks II

Line Up: #38 Mercer RF, #22 Hlawaty P, #1 Mace L. LF, #11 Bittmann 3B, #69 Ackerl SS, #7 Schroll 1B, #73 Köhler C, #24 Bammer 2B, #4 Krajnovic CF

Nach kurzer psychologischer Betreuung und einen Himbeer-Heidelbeer-Gugelhupf mussten die Lawnmowers nach dieser bitteren Niederlage nun gegen die Tabellenführer aus Wiener Neustadt antreten. Diese sind mit einer jungen, aber talentierten Mannschaft ins Waldviertel gereist. Augenscheinlich kein Spieler über 20, aber trotzdem teilweise mit Bundesligaerfahrung. Kein leichter Brocken also. Bei den Mowers debütierte Wolfgang Köhler versuchsweise auf der Catcherposition und machte seine Arbeit wirklich gut, sodass er gleich durch catchen durfte. Als neutraler, unwissender Zuschauer hätte man nicht erkannt, das er das erste mal hinter der Plate hockelte. Pünktlich zu Spielbeginn zuckelte die Waldviertelbahn gemütlich am Ballpark vorbei. „Hey! Die Waldviertelbahn, da kann man sich ua besaufen“, brachte dieses kleine Randereignis Daniel Jelencsits in Euphorie. Der Pitcher der Ducks hielt die Lawnmowers gut in Schach, diese argierten aber insgesamt konzentrierter als noch gegen die Red Devils. So konnte man durch Clemens Hlawaty 1-0 in Führung gehen. Im Gegenzug konnten auch die Wiener Neustädter einen Run aufs Score Board heften. Im zweiten Inning ließ es Moritz dann mal Bammern. Er walkte und konnte anschließend 2nd und 3rd Base erstealen. Man nennt ihn seit dem nur noch: „Den blauen Blitz von Laarkirchen“. Leider verhungerte der Oberrösterreicher und konnte den mehr als verdienten Run nicht heim bringen. Auch im Inning darauf kam mit Didi Ackerl wieder ein Mower auf Base. Durch einen sehenswerten Hit ins Center Field von Wolfgang „on fire“ Köhler sogar ein Zweiter, mit Kilian Mace (Hit by Pitch) waren die Bases dann geladen und der eingewechselte Klaus Zednik pulte schon am Abzug. „Klack“, „Ja!“, „Nein!!!“, drei Laute in drei Hundertstel. Line Drive zum Pitcher, wieder kein Run. Clemens Hlawaty und seine Defense hielten zwar gut dagegen, aber die Tabellenführer konnten trotzdem fast jedes Inning ein bis zwei Runs erzielen. Endstand somit 1-6 oder wie Klaus Zednik es sagen würde: „Egal, Kontakt war da…“

Licht und Sonne und Siege

Es ist Gameday, wenn…

…man überlegen muss , wo wir heute spielen.

…jemand noch eine Mitfahrgelegenheit sucht.

…man merkt, dass die Baseballhose nach dem letzten Spiel noch nicht gewaschen wurde.

…der ganze SUV-Kofferraum schon voll ist mit Ausrüstung.“

Mit dieser Whats App Unterhaltung in der mannschaftsinternen Gruppe wurde gegen 8:20 Uhr auch der tiefschlafendste, verschlafensberohendste Mower an diesen Samstag, den 8.8.2020, aus dem Schlaf gerissen („Gong, Gong, Badagong, Gong“). Am dritten von vier Spieltagen verschlug es die Lawnmowers erstmals seit fast 2 Jahren nach Traiskirchen. Mit einem, wie schon gewohnt, breitem Kader forderte Leitwolf Alex Schroll 2 Siege. Und die sollten am Ende des Tages auch zu Buche stehen, womit den Mowers die Teilnahme am oberen Playoff vorm letzten Spieltag nicht mehr zu nehmen ist. Aber eines nach dem anderen!

Spiel 1: Lawnmowers vs. Grasshoppers

Da bei den Lawnmowers mit Moritz Bammer und Daniel „Jellyfish“ Jelencsits gleich zwei Pitcher fehlten, nutzten die Wiener die Option der Spielgemeinschaft mit den Piratas del Caribe aus der RLO und so stand im ersten Match Luis Rodriguez auf dem Mount. Ansonsten konnte das Trainerteam Schroll/Fleck auf seine Stammmannschaft zurückgreifen. Eine Ausnahme bildeten der fehlende Lionel Mace, der durch seinen Bruder Kilian positionsgetreu im Left Field ersetzt wurde, sowie Marco Prusa der im ersten Match geschont wurde, um im letzten Match des heutigen Tages als Umpire fit zu sein.

Die Lawnmowers begannen in der Defensive. Mit einer beneidenswerten Lässigkeit warf Rodriguez solide in die Strikezone. Die Bälle, die von den Grasshoppers geschlagen wurden, stellten für die am heutigen Tag gut aufgelegte Defensive nur wenig Probleme dar. Auf der Gegenseite hatten jedoch auch die Mowers anfangs Probleme mit dem jungen Pitcher der Grasshoppers, konnten sich jedoch einen knappen Vorsprung erarbeiten. Eine gute Defensive und eine immer besser in Fahrt kommende Offensive brachten den Mowers eine sichere Führung, die sie bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand gaben. Dies führte schließlich zur ersten Niederlage der Traiskirchner in dieser Saison. Das Highlight des Spieles war sicherlich ein Halbinning der Verteidigung der Mowers: Flyouts durch Thomas Bertleff und Didi Ackerl, sowie ein Strikeout durch Rodriguez (5 Pitches insgesamt) schickten die Grasshoppers nach gefühlt einer Minute wieder auf die Bank. „Da bin ich ja länger aufs Feld gegangen als das Halbinning gedauert hat“ hörte man es anschließend von einem Mower.

Fairerweise muss man an dieser Stelle anmerken, dass die Grasshoppers aufgrund eines Bundesliga Spieles am nächsten Tag nicht in Bestbesetzung am Platz standen. Nichts desto trotz war die erste von zwei Aufgaben erledigt – Endstand: 12-3

Spiel 2: Lawnmowers vs. Titans

Im zweiten Spiel des Tages bekamen es die Wiener mit den Titans aus Tulln zu tun. Das Trainerteam hatte sich auch für dieses Aufeinandertreffen was überlegt und so begann Jaryd Mercer in seinem erst zweiten Spiel von Beginn erstmals als Leadoff. In der Defensive begann Kilian Mace als Pitcher. Der Plan ging auf: Gegen schwache und teilweise unkonzentrierte Tullner, konnten die Wiener schnell mit 5 Runs davon ziehen. Wichtige Plays bei Bases loaded von Marco Prusa und Clemens Hlawaty (der beinahe ein unassisted triple play geschafft hätte; hätte er nicht im Spielzug davor selbst für das erste Out gesorgt) ließen nur wenige Runs der Tullner zu. Auch gegen den eingewechselten Pitcher der Titans hatten die Mowers wenig Mühe. Schöne Schläge (von sämtlichen Akteuren der Mowers), gutes Arbeiten im Count und ein Tullner Pitcher der von seiner Defensive öfters im Stich gelassen wurde und zusätzlich mehr mit sich selbst beschäftigt war als mit den Mowers, führten zum zweiten Sieg im zweiten Spiel. Symptomatisch für die fehleranfällige Titans Defense war ein fallengelassener dritter Strike, worauf hin Marco Prusa Richtung 1st Base startete und durch einen Überwurf sogar bis zur 3rd Base durchlaufen konnte. Closer Mike Bittmann lies nichts mehr anbrennen. Endstand: 22 – 5.

Alles in Allem eine gute Leistung am heutigen Spieltag – sowohl in der Defensive als auch der Offensive. Die Gegner machten es den Mowers jedoch auch nicht all zu schwer. Es ist zu erwarten, dass die Wiener in zwei Wochen am Hells Gate auf mehr Gegenwehr treffen. Denn da trifft man mit den Woodqurter Red Devils und den Wiener Neustadt Diving Ducks nicht nur auf zwei unberechenbare Gegner, sondern auch auf zwei alte Bekannte. 😉