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Schizophrener Playoff-Auftritt

17:10, Duck´s Field, Wiener Neustadt. Die Sonne steht schon tief, als die Spieler der Lawnmowers mit hängenden Köpfen das Dugout räumen und sich, mit samt ihren Taschen und Flaschen, neben der schattenspendenden Tribüne niederlassen. Manager Alex Schroll pickt noch ein paar positive Szenen zur Nachbesprechung heraus. Anschließend begeben sich noch Manche zu Bier und Burger zur Kantine hinauf und beobachten das Zwischenrundenspiel der Diving Ducks II gegen die Cyclones, also genau die Partie, die schon so sicher mit Mowers-Beteiligung stattfinden hätte sollen….

5 Stunden vorher

Ein motivierter Haufen Wiener Baseballspieler steht in der prallen Sonne neben der zu dem Zeitpunkt noch nicht schattenspendenden Tribüne und zwängt sich siegeshungrig in die Spielkleidung. Einem Spieler fallen dabei eine Packung Kondome aus der Baseballtasche, weil ihm das unangenehm war und er sich angeblich nicht erklären konnte, was genau die in der Sporttasche zu suchen hatten und vor allem weil seine Mama in Oberösterreich eifrig Spielberichte auf unserer Homepage liest, bleibt der Spieler hier im Bericht anonym. Die Lawnmowers treffen an diesen Tag um 14:00 im zweiten Spiel der ersten Playoff Runde der Landesliga Ost auf die Vienna Cyclones. Erstmals wird das Final Four im neuen Modus gespielt. Wo sich die Dritt- und Viertplatzierten des Grunddruchgangs um den Einzug in die Zwischenrunde duellieren, wo man sich mit dem Verlierer der Partie der Erst- und Zweitplatzierten um den Finaleinzug matcht. Ein fairerer Modus, welcher mehr Spannung bringen soll. In der Tat roch es förmlich nach Playoff und gewissermaßen nach K.O.-Tunier, ein ganz besonderes Gefühl, bei so einem Spiel, so einem Tunier, für sein Team auflaufen zu dürfen. Nicht auch weniger deshalb, weil sich die Lawnmowers erstmals seit der Aufstiegssaison 2016 für das Meisterplayoff qualifizieren konnten.

Line Up: #38 Mercer 2B, #22 Hlawaty P, #1 Mace L. LF, #73 Köhler RF, #11 Bittmann 3B, #52 Bertleff CF, #7 Schroll 1B, #24 Bammer SS, #15 Szeywerth C

Voll auf Sieg lautet die Devise. Da mit Luca von Ameln (Blinddarmdurchbruch) und Philipp Sutanto (doppelter Fingerbruch) immer noch beide Stammcatcher fehlen, übernimmt, wie auch schon im Weitra, Rene Szeywerth den Platz hinter der Plate. Wolfgang Köhler hat sich in den letzten Spielen immer mehr als Powerhitter empfohlen und startet daher erstmals an vierter Schlagposition. Eine kleine Überraschung ist eventuell nur die Besetzung der Short Stop Position, wo der Moritz Bammer den Vorzug vor Routinier Didi Ackerl bekommt. Mercer auf 2nd Base (18 Jahre) und eben Bammer (22 Jahre) auf Short Stop bilden somit das jüngste Mowers-Middleinfield seit mindestens zehn Jahren.

