Spenadlwiese. Sa, 3.5.2003 (hl) – Nach ihrem freiwilligen Abstieg aus der Regionalliga erhofften sich die Lawnmowers einen dringend notwendigen Motivationsschub von der Saison 2003 in der Landesliga 1. Wenn das Jahr so weitergeht wie es das Spiel an diesem Tag vermuten ließ, dann wird diese Hoffnung nicht trügerisch sein.
Die Wanderers 2 bestehen vor allem aus Juniorenspielern und hatten in der Vorwoche die Lions gründlich vom Platz gefegt, so dass sie von den Mowers hoch eingeschätzt wurden.
Tatsächlich war das Spiel in den ersten Innings sehr ausgeglichen. Schon im ersten Spielabschnitt gerieten die Mowers gegen die Gastgeber ordentlich in Bedrängnis. Doch ein perfekter Relay aus dem Leftfield auf Home verwandelte einen potentiellen Run der Wanderers in ein Out. Danach war das Spiel bis ins sechste Inning recht ausgeglichen. In dieses gingen die Lawnmowers mit einer 9:6 Führung. Doch nun war ihre Offense plötzlich nicht mehr zu stoppen und Clemens Findeisen, dem Starter der Grünen, wurden die Bälle regelrecht um die Ohren gepfeffert. Dietmar Ackerls Bases-Clearing Triple war der entscheidende Wendepunkt der Partie.
Die Wanderers holten sich zwar im Bottom des Innings weitere fünf Punkte, aber das war zu wenig. Ackerl löste nach dem Inning nämlich Dan Rudl als Pitcher für die Mowers ab und lies in den nächsten beiden Abschnitten keine Runs mehr zu, während die Mowers im achten Inning auf 24:11 davonzogen, und damit die Mercy-Rule in Kraft trat.
Inzwischen schon zur Gewohnheit geworden ist die Rundumerneuerung des Kaders der Mowers über den Winter. Einige Stammspieler fehlen verletzungs- oder Bundesheerbedingt und zwei andere spielen diese Saison leihweise in Linz. Doch die zahlreichen Debuts verliefen sehr zufriedenstellend: Im Outfield spielten Gregor Zeitler und Gert Kalcher solide und leisteten auch in der Offense ihre Beiträge. Jugendspieler Alexander Mihajlovic kam zu seinem ersten Einsatz in der ersten Mannschaft, als Michel Fleck im dritten Inning wegen eines Hit by Pitch ausscheiden musste. Der gerade 15-jährige Mihajlovic steuerte einige harte Schläge und solide Defense auf Third Base und Short bei. Zwei weitere Mowers spielten auf neuen Positionen: Philipp Sutanto ersetzte den verletzten Martin Meitz auf Catcher, und Hadmar Lang sprang für den ebenfalls auf der Verletztenliste stehenden First Baseman Hugo Feldhammer ein.
Sehr positiv war die gleichmäßig starke Schlagleistung aller zehn eingesetzten Spieler und die lockere, aber trotzdem konzentrierte Stimmung im Team. Auch im Feld agierte das Team sehr gut – bis auf den Durchhänger im sechsten Inning, wo die fünf Punkte der Gastgeber durch einige Wurffehler der Defense mitermöglicht wurden.
Jahr: 2003
Kein gelungener Saisonstart für die Jugend
Lawnmowers – Jugend
Traiskirchen. Do, 1.5.2003 und So, 4.5.2003 (hl) – Einen frühen Dämpfer erhielt die Jugendmannschaft der Lawnmowers in den beiden Doubleheadern gegen die Traiskirchen Grasshoppers. Die Mowers hatten durchgängig mit Kaderproblemen zu kämpfen, welche vor allem das Pitching schwächten. Aber auch die Schlagleistung war schwächer als nach einem intensiven Wintertraining erhofft. Gegen ein im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessertes Grasshoppers-Team war daher an diesen beiden Tagen nichts zu holen. Zweimal mussten sich die Lawnmowers knapp geschlagen geben, als einmal der tying Run kurz vor der Plate zum spielbeendenden Out getaggt wurde und ein anderes Mal nur noch ein Strike zum Sieg fehlte, die Grasshoppers aber dennoch noch den Ausgleich erzielten, und in Extra-Innings gewannen.
Der harte Kampf um den Ober Ridic
Do, 17. 4. 2003 – Di, 22. 4. 2003 (Hugo) Dieses Jahr hat der oberste Ridic-Verband eine ehemalige Brauerei als Wettkampfarena ausgewählt, nachdem im letzten Jahr alle Teilnehmer wegen Auswärtstrinken disqualifiziert werden mussten. Somit konnte der Bewerb wieder in geordnetem Rahmen ablaufen und die Ober-Ridics von 2001, Didi und Hugo, ihre Titel nun offiziell verteidigen.
Schon am ersten Tag des Bewerbs, als sich alle Teilnehmer noch misstraurisch betasteten, ließ sich eine bevorstehende Regeländerung bereits erahnen. Den Nachwuchsschluckenten Gregor und Melli schmeckte das offizielle Ridicpivo Krusovice nicht und tranken stattdessen ein Ersatzpivo, das allerdings nur in 0,33l Dosen verfügbar war. Bisher wurden vom obersten Ridic-Verband nur Krügerln gezählt, nun aber wurden auch 2 mal 0,33l als 0,5l gewertet.
Titelverteidiger Didi zeigte kein großes Interesse an der Verteidigung seines Einzeltitels, eroberte aber mit Melli zusammen die neu kreierte Paarwertung klar mit insgesamt 27,5 Pivos vor Dan und Betti (2).
Im Einzel siegte Titelverteidiger Hugo nach geschicktem tagelangem taktieren mit 22 Pivos vor den Rookies Gregor (21) und Gert (18), welche allerdings in den Nachwuchsligen bereits ausreichend Erfahrung gesammelt haben dürften.
Hier die offizielle Rangliste 2003: Ledo Fredo Lokführer Manfredo wurde disqualifiziert, weil er sich seine konsumierte Pivomenge nicht merken konnte.
Philipp war noch zu jung, um offiziell teilnehmen zu können.
Nächstes Jahr wird zu den bisherigen Wertungen eine Teamwertung eingeführt, in der gesetzte mit nicht gesetzten Ridics zusammengelost werden und den Extrapokal gemeinsam erobern können. Wehe der Leber von dem armen Ridic, der mit Hadmar in ein Team muss!!!
Trainingslager 2003 in Prag
Do, 17. 4. 2003 – Di, 22. 4. 2003 (Hugo) Dieses Jahr wollte eigentlich keiner auf Trainingslager fahren, zumindest war es kaum einem die Mühe wert, sich fristgerecht fürs Trainingslager anzumelden. Didi sei Dank konnten wir doch noch 12 Lawnmowers motivieren, gemeinsam nach Prag zu fahren, um sich zum 6ten Male von Franta und Pivo im Überfluss widerstandsfähig genug für die Saison machen zu lassen.
Donnerstag – Anreise
Um 17 Uhr war Treffpunkt für den Franta und 7 Teilnehmer in Kagran, um 17:30 für den Manfred. Der Meo kam gar nicht, weil ihn der Meniskus in seinem Knie nicht ließ. Um die lange Fahrt etwas kurzweiliger für uns zu gestalten, ließ sich Franta diesmal was völlig neues einfallen. Erst unterbrachen wir in Brünn die Reise, um uns in einer tschechischen Pizzeria für den Rest des Abends zu stärken. An dieser Stelle könnte noch die ganz oarg fesche Kellnerin erwähnt werden, die uns bediente, aber das passt nicht so sehr in diesen Bericht. Dann gab es neben der Autobahn ein tolles Feuerwerk.
In Gedanken waren wir aber schon in der Brauerei, in der wir wohnen sollten. Zur ehemaligen Brauerei Pivovar. Na und? Die Beers wohnen in gar keiner Brauerei, ätsch! Dort angekommen, wärmte Franta gleich die alte Sage von Rudolf dem II auf, der sein Leben lang so gerne Krusovice drank, dass er wegen eines katastrophalen Leberschadens ins Koma fiel. Seine Lakaien hielten ihn für tot und versenkten ihn in einer Gruft. Als Grabbeigabe wurde auf seinem Sarg ein Fass voller Krusovice montiert, und da Rudi konnte über einen Schlauch weitertrinken. Als das Fass leer war, wachte Rudi aus dem Koma auf und begann gegen den Sarg zu klopfen. Da wurde einfach das Fass ausgetauscht, und wenn er nicht gestorben ist, dann säuft er noch heute. Typisches Ende fast jeder tschechischen Sage…
Sagenhaft waren auch die Zimmer. Unsere lagen im dritten Stock, der ohne Lift zu erreichen war, und enthielten offenbar aus hygienischen Gründen Wegwerfmöbel. Der Besitzer von Pivovar dürfte seinerzeit ins tschechische Pendant von Ikea gegangen sein und gesagt haben: „Ich habe tausend Kronen, damit möchte ich meine Pension ausstatten!“ Fernseher und Telefonapparate gingen sich mit diesem Budget natürlich nicht aus, aber wegen einer gerade laufenden Aktion erhielt der gute Mann so viele Betten, dass er in jedes Zimmer 6 hineinstellen konnte.
Nach ein paar gemeinsamen Pivos im Fernseh-, Vorführ- und Chilloutroom vom Pivovar gingen wir sehr bald schlafen und sehnten uns nach dem angekündigten leichten Saufen am nächsten Morgen.
Freitag
Große Enttäuschung machte sich breit, als wir entdecken mussten, dass Franta mit uns kein leichtes Saufen, sondern vielmehr das traditionelle leichte Laufen vor hatte. Während Manfred schon früher zu einem längeren Morgenlauf gestartet war, joggten wir pünktlich um 7 Uhr in den benachbarten Park und entdeckten dort eine als Fußballplatz getarnte Uranmine. Ein paar KGB-Agenten benutzen den Fußballplatz – wie schon das „Schwimmbad“ in Mlade Buky – als Trainingsgelände. Da beschlossen wir, dass wir an diesem heimeligen Ort den Rest der Woche stretchen und sprinten wollten.
Das Training wurde heute am Softballplatz Meteor abgehalten. Wo letztes Jahr eine riesige Baustelle war, steht jetzt ein schickes Einkaufszentrum. Am benachbarten Fußballplatz trainierte wieder Sparta Prag, und dieses Jahr konnten wir sogar einige Jugendspieler, die noch nicht so in Form waren, sehen. Der Rest der Mannschaft bewegte sich wie gewohnt hurtig schnell, sodass wir sie nicht sehen konnten.
Auf unserem Platz gings gemütlicher zu. Didi pitchte auf den Manfred, Hugo, der einarmige Bandit schupfte Catcher Philipp Bälle zu, der sein Blocking perfektionierte, und der Rest der Mannschaft trainierte das Fielden von Bällen in allen möglichen Varianten und Stellungen.
Zu Mittag gingen wir in ein Lokal ganz in der Nähe der Pension M, in der wir letztes Jahr wohnten, und labten uns an den langsam zubereiteten aber herrlich schmeckenden Speisen und dem Anblick der Kellnerin. Diese hatte eine gute Figur und ein eroootisches Bauchnabelpiercing, aber schon teils verfaulte Zähne. Daher rückten wir bald wieder aus, um das Nachmittagstraining zu bestreiten und trainierten viel Fielding und Flugbälle.
Das Abendessen nahmen wir wieder bei der hübschen Kellnerin zu uns, das Essen war wieder sehr gut und ihre Zähne immer noch verfault. Dan, Betti und Steffi kamen während des Essens nach Prag und gesellten sich zu uns.
Den Abend verbrachten wir gemeinsam wieder im Pivovar.
Samstag
Offenbar hatte es die ganze Nacht geregnet, jedenfalls war heute das Gras im Park sehr nass. Es entfielen daher die Querfeldeinbergaufsprints von der Uranmine zur Bergwerkssiedlung, nicht aber die Standardsprints am Asphalt. Heute waren außer dem Manfred Hadmar, Gert und Betti gar nicht dabei, sie unternahmen wieder einen ausgedehnteren Morgenlauf. Motivation dazu ist der Wienmarathon, an dem Manfred (16 oder 12 km), Didi (16 oder 12 km), Betti (8 km) und Sigrid (6 km) als Staffel teilnehmen werden.
Den kühlen Vormittag nutzten wir zur Stadtbesichtigung, Franta fuhr mit Gert, Gregor und Hugo zu einem Baseballladen und zeigte ihnen danach die Prager Burg, während der Rest der Mannschaft die Stadt auf eigene Faust durchstöberte und der Hadmar sich im Hotel fürs Training ausmützelte.
Bald trafen sich auf einer *** Brücke in Prag die beiden Lawnmowersgruppen und der Regen, und so trotteten wir in ein Lokal, um Tee oder heiße Schokolade zu schlürfen. Der Kellner dort stritt mit dem Franta um die Abrechnungsmodalitäten und verrechnete dann auch die Zitrone extra.
Das Mittagessen war bereits am ehrwürdigen Baseballballplatz von Sokol Krc Altron bestellt. Wir hatten die letztjährige Einladung des Klubs zu einem Training auf seinen tollen Anlagen natürlich angenommen. Daher hätten wir eigentlich am Centercourt trainieren sollen, der aber unbespielbar war. Daher versuchten wir, als Ersatzprogramm ein Lasergame zu organisieren, was leider daran scheiterte, dass die entsprechende Halle ausgebucht war. Daher gingen wir in ein Billiard-, Bowling- und Dartslokal, wo der Manfred eine Partie Mensch ärgere dich nicht mit 8 Teilnehmern gewann.
Das Abendessen nahmen wir wieder am Platz von Sokol Krc Altron ein und sahen uns danach das Match Krc @ Truttnov an, das 16:5 für unsere Gastgeber endete.
Der Abend war der längste und gemütlichste dieses Trainingslagers, die meisten Favoriten zum Ober-Ridic tranken 7-8 Pivos.
Sonntag
Manfred und Betti wollten heute in der Früh gemeinsam laufen, wurden jedoch die längste Zeit von einem bissigen Hund in Schach gehalten, während der Rest unter Frantas Fuchtel um die Wette sprintete.
Am Vormittag war es dann endlich soweit: Die Lawnmowers zogen am Centercourt und in der Kabine Nr. 6 bei Sokol Krc ein. Ein ausgedehntes Schlagtraining folgte einer ausführlichen Interviewrunde, danach gabs bei herrlich sonnigen aber sehr windigen Bedingungen eine Softballmädelsbesichtigung und ein Outdoormittagessen.
Am Nachmittag gabs wieder Schlagtraining und ein ausführliches Infieldtraining. Am Abend konnten wir uns die Interviews ansehen und verbrachten anschließend noch einen sehr gemütlichen Abend miteinander.
Montag Auch heute liefen Manfred und Betti wieder gemeinsam zwecks Marathontraining weg, während der Rest der Lawnmowers das übliche fröhliche Muntermacherprogramm absolvierte. Danach gabs bei bestem Wetter am besten Platz Prags wieder einwandfreies Schlagtraining. Nach dem Mittagessen, das wir wieder im Freien zu uns nahmen, übten die meisten ohne Frantas Anleitung Bunts, während sich die Müden im Gras räkelten und ein wenig mützelten.
Nachdem der Franta dem Beginn des Nachmittagstrainings fernblieb, organisierten wir ein Infieldtraining, indem sich die Belastung auf die Schultern schon ziemlich bemerkbar machten. Danach gabs mit Frantas Anleitung noch mal Bunttraining und danach das Fielden von Flugbällen, Linedrives und Bodenbällen, welche wegen versagender Schultern aber nicht mehr zurückgeworfen werden konnten. Immer mehr Lawnmowers mit Schulterschmerzen unterstützten den einarmigen Banditen Hugo beim Catchen, und als keiner mehr fürs Fielden übrigblieb, gingen wir Abendessen.
Dienstag
Am Abreisetag musste Manfred ganz allein sein Marathontraining absolvieren, weil Dan und Betty am Vortag schon wieder nach Wien gefahren waren und sonst keiner ihn begleiten wollte. Mit einem ausgiebigen Frühstück verabschiedeten wir uns von der Pension Pivovar und fuhren ein letztes Mal nach Krc.
Nach ausgiebigem Infield- und Outfieldtraining weihten wir die Duschen des Sokol´schen Klubhauses ein und aßen genossen danach das Mittagessen bei herrlichem Sonnenschein im Freien. Nach einer Stunde auschillen machten wir uns auf den Heimweg zurück ins Land der teuren Pivos.
Fazit
Das insgesamt sechste Trainingslager und das zweite in Prag war das bisher schlecht besuchteste in der Vereinsgeschichte. Trotzdem war die Stimmung beinahe wieder so gut wie seinerzeit in Mlade Buky, es bildeten sich nicht jeden Abend neue Grüppchen von Leuten, die versprengt in der Umgebung des Hotels den Abend verbrachten und voneinander nichts wussten, sondern wir verbrachten die meisten Abende in ziemlich geschlossener Gesellschaft.
Hoffentlich gelingt es uns, auch nächstes Jahr wieder ein Trainingslager zu organisieren, denn allein die gemeinsamen Abende sind es wert, mit zu fahren. Hinzu kommt 5 Tage langes geiles Baseballtraining, Pivotrinken und äh… Schachspielen bis zur körperlichen und geistigen Umnachtung. Schlafen? Kann ma vor und nach dem Trainingslager.
Vielen Dank an den Didi, der trotz praktisch nicht vorhandenem Interesse nicht lockerließ und noch genügend Leute fürs Trainingslager zusammentrommelte, an den Franta, der sich bereiterklärte, das Trainingslager wieder zu leiten und zu organisieren, und an alle anderen, die in irgendeiner Weise am zustande kommen des Trainingslagers beteiligt waren!
Saisonausblick 2003 Allgemeine Klasse
Nachdem die Lawnmowers schon 2002 mit Kaderproblemen zu kämpfen hatten, wurde im Winter der Entschluss gefällt, dieses Jahr „nur“ in den Landesligen 1 und 2 anzutreten, also freiwillig auf die Teilnahme der Regionalliga zu verzichten.
Tatsächlich fehlen gegenüber den vorherigen Jahren etliche Spieler:
Besonders schmerzhaft ist der Ausfall von Stammcatcher Martin Meitz wegen einer Rückenverletzung auf unbestimmte Zeit. Dies wird dadurch verschlimmert, dass Backup Catcher Oliver Wieselberg ab April acht Monate lang u.a. die Spindordnung herstellen und die Adjustierung verbessern wird. Auch Notnagelcatcher Bruno Steininger steht diese Saison nicht mehr zur Verfügung. Dazu kommt nun ein Ausfall von First-Baseman und Lefty-Pitcher Hugo Feldhammer nach einer Verletzung beim Saisonvorbereitungsspiel in Sankt Pölten. Wie bald er wieder einsatzfähig sein wird, ist unklar. Und auch der Stammspieler der Lawnmowers 2 Klaus „Meo“ Mayer fällt wegen Meniskusverletzung auf unbestimmte Zeit aus. Dazu wollen die Stammoutfielder Robert Dewanger und Heinz Kampel dieses Jahr mittels Leihvertrag in Linz spielen.
Diese Ausfälle sollen u.a. kompensiert werden durch das Nachrücken von Philipp Sutanto und Gregor Zeitler in die erste Mannschaft, auch andere Rookies werden vermehrt in der höheren Klasse zum Einsatz kommen.
Neu dazugekommen sind Gerd Kalcher, Florian Hartl und Melanie Dietzel, die zunächst in der zweiten Mannschaft Spielerfahrung sammeln sollen. Auch heranreifende Jugendspieler wie v.a. Alexander Mihajloivic, Simone Weber, Eva Eder und Carola Kölbl werden 2003 erstmals in der Allgemeinen Klasse auftreten.
Letztlich ist auch das Management neu: Chris Neumann wird dieses Jahr für beide Teams in der Allgemeinen Klasse die Stifte schwingen, Lineups verfassen und Aufstellungen kreiren.
Erste Vorbereitungsspiele in St.Pölten
St.Pölten, So, 13.4.2003 – (hl) – Eigentlich hätte die Saison schon am vorangegangenen Wochenende mit der 1.Cuprunde für die Lawnmowers starten sollen, doch leider meldete sich der Winter ein – hoffentlich – letztes Mal zurück und zwang zu einer Absage der Spiele. Daher waren die heutigen Partien gegen Beers und Pirates die ersten der Freiluftsaison 2003 für die Mowers.
Die Beers hatten noch am Vortag ihre Cupspiele nachgeholt und traten daher mit geschwächter Pitchingstaff an. Im ersten Spiel gegen die Pirates konnten sie dennoch Nr.1-Starter Daniel Spazierer aufbieten, der im Cup nicht geworfen hatte. Daher entwickelte sich gegen die in Bestbesetzung antretenden Pirates ein durchaus knappes Spiel, welches auch lange Zeit durch starke Defensivleistungen geprägt war. Die Piraten konnten sich früh einen Vorsprung erarbeiten und diesen bis zum Spielende konstant halten. Die sehenswerte Partie endete mit 8:5 für die Gastgeber.
Daraufhin traten die Lawnmowers gegen die Beers an. Die Mäher warfen ein gemischtes Team aus erster und zweiter Mannschaft ins Rennen und ließen 16 Spieler durchschlagen, um allen eine erste Spielpraxis zu ermöglichen. Bemerkenswert war, dass drei der vier Spieler, die zu Beginn die Battery der beiden Teams ausmachten, noch Kadetten sind. Bei den Beers pitchte Matthias Koppensteiner, Neuzugang von den Cubs, musste aber mit argen Kontrollproblemen kämpfen, obwohl die Mowers sich sehr aggressiv zeigten und die Keulen offensichtlich nur ungern auf den Schultern beließen. Bei den Wienern legte Alexander Mihajlovic am Wurfhügel ein vielversprechendes Debut in der Allgemeinen Klasse ab. Nur im ersten Inning musste er – durch einige Errors mitbedingt – vier Runs abgeben, danach ließ er kaum Baserunner zu. Die ebenfalls gerade 15-jährige Simone Weber catchte fünf Innings lang auf Mihajlovic.
Die Offense der Mowers machte schnell alles klar, so dass Manager Neumann in den späteren Innings einige Aufstellungsvarianten austesten konnte. Das Spiel ging mit 25-12 an die Mowers und endete mit einem wahren Höhepunkt: Das letzte Out erzielte Centerfielder Manfred Gollop, indem er einen Major League-reifen Diving Catch auf einen harten Linedrive hin lieferte. Die Aktion brachte ihm stehende Ovationen von allen Anwesenden ein.
Im letzten Spiel des Tages trat die erste Mannschaft der Wiener gegen die Gastgeber aus St.Pölten an. Das Spiel endete 18-15, wobei Andreas Köberl hauptverantwortlich für den Erfolg der Piraten war. Auf den ersten Pitch der Partie schlug er einen Homerun, was doch einen emotionalen Bonus darstellte. Und mit einem ausgeglichenen Spielstand im siebenten Inning und bei zwei Outs versetzte er den Mähern mit seinem Grand Slam den Todesstoß. Insgesamt schlugen die St.Pöltner vier Homers. Den einzigen Homerun der Lawnmowers an diesem Tag hatte Dan Rudl im ersten Spiel gegen die Beers erzielt. Die Lawnmowers bekamen alle vier Pitcher der Pirates zu sehen – neben Lukas Wagner und Gregor und Philipp Goiser auch den kanadischen Neuzugang. Bei den Mowers warf Dietmar Ackerl sieben Innings lang und probierte diesmal vor allem seine Breaking Pitches aus – nicht immer mit erfolgreichen Resultaten. Die Kontrolle wird über die Saison aber sicherlich besser werden. Philipp Sutanto gab sein Debut als Catcher und machte seine Sache ganz gut. Nach der Verletzung von Martin Meitz wird er auch in der Saison öfter hinter der Plate hocken.
Ihrer inzwischen schon recht langen Ausfallsliste für die Saison mussten die Wiener leider einen weiteren Kernspieler hinzufügen: Hugo Feldhammer zog sich nach einem Slide eine Schulterverletzung zu, die ihn möglicherweise für das ganze Jahr aus dem Verkehr zieht. Gute Besserung, Hugo! St.Pölten, So, 13.4.2003 – (mf) – Am Sonntag, dem 13.April, waren die Lawnmowers in voller Breite zum Dreierradl in Sankt Pölten eingeladen. Neben den Hausherren Pirates gaben sich die Schremser Beers die Ehre.
Neomanager Chris Neumann legte sich mächtig ins Zeug, um aus dem gegenüber dem Vorjahr etwas veränderten Kader spielfähige Teams zu zaubern. Das gelang nicht mal so schlecht.
In unserem ersten Spiel ging es gegen die Hopfen-und Malzfreunde aus dem Waldviertel. Es wurde vereinbart, mit schwächerer Besetzung (entspricht so ca. unserer zweiten Mannschaft, obwohl auch Spieler der Lawnmowers I dabei waren) anzutreten. Dennoch sollten auf unserer Seite alle Anwesenden nacheinander durchschlagen, so dass die Lineup 15 Positionen aufwies. Herausragend war das Debut von Pitcher Alex Mihajlovic und Catcher Simone Weber in der Allgemeinen Klasse. Beide hatten schon Erfahrung im Nachwuchsbereich gesammelt, dieses Jahr werden sie u.a. die Erwachsenen bereichern. Und zwar im positivsten Sinne. Nachdem Mihajlovic ins Spiel gefunden hatte, ließ er kaum earned runs zu – vor allem Fehler im Feld erlaubten den Schremsern einige Punkte. Kein Problem, denn auf der anderen Seite konnte die zahlenmäßig überlegene Lawnmowers-Lineup jeden Fehler wieder wettmachen und scorte, dass es eine Freude war. Neben den beiden Jugendspielern kam auch Neuzugang Melanie Dietzel erstmals zum Einsatz, und scorte auch gleich. Die letzten drei Innings durfte sich Michel Fleck auf den Mound schleppen, um das Spiel für die Lawnmowers zu Ende zu pitchen. Unvergessen wird aber das Spiel beendende Play von Centerfielder Manfred Gollop bleiben: Im letzen Inning und bei zwei Outs knallte ein Beer (Name der Redaktion nicht bekannt) einen scharfen Schlag ins Left-Centerfield, welchen Gollop in einem spektakulären Diving Catch zum letzen Out des Spiels verwandelte. Endstand: 25 zu 12 für die Wiener.
Das zweite Spiel gegen die Pirates sollte mit starker Besetzung gespielt werden. Leider hatte sich First-Baseman und Pitcher Hugo Feldhammer im Spiel davor die Schulter verletzt, somit konnte nicht in stärkster Besetzung gespielt werden. Probleme hatten die Lawnmowers am Beginn: Pitcher Dietmar Ackerl fand nicht so recht ins Spiel, weswegen die Seeräuber schon in den ersten Innings einen deutlichen Vorsprung herausholen konnten. Mit dem dritten Inning klappte das Pitching dann besser, und die Lawnmowers konnten immer wieder an die Pirates herankommen. Dies änderte sich schlagartig – genau genommen durch den Schlag von Pirates-Catcher Andreas Köberl, der mit einem Grand-Slam-Homerun die Pirates wieder deutlich in Führung brachte. Dieser Vorsprung sollte nicht wieder aufgeholt werden. Zwar konnte die Lawnmowers-Offense alle vier Pirates-Pitcher hart schlagen (unter anderem ein Homerun von Dan Rudl, Doubles von Hadmar Lang, Gregor Zeitler, Michel Fleck, etc.), doch die Piraten ließen bis zum Ende nicht nach – noch im letzten Inning schlugen sie zwei Homeruns von Reliever Michel Fleck. Endergebnis des zweiten Spiels: 18 zu 15 für die Platzherren.
Jedenfalls war der Tag eine hervorragende Vorbereitung für die Saison. Beiden Teams sei für die freundlichen Spiele gedankt.
Am Osterwochenende finden aufgrund des Trainingslagers keine Spiele statt, und am 27.April beginnt die Saison mit Spielen der Lawnmowers 2 und der Lawnmowers Pony-Mannschaft.
Erste Cuprunde leidet unter Aprilwetter
Wien, Sonntag, 6.April 2003 (da) – Leider verkündete der Wetterbericht für den Sonntag nix gutes. Kälte, Sturm und Schneefall wurde profezeit. Deshalb entschloss man sich bereits am Samstag die Cupspiele der Gruppe Lawnmowers – Tigers – Pioneers nicht auszutragen um den Tirolern eine unnötige Fahrt quer durch Österreich zu ersparen.
Bis auf die Gruppe Indians – Crazy Geese – Bucks teilten alle anderen das gleiche Schicksal und konnten ihre Begegnungen nicht austragen.
Die Lawnmowers mussten leider aus dem Cup aussteigen, da am darauffolgenden Wochenende die Freudenau nicht zur Verfügung steht und die Mannschaft sich zu Ostern auf Trainingslager in Prag befindet.
Die neue Saison beginnt
(da) – Nach der enttäuschenden Saison 2002, als die Lawnmowers nur eins von 12 Spielen für sich entscheiden konnten, war klar, dass sie sich im darauffolgenden Jahr – nach 4 Jahren Regionalliga Ost – wieder in der Landesliga wiederfinden werden.
Bei der Ligasitzung bekamen sie zwar die Chance, erneut in der Regionalliga mitspielen zu können, doch wurde dieses Angebot nicht angenommen. Stattdessen bekamen die Dark Stars die Möglichkeit aufzusteigen, was sie auch nutzten.
Somit spielen die Lawnmowers 1 dieses Jahr in der Landesliga W/NÖ/Bgld 1 gegen Crusaders (Klosterneuburg), Lions (W) Wanderers (W), Cubs (Stockerau), Ducks (Wr.Neustadt) und Mercies (W). Also für eine spannende und abwechslungsreiche Saison ist in jedem Fall gesorgt.
In der Landesliga W/NÖ/Bgld 2 spielt – wie bereits im Jahr davor – das zweite Team der Lawnmowers. Positioniert ist es als Aufbau- und Funteam, das es ambitionierten Spielern ermöglichen soll, Erfahrung zu sammeln um dann in der 1sten Mannschaft Fuß fassen zu können. Andererseits soll es Spielern die weniger trainieren können oder wollen ermöglichen, doch bei dem ein oder anderen Match aktiv in der Mannschaft teilzunehmen. Die diesjährigen Gegner heissen Beers (Waldviertel), Red Devils (Waldviertel), Bulldogs (W), Ravens (Tulln) und Crazy Geese (Rohrbach,Bgld).
Als Coach steht dieses Jahr Christian Neumann zur Verfügung, nachdem Franta diese Funktion nicht mehr ausüben wollte. Chris wird 2003 sowohl das erste Team, als auch das zweite Team der Lawnmowers mit starker Hand leiten, aber auch den Spass am Baseballsport nicht zu kurz kommen lassen.
Interessante Termine ausserhalb des Trainings- und Ligabetriebes sind der Österreichische Cup (6.4.), unser illustres Trainingslager in Prag (19.-22.4.), das internationale Finkstonturnier in Attnang (6.-8.6.) und eventuell ein Auswertsspiel in der Nachsaison. Ausserdem ist wieder ein Puplikumsspiel mit Platzsprecher, Musik, Kantine und Tombola geplant.
Die Lawnmowers wünschen allen eine unterhaltsame und erfolgreiche Saison 2003!
Ponies eröffnen Saison mit Doubleheader gegen Blue Bats
Rannersdorf. So, 27.4. (hl) Da die Lawnmowers in diesem Jahr kein Schülerteam im Spielbetrieb stellen, werden die jüngsten Spieler heuer in der Pony-Liga zum Einsatz kommen. Für diesen Tag war ein Dreier-Turnier mit Attnang Athletics und Schwechat Blue Bats geplant, doch leider kehrten die bereits auf der Anreise befindlichen Athletics wegen der schlechten Wettervorhersage um.
Aus diesem Grund bestritten Blue Bats und Lawnmowers gleich zwei Spiele gegeneinander, nachdem der befürchtete Regen glücklicherweise ausblieb. Bei den Mowers gab es zahlreiche Debuts: Einige junge Spieler bestritten ihr ersten Match überhaupt, während mehrere alte Hasen auf ungewohnten Positionen eingesetzt wurden.
Der Gesamteindruck war sehr positiv, wenn die beiden Spiele nach jeweils lange Zeit sehr ausgeglichenem Spielverlauf doch mit 9-17 und 7-17 verloren gingen. Die größere Spielerfahrung der Blue Bats gab den entscheidenden Ausschlag.
Spass hatten jedenfalls alle, die an diesem Tag auf den Platz in Rannersdorf gekommen waren.