Play Ball. Die Mowers starten erstaunlich stark gegen die schlaghungrigen Cyclones. Die Defense rund um Pitcher Hlawaty lassen in den ersten drei Innings keinen Run der Gegner zu und so können die Lawnmowers eine 8-0 Führung ins vierte Inning. Besonders das Outfield bleibt über das gesamte Spiel fehlerlos und pflückt die Flyballs nur so vom Himmel. Die Sensation/Zwischenrunde zum greifen nahe. Noch eineinhalb Innings zwei Runs trennen die Blues vom Mercyrule Sieg, doch dann legt der hinterfotzige Baseballgott einen Schalter um. Cyclones ein. Mowers aus. Klack. Nach dem Pitcherwechsel auf seiten der Gegner kann zwei Innings kein weiterer Run geholt werden. Auf der anderen Seite bricht Clemens Hlawaty lansgsam ein, auch ein fallengelassener Easyflyball seinerseits bringen den sonst so starken Spieler aus der Bahn. Doch noch führen die Lawnmowers. Das Trainerteam reagiert auf den Einbruch und wechselt Routnier Ackerl auf Short Stop für Michi Bittmann ein, der keinen guten Tag hat. Bammer wechselt darum auf 3rd Base. Kilian Mace kommt ins Right Field und für Rene Szeywerth in die Partie, um den Catcher für eine mögliche zweite Partie zu schonen und so legt Wolfgang Köhler zum zweiten Mal im Leben die Catcherausrüstung an. Im sechsten Inning können die Cyclones durch mehrere Base on Balls und einige Hits die Lawnmowers überholen und gehen 8-12 in Fürhung. Hlawaty kann nicht mehr und Moritz Bammer übernimmt am Mount, allerdings nur für drei Würfe dann krampft er schmerzverzerrt zusammen und greift sich auf die Schulter. Mittlerweile eine dramatische Partie, der Scorer radiert wie wild herum und zerbricht motschgernd seinen Bleistift. Lionel Mace, seit über einem Jahr keinen Pitch mehr geworfen, weder im Training noch im Match, soll das Spiel closen. Kilian Mace wechselt ins Left Field, dadurch kommt Gold Glover Klaus Zednik zu seinem Playoffeinsatz. Die Cyclones kommen zwar nicht mehr richtig zu vielen Hits gegen den Breakingschrott, den der ältere Mace ihnen vor die Schläger schlenzt, aber können durch mehrere Wildpitches ihre Führung ausbauen. Didi Ackerl scort zwischenzeitlich für die Mowers den neunten Run, so steht es 9-15 vor dem letzten Inning, welches wieder einige kurriose Szenen parat hat. Nach wenigen Pitches beginnt Catcher Köhler immer mehr herum zu wanken, will aber vorerst weiter spielen. Wenig später ändert sich das, als der Kreislauf des 42-Jährigen nicht mehr will – schnell ein Cola für Köhler. Wie geht es weiter? Naja, der Präsident zieht sich um, tatsächlich, Michel Fleck kommt auf seinen ersten Einsatz seit zwei Jahren und nimmt für die letzten Batter in der Hocke platz. Es knarrt bis rauf zum Schneeberg. Ein Run kann wieder nicht verhindert werden, somit brauchen die Lawnmowers sieben Runs um mindestens ins Extrainning zu kommen. Noch mal, nach einer 8-0 Führung. Es ist zum Haare raufen. Kilian Mace kommt auf Base. Doch sowohl Jaryd Mercer (Flyout) und Clemens Hlawaty (Strike Out, aber ein sehr harter Call) können den 17-Jährigen nicht weiter bringen. Lionel Mace schlägt noch ein sehenswertes Triple und seinen Bruder doch noch nach Hause. Eine sehr familiäre Angelegenheit mittlerweile, denn der Vater der Beiden, Michel Fleck, beschließt das Spiel im Anschluss mit einen Strike Out. Ballgame. Endstand 10-16.

Die Cyclones haben die Zwischenrunde gegen die Ducks dann klar mit 0-10 verloren, somit treffen die beiden Wiener Teams am 27.9. in der Freudenau im Rahmen des kleinen Finales in der Freudenau schon wieder aufeinander.

Stimmen zum Spiel von Wolfgang Köhler und Moritz Bammer:

Zweiter Einsatz als Catcher und dann auch noch in so einem wichtigen Spiel. Was waren deine Gedanken?

Wolfgang: Als Rene die Schienbeinschützer ausgezogen hat, war mir klar das ich jetzt auf die Catcherpositon wechseln werde. Schwierig war für mich dann aber der Pitcherwechsel von Clemens auf Lionel weil ich nicht gewusst habe, wie die Breakingbälle kommen.

Erstmals an der vierten Schlagposition aufgestellt, eine Belohnunh für deine gezeigten Leistungen der Vorwochen. Ärgert es dich, das du nicht ganz an die Erwartungen anschließen konntest?

Wolfgang: Ich war grantig über ein paar Strike Calls, die ich anders gesehen habe. Leider habe ich mich dadurch aus der Ruhe bringen lassen und meine Schlagleistung an dem Tag war somit bescheiden. Aber an welcher Stelle ich Schlage ist mir eigentlich egal.

Deine Prognose für das Spiel um Platz 3?

Wolfgang: Ich hoffe wir ziehen den Cyclones die endlich die Hose aus!!! (Übersetzung aus der Sportlersprache: Ich hoffe wir gewinnen!!!)

Wie würdest du das Spiel zusammenfassen?

Moritz: Die ersten drei Innings hat alles gepasst. Pitching, Batting und Defense waren wirklich stark. Gegen den zweiten Pitcher konnten wir nicht viel ausrichten und in der Defense gab es einige Fehler und Pech hatten wir auch. Somit haben wir das Spiel gegen einen starken Gegner unglücklich aus der Hand gegeben. Aus der Leistung zu Beginn des Spiels können wir für nächste Saison viel mitnehmen. Wenn wir es schaffen immer so konzentriert zu Spielen, dann könnten wir nächstes Jahr noch weiter oben in der Tabelle stehen.

Was ist da genau am Mount passiert beim einpitchen?

Moritz: Ich weiß selbst nicht genau, vermutlich ein Fehler in der Motion, der sich durch die längere Trainingsabewesenheit eingeschlichen hat. Bis in zwei Wochen sollte was wieder in Ordnung sein.

Ein Hit, ein RBI, bis zur Verletzung das Spiel deines Lebens?

Moritz: Ich bin generell zufrieden mit der Performance. Auf die Saison bezogen wars sicher eines meiner besten Spiele, aber das Spiel meines Lebens war es nicht.

Landesliga Ost Awards 2020

Die Awards für den Grunddurchgang der Landesliga Ost stehen fest. Drei Gold Gloves und ein Silver Slugger gehen 2020 an die Vienna Lawnmowers. Luca von Ameln (Gold Glove Catcher), Lionel Mace (Gold Glove Leftfield) und Rookie Klaus Zednik (Gold Glove Rightfield), sowie Thomas Bertleff (Silver Slugger Outfield).

Von Ameln zeigte schon über Jahre großartige Leistungen auf der Catcherposition und erhält nun nach dem Silver Slugger 2019 auch endlich einen Goldglove als Beweis für seine gute Arbeit. Für Leftfielder Lionel Mace ist es hingegen schon der neunte Goldglove seit 2009. Nur 2010, 2013 und 2019 ließ der 25-Jährige aus. Klaus Zednik setzt Traditionen fort. Nach Philipp Heller (2013, übrigens ebenfalls mit der Rückennummer 17) und Alexander Hackl (2018) ist Zednik der dritte Mower, der es in seiner ersten Saison auf fehlerlose Einsätze in Rightfield bringt und sich somit den Goldglove sichern kann. Im Gegensatz zu Heller und Hackl – beide haben im Folgejahr verletzungsbedingt ihre Karriere beenden müssen – hoffen wir, das er uns aber länger erhalten bleibt.

Mit Platz 10 in der Battingwertung ist Thomas Bertleff souverän der beste Batter unter den Centerfieldern und erhält nach dem Goldglove 2012 nun auch den Silver Slugger im Outfield. Der Routinier ist dieses Jahr in einer Hochform, manche sprechen sogar vom besten Bertl aller Zeiten. Mit dem Silver Slugger erhält er auch die Bestätigung dafür.

Gold Gloves

Pitcher: Gaines Greg (Woodquarter Red Devils) FP 1.000
Catcher: Von Ameln Luca (Vienna Lawnmowers) CAVG .640
First Base: Fröhlich Niklas (Traiskirchen Grasshoppers 2) FP 1.000
Second Base: Böhm Markus (Woodquarter Red Devils) FP .947
Third Base: Castillo Kervin (Vienna Cyclones) FP 1.000
Short Stop: Valerio Pena Joaquin (Danube Titans) FP .889
Leftfield: Mace Lionel (Vienna Lawnmowers) FP .875
Centerfield: Gervacio Conception Denny Alberto (Vienna Cyclones) FP 1.000

Rightfield: Zednik Klaus (Vienna Lawnmowers) FP 1.000

Silver Slugger

Pitcher: Unger Stephan (Danube Titans) .368 / .474 / .874
Catcher: Woda Stefan (Vienna Bucks) .556 / .667 / .692
First Base: Fröhlich Niklas (Traiskirchen Grasshoppers 2) .500 / .750 / .615
Second Base: Böhm Markus (Woodquarter Red Devils) .318 / .364 / .400
Third Base: Castillo Kervin (Vienna Cyclones) .600 / 1.300 / .692
Short Stop: Valerio Pena Joaquin (Danube Titans) .455 / .455 / .600
Outfield: Bertleff Thomas (Vienna Lawnmowers) .562 / .750 / .650
Outfield: Bailey Joseph Albert (Danube Titans) .462 / .615 / .632
Outfield: Schiesswald Jan (Woodquarter Red Devils) .556 / .556 / .636

Weitere Awards

Best Batter: Nunez Abreu Edwin Francisco (Vienna Cyclones) AVG .765
Best Pitcher: Neubauer Christoph (Stock City Cubs 2) ERA 2.33
Rookie of the Year: Clauss Eric (Diving Ducks Wr. Neustadt 2) AVG .500 / SLG .833 / OBP .647 / CAVG .774
Most Valuable Player: Werner Tobias (Traiskirchen Grasshoppers 2) AVG .733 / SLG 1.467 / ERA 1.91 / 2-0

Wir gratulieren allen Gewinnern!

Grunddurchgang endet mit 2 Niederlagen

Der vierte und damit letzte Spieltag für die Lawnmowers im Grunddurchgang 2020 begann schon sehr früh. „Wakeup! Gameday!“, hallte es gegen 5:39 durch die mowerliche Whats App Gruppe. Ca. eineinhalb Stunden später waren alle Spieler abfahrbereit und in Autos untergebracht. Mehrere Klopausen, einige Umleitungen wegen Straßensperren und eine unsichere Wettervorhersage. All das kann nur eines bedeuten: Das Waldviertel ruft. Erstmals seit sieben Jahren führte der Spielplan unsere Mannschaft wieder zum Hell´s Gate nach Alt-Weitra. Im ersten Spiel warteten schon die Gastgeber auf die Wiener.

Vienna Lawnmowers vs. Woodquarter Red Devils

Line Up: #38 Mercer DH, #22 Hlawaty 2B, #1 Mace L. LF, #11 Bittmann 3B, #47 Prusa RF, #15 Szeywerth C, #69 Ackerl SS, #7 Schroll 1B, #73 Köhler CF; #21 Mace K. P

Durch die hohe Dichte an Infieldern im heutigen Spieltagskader und das Fehlen von Alternativen im Outfield kam Wolfgang Köhler dieses Mal im Center Field und Marco Prusa aushilfsweise im Right Field zum Einsatz. Rene Szeywerth vertrat erneut die beiden Catcher (Luca von Ameln: Blinddarmdurchbruch, Philipp Sutanto: doppelter Fingerbruch). Die Wiener starteten gut ins erste Inning. Lead Off Jaryd Mercer begann das Spiel sogleich mit einen Hit, einen Stealing auf 2nd, beim Out von Hlawaty auf 1st kam er weiter auf 3rd Base und auf den Hit von Lionel Mace konnte er den ersten Run des Tages erzielen. Mace selbst nutzte die Unaufmerksamkeit der Devils und lief einfach zur verweihsten 2nd Base und durch den beim Versuch ihn zu stoppen passierten Überwurf auf 3d Base weiter und konnte im Anschluss den zweiten Run erzielen. Das erste Halbinning machte Lust auf mehr. In der Defense startete Kilian Mace wie auch schon gegen die Titans, hatte aber einen rabenschwarzen Tag und musste mit Kontrollproblemen schon im ersten Inning weichen. Moritz Bammer übernahm das Zepter und konnte die Mowers schon mit vier Runs Rückstand ins zweite Inning retten. Die Lawnmowers, die Teilweise mit schönen Hits auf die pitches von Devils Pitcher Greg Gaines antworteten, konnten immer wieder mehrere Runner auf Base bringen. U.a. je ein Ground Rule Double über den Left Field Zaun von Jaryd Mercer und Clemens Hlawaty. Nur ließ man leider auch stets mehrere Läufer auf den Bases zurück. Noch dazu zog sich das Spiel. Ende des dritten Innings waren nur noch 27 Minuten zu spielen und es war ein ernüchterndes Kopf an Kopf rennen beim Spielstand von 9-9. Durch zwei Strike Outs von Bammer und ein Fly Out in Center Field zeigten die Lawnmowers endlich was sie können und brachten sich im fünften Offensivabschnitt 12-9 in Führung, ehe das Unheil seinen Lauf nahm. Die Red Devils kamen durch Walks auf Base und konnten die Bases wieder einmal so bei einen Out füllen. Ein Infield Fly bescherte das noch das zweite Out und die Spannung war damit auf ihren Höhepunkt. Und dann das: Hit by Pitch (12-10), Catchers Interference (12-11). Durch einen Error von Michi Bittmann konnten zwei Runner die Homeplate erreichen. Schluss, aus und vorbei. Endstand: 12-13

Vienna Lawnmowers gegen Wiener Neustadt Diving Ducks II

Line Up: #38 Mercer RF, #22 Hlawaty P, #1 Mace L. LF, #11 Bittmann 3B, #69 Ackerl SS, #7 Schroll 1B, #73 Köhler C, #24 Bammer 2B, #4 Krajnovic CF

Nach kurzer psychologischer Betreuung und einen Himbeer-Heidelbeer-Gugelhupf mussten die Lawnmowers nach dieser bitteren Niederlage nun gegen die Tabellenführer aus Wiener Neustadt antreten. Diese sind mit einer jungen, aber talentierten Mannschaft ins Waldviertel gereist. Augenscheinlich kein Spieler über 20, aber trotzdem teilweise mit Bundesligaerfahrung. Kein leichter Brocken also. Bei den Mowers debütierte Wolfgang Köhler versuchsweise auf der Catcherposition und machte seine Arbeit wirklich gut, sodass er gleich durch catchen durfte. Als neutraler, unwissender Zuschauer hätte man nicht erkannt, das er das erste mal hinter der Plate hockelte. Pünktlich zu Spielbeginn zuckelte die Waldviertelbahn gemütlich am Ballpark vorbei. „Hey! Die Waldviertelbahn, da kann man sich ua besaufen“, brachte dieses kleine Randereignis Daniel Jelencsits in Euphorie. Der Pitcher der Ducks hielt die Lawnmowers gut in Schach, diese argierten aber insgesamt konzentrierter als noch gegen die Red Devils. So konnte man durch Clemens Hlawaty 1-0 in Führung gehen. Im Gegenzug konnten auch die Wiener Neustädter einen Run aufs Score Board heften. Im zweiten Inning ließ es Moritz dann mal Bammern. Er walkte und konnte anschließend 2nd und 3rd Base erstealen. Man nennt ihn seit dem nur noch: „Den blauen Blitz von Laarkirchen“. Leider verhungerte der Oberrösterreicher und konnte den mehr als verdienten Run nicht heim bringen. Auch im Inning darauf kam mit Didi Ackerl wieder ein Mower auf Base. Durch einen sehenswerten Hit ins Center Field von Wolfgang „on fire“ Köhler sogar ein Zweiter, mit Kilian Mace (Hit by Pitch) waren die Bases dann geladen und der eingewechselte Klaus Zednik pulte schon am Abzug. „Klack“, „Ja!“, „Nein!!!“, drei Laute in drei Hundertstel. Line Drive zum Pitcher, wieder kein Run. Clemens Hlawaty und seine Defense hielten zwar gut dagegen, aber die Tabellenführer konnten trotzdem fast jedes Inning ein bis zwei Runs erzielen. Endstand somit 1-6 oder wie Klaus Zednik es sagen würde: „Egal, Kontakt war da…“

Licht und Sonne und Siege

Es ist Gameday, wenn…

…man überlegen muss , wo wir heute spielen.

…jemand noch eine Mitfahrgelegenheit sucht.

…man merkt, dass die Baseballhose nach dem letzten Spiel noch nicht gewaschen wurde.

…der ganze SUV-Kofferraum schon voll ist mit Ausrüstung.“

Mit dieser Whats App Unterhaltung in der mannschaftsinternen Gruppe wurde gegen 8:20 Uhr auch der tiefschlafendste, verschlafensberohendste Mower an diesen Samstag, den 8.8.2020, aus dem Schlaf gerissen („Gong, Gong, Badagong, Gong“). Am dritten von vier Spieltagen verschlug es die Lawnmowers erstmals seit fast 2 Jahren nach Traiskirchen. Mit einem, wie schon gewohnt, breitem Kader forderte Leitwolf Alex Schroll 2 Siege. Und die sollten am Ende des Tages auch zu Buche stehen, womit den Mowers die Teilnahme am oberen Playoff vorm letzten Spieltag nicht mehr zu nehmen ist. Aber eines nach dem anderen!

Spiel 1: Lawnmowers vs. Grasshoppers

Da bei den Lawnmowers mit Moritz Bammer und Daniel „Jellyfish“ Jelencsits gleich zwei Pitcher fehlten, nutzten die Wiener die Option der Spielgemeinschaft mit den Piratas del Caribe aus der RLO und so stand im ersten Match Luis Rodriguez auf dem Mount. Ansonsten konnte das Trainerteam Schroll/Fleck auf seine Stammmannschaft zurückgreifen. Eine Ausnahme bildeten der fehlende Lionel Mace, der durch seinen Bruder Kilian positionsgetreu im Left Field ersetzt wurde, sowie Marco Prusa der im ersten Match geschont wurde, um im letzten Match des heutigen Tages als Umpire fit zu sein.

Die Lawnmowers begannen in der Defensive. Mit einer beneidenswerten Lässigkeit warf Rodriguez solide in die Strikezone. Die Bälle, die von den Grasshoppers geschlagen wurden, stellten für die am heutigen Tag gut aufgelegte Defensive nur wenig Probleme dar. Auf der Gegenseite hatten jedoch auch die Mowers anfangs Probleme mit dem jungen Pitcher der Grasshoppers, konnten sich jedoch einen knappen Vorsprung erarbeiten. Eine gute Defensive und eine immer besser in Fahrt kommende Offensive brachten den Mowers eine sichere Führung, die sie bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand gaben. Dies führte schließlich zur ersten Niederlage der Traiskirchner in dieser Saison. Das Highlight des Spieles war sicherlich ein Halbinning der Verteidigung der Mowers: Flyouts durch Thomas Bertleff und Didi Ackerl, sowie ein Strikeout durch Rodriguez (5 Pitches insgesamt) schickten die Grasshoppers nach gefühlt einer Minute wieder auf die Bank. „Da bin ich ja länger aufs Feld gegangen als das Halbinning gedauert hat“ hörte man es anschließend von einem Mower.

Fairerweise muss man an dieser Stelle anmerken, dass die Grasshoppers aufgrund eines Bundesliga Spieles am nächsten Tag nicht in Bestbesetzung am Platz standen. Nichts desto trotz war die erste von zwei Aufgaben erledigt – Endstand: 12-3

Spiel 2: Lawnmowers vs. Titans

Im zweiten Spiel des Tages bekamen es die Wiener mit den Titans aus Tulln zu tun. Das Trainerteam hatte sich auch für dieses Aufeinandertreffen was überlegt und so begann Jaryd Mercer in seinem erst zweiten Spiel von Beginn erstmals als Leadoff. In der Defensive begann Kilian Mace als Pitcher. Der Plan ging auf: Gegen schwache und teilweise unkonzentrierte Tullner, konnten die Wiener schnell mit 5 Runs davon ziehen. Wichtige Plays bei Bases loaded von Marco Prusa und Clemens Hlawaty (der beinahe ein unassisted triple play geschafft hätte; hätte er nicht im Spielzug davor selbst für das erste Out gesorgt) ließen nur wenige Runs der Tullner zu. Auch gegen den eingewechselten Pitcher der Titans hatten die Mowers wenig Mühe. Schöne Schläge (von sämtlichen Akteuren der Mowers), gutes Arbeiten im Count und ein Tullner Pitcher der von seiner Defensive öfters im Stich gelassen wurde und zusätzlich mehr mit sich selbst beschäftigt war als mit den Mowers, führten zum zweiten Sieg im zweiten Spiel. Symptomatisch für die fehleranfällige Titans Defense war ein fallengelassener dritter Strike, worauf hin Marco Prusa Richtung 1st Base startete und durch einen Überwurf sogar bis zur 3rd Base durchlaufen konnte. Closer Mike Bittmann lies nichts mehr anbrennen. Endstand: 22 – 5.

Alles in Allem eine gute Leistung am heutigen Spieltag – sowohl in der Defensive als auch der Offensive. Die Gegner machten es den Mowers jedoch auch nicht all zu schwer. Es ist zu erwarten, dass die Wiener in zwei Wochen am Hells Gate auf mehr Gegenwehr treffen. Denn da trifft man mit den Woodqurter Red Devils und den Wiener Neustadt Diving Ducks nicht nur auf zwei unberechenbare Gegner, sondern auch auf zwei alte Bekannte. 😉

Licht und Schatten und Regen

Nach drei Wochen stand am Sonntag, den 26.7., der zweite Spieltag für die Vienna Lawnmowers in der Landesliga Ost auf dem Programm. Nach dem durch Strafverifizierung beiden Spiele des ersten Spieltags zugunsten der Mowers 7-0 gewertet wurden und man somit mit zwei Siegen die Tabelle anführte, wollte die Mannschaft beweisen, das man auch sportlich reif für obere Tabellenregionen ist. Mit einen großen Kader von 17 Spielern wollte man selbstbewusst gegen die Farmteams der Stock City Cubs und der Homerunners auftreten und den Rasenmäher auf Playoffkurs schieben.

Pech im zweiten Inning

Im ersten Spiel warteten die bisher sieglosen Stock City Cubs II. Starter Clemens Hlawaty pitchte gewohnt solide und auch das Batting der Lawnmowers machte im Gegensatz zum Cyclonesspiel einen stärkeren Eindruck. Leider trafen die Cubs im zweiten Innings die Bälle platziert in die Lücken der Defense und so musste man machtlos zusehen, wie die Stockerauer Run um Run einfahren konnten. So stand es nach dem verflixten zweiten Inning 1-8 für die Niederösterreicher. Im dritten Inning legten die Lawnmowers dann auch mit dem Punkten los und das mit wirklich sehenswerten Hits, u.a. ein Powerschlag von Left Fielder Lionel Mace, der den Ball über die Bäume in Richtung Prater Hauptallee beförderte, wo kurze Zeit später der Rettungshubschrauber verdächtig tief überflog und Michael Bittmann schon die Versicherungslage checkte. Leider zählte dieser auf Grund von Freudenau nur als Ground Rule Double. Mit den abkühlenden Regen war auch die Coolnes wiederhergestellt. Bis zum sechsten Inning kam man noch auf 8-11 heran. Bei einen Out konnten die Mowers noch die Bases füllen. Der eingewechselte und sonst heute so starke Center Fielder Thomas Bertleff und nach ihm Rene „Beastmode“ Szeywerth konnten die Situation aber nicht ausnutzen und so mussten die Mowers nun doch den ersten Los der Saison einfahren. Besonders bitter ist der Ausfall von Philipp Sutanto, der erst vor wenigen Wochen aus der Baseballpension zurück gekehrt war. Der Catcher zog sich einen doppelten Fingerbruch zu.

Vienna Lawnmowers 8 – 11 Stock City Cubs II

Starting Line Up: #22 Hlawaty P, #1 Mace L. LF, #69 Ackerl SS, #15 Szeywerth CF, #56 Griffiths RF, #73 Köhler 3B, #98 Jelencsits 1B, #17 Zednik 2B, #9 Sutanto C

Eingewechselt: #11 Bittmann 3B, #52 Bertleff CF, #7 Schroll 1B, #24 Bammer SS, #38 Mercer 2B, #6 von Ameln C

Zwischen Lari und Fari

Gegen die Freudenau Mets, die dritte Mannschaft der Homerunners, legten die Lawnmowers einen Traumstart hin. 5-0 im ersten Halbinning gegen sehr schwache und mit sich selbst beschäftigte Metrostarssprösslinge schien das ganze eine eindeutige Sache zu werden. Leider ließ man sich entgegen aller Warnungen vom Lari Fari Virus (Lafid 20?) der Gegner anstecken und schenkte zu viele Runs. Auch wirkte sich diese kopflose Spielweise auf die Offense aus. Es gelang in den folgenden Spielabschnitten weniger, als noch am Anfang. Starter Moritz Bammer brauchte auch etwas um in Fahrt zu kommen, blieb aber unter seinen eigenen Erwartungen. Auch Reliever Daniel Jelencsits traf mehr die Batter als die Zone. Michael Bittmann ließ als Closer dann weniger Base on Balls bzw. Hit by Pitches zu und zwang die Mets zum schlagen, was wiederum die Defense der Lawnmowers die Sicherheit zurück gegeben hatte. Doch zu diesen Zeitpunkt war der Spielstand schon ausgeglichen. 7-7 nach dem vierten Inning und dann musste man schließlich in das (auf Grund der Zeitbegrenzung) letzte und sechste Inning sogar mit einen Run Rückstand gehen. Doch die Mowers bewiesen Nerven und konnten mit geduldigen At Bats die Bases füllen, ehe Catcher Luca von Ameln mit einen Base Clearing Single die Weichen zum Sieg stellte. Die Defense musste nur noch einpacken und zuschnüren und das mit möglichst schnellen Outs. Gesagt getan. Lionel Mace ersprintete ein Fly Out im Left/Center Field und warf dann noch den gestarteten Runner auf 1st Base out. Rene Szeywerth legte beinahe im Anschluss ein Forceout auf 1st aus dem Right Field hinterher. Schlussendlich war es ein Block auf der 2nd Base kauernd von Clemens Hlawaty, der den von Szeywerth Runner dann zurück ins Dugout schickte und das Spiel beendete. Alles sehr, sehr soannend. #jössasmeiherz

Vienna Lawnmowers 13 – 9 Freudenau Mets

Starting Line Up: #22 Hlawaty 2B, #1 Mace L. LF, #6 von Ameln C, #11 Bittmann 3B, #52 Bertleff CF, #7 Schroll 1B, #56 Griffiths DH, #38 Mercer SS, #17 Zednik RF

Eingewechselt: #28 Stelzer RF, #15 Szeywerth RF, #69 Ackerl SS, #98 Jelecsits P, #73 Köhler DH/3B

Zum Abschluss bleibt zu sagen

Die Lawnmowers gehen also mit einen Split in die Halbzeit des Grunddurchgangs und waren damit weiterhin die Playoffchancen. Es waren zwei ordentliche Leistungen. die Stimmung im Team passt und macht Freude auf die nächsten Matches. Weiter geht es in zwei Wochen bei einen Gastspiel in Traiskirchen, wo neben den Grasshoppers II auch die Danube Titans auf die Mowers warten.

Erwähnenswert sind außerdem, das mit Christoph Stelzer und Jaryd Mercer zwei weitere Spieler ihr Debut feiern konnten. Speziell Mercer, welcher erst vor drei Wochen nach Österreich kam, spielte unbekümmert sowohl am Schlag als auch am Feld auf, legte ein übersichtliches und schnelles Baserunning an den Tag und ist spielerisch, als auch menschlich auf jeden Fall eine Bereicherung für das Team.

Intrviews

…mit Jaryd Mercer

Frage: Seit drei Wochen in Österreich, seit zwei Wochen bei den Lawnmowers, heute erstes Spiel, wie fühlt sich das an?

Jaryd: Ja, es hat sehr viel Spaß gemacht, ich bin zufrieden, die Mannschaft hat einen guten Zusammenhalt, es gab keinen Stress, es war sehr gut.

Frage: Wie bist du ausgerechnet auf die Lawnmowers gekommen?

Jaryd: Ich hab den Banner gesehen am Zaun und die Website war sehr gut und proffisionell.

Frage: Was sind deine Ziele für die neue Saison?

Jaryd: Ich will hier nur mitspielen, hab keine wirklichen Ziele, evtl. mir nicht weh zu tun und hoffentlich werden wir viel gewinnen. Aber ja, ist auch egal.

…mit Lionel Mace

Frage: Lionel, der geheime Matchwinner, wie war das, das vorletzte Out?

Lionel: Geil und sehr wichtig.

Frage: Alle haben gedacht der Ball fällt, auch dein Nebenmann der Bertl, der erste Reihe Fußfrei dagestanden ist und zugesehen hat – nur deppat geschaut hat – wie wichtig war der Sieg?

Lionel: Sehr wichtig! Vorallem, obwohl wir zurückgefallen sind und das Spiel aus der Hand gegeben haben, dann Gleichstand 7-7 und 8-8 und dann sogar bei Rückstand wieder begonnen haben auf Base zu kommen und zu schlagen. Leider einige unnötige Baserunningfehler auch durch Übermut, aber im Endeffekt hat es gereicht und da kann man wirklich stolz sein auf die Mannschaft.

Frage: Ein Sieg eine Niederlage, quasi ein Split, kann man mit dem Tag zufrieden sein?

Lionel: Ja, Splits ja haben Tradition bei uns, außerdem sind wir noch auf Playoffkurs, das passt schon so.

…mit Luca von Ameln

Frage: Kann man sagen: „Wir haben es im zweiten Spiel spannender gemacht als es notwendig gewesen wäre“?

Luca: Nein (Anm. grinst und lacht), wir haben alles richtig gemacht, ich kann mich an keinen Fehler erinnern.

Frage: Du bist ja spontan rein gekommen weil Philipp Sutanto sich im ersten Spiel einen doppelten Fingerbruch zugezogen hat, wie war das für dich?

Luca: Ich hatte Glück, weil ich mich gerade mit Bertl, der frisch aus dem Freibad kam, direkt eingeworfen hatte. Es ist natürlich schade. Es wäre schön gewesen, wenn Philipp ein Match gecached hätte und eines ich, da hat man mehr Energie, aber ja, natürlich: Gute Besserung Philipp!

Saisonauftakt macht Lust auf mehr!

Saisonauftakt in der Freudenau. Es war angerichtet: Großartige Wettervorhersage und ein 16 Mannkader auf Seiten der Lawnmowers versprachen einen fantastischen Baseball-Samstag. Über die Woche wurde schon an den Line Ups und Matchplänen gebastelt, gedreht und perfektioniert um gegen die Bucks im ersten Spiel und die Cyclones im zweiten Spiel mit der besten Taktik zu Ruhm und Erfolg zu gelangen. Doch dann bewahrheitete sich leider das Sprichwort: Es kommt immer anders als man denkt. Am Vortag mussten die Vienna Bucks auf Grund eines Coronafalls im Umfeld eines Spielers und dem daraus resultierenden Spielermangel vorab aufgeben, wodurch zwar der erste Sieg der Mowers schon am Freitag automatisch fest stand, aber halt jedes gespielte Spiel 2020 ein größerer Gewinn für unsere Mannschaft wäre.

Vienna Lawnmowers vs. Vienna Cyclones

Startin Line Up: #22 Hlawaty SS, #1 Mace L. LF, #11 Bittmann 3B, #52 Bertleff CF, #6 von Ameln C, #7 Schroll 1B, #15 Szeywerth RF, #56 Griffiths DH, #73 Köhler 3B – Pitcher: #21 Mace K.

Gegen die schlagstarken Cyclones war der Plan mit Kilian Mace, Moritz Bammer und Daniel Jelencsits einerseits Pitcher zu bringen, gegen die diese Gegner noch nie geschlagen hatten, anderseits durch die unterschiedlichen Wurfgeschwindigkeiten keine Routine in der gegnerischen Offense entstehen zu lassen. Mit Wolfgang Köhler kam auch einer der Neuzugänge zu seinen Staringdebut an der 2nd Base, welches er, der eigentlich als 3rd Base Back up geplant war, sich auf Grund der Trainingsleistungen der Vorwoche verdient hatte. Dadurch rückte Clemens Hlawaty auf Short Stop. Mit Peter Griffiths, welcher in den letzten Wochen im Cage unvergleichbar hart und konsiquent an seinen Schlag arbeitete, als DH stand ein weiterer Neuzugang auf der Starting Line Up.

Die Lawnmowers starteten im ersten Inning nicht unbedingt berauschend. Dennoch konnte Michael Bittmann den ersten Run der Saison anschreiben. Umgekehrt fanden auch die Cyclones gegen Kilian Mace nicht wirklich Mittel. Kamen zwar auf Base, aber die Power Schläge blieben aus und konnten ebenfalls nur einen Run scoren. Erwähnenswert war das Strike Out zum Inningwechsel, in dem Mace bei Bases Loaded den Better zurück auf die Bank beförderte.

Ab dem zweiten Inning pitchte dann Moritz Bammer, der Neuzugang der Attnag Athletics, für die Mowers. Mit seinen starken und kontrollierten Würfen kamen die Cyclones größtenteils gut zurecht, aber die Defense war da und blieb auch bis zum Spielende größtenteils fehlerlos. Ein Ground Rule Double, sowie ein 3-Run Homer brachten die Gastgeber allerdings in Führung. Darauf hatten die Lawnmowers aber dann endlich auch eine Antwort parat, u.a. ein sehenswertes Double von Luca von Ameln, und konnten darduch ebenfalls mehrere Runs nachlegen. Die kurioseste Szene des Spiels war ein Infield Fly, der zu leise gecallt und darum überhört wurde, wodurch die Mowers Defense sicherheitshalber die Bases abwarfen. Ein Cyclones Spieler begann in dieser Verwirrung bei Life Ball dann mit dem Schiedsrichter zu reden, hatte dazu seine sichere Base verlassen und wurde dabei von Wolfgang Köhler getagt, wodurch der zu seiner Outpremiere kam.

Closer Daniel Jelencsits (kam bei zwei Outs für Bammer, warf einen Fastball, fing den Pop Up Fly und beendete das Inning. „So machen wir das in Simmering, ratz-fatz!“) lies in den letzten drei Innings nicht mehr viel anbrennen, doch die Lawnmowers Offense und vor allem die Battingleistung blieb unter ihren Erwartungen und so kam man in einen spannenden und devensivstarken Spiel bis zur Zeitbegrenzung nach dem sechsten Inning schlussendlich nur auf zwei Runs heran. Endstand 5-7.

Anschließend spielten man noch drei Innings freundschaftlich, zwecks Matchpraxis für den großen Kader, weiter, in denen Neuzugang Klaus Zednik sein Debut und Philipp Sutanto nach mehreren Jahren sein Comeback feierten.

Line Up: #24 Bammer SS, #21 Mace K. LF, #11 Bittmann P, #4 Krajnovic CF, #9 Sutanto C, #98 Jelencsits 1B, #17 Zednik 2B, #56 Griffiths RF, #73 Köhler 3B

Luca von Ameln und Rene Szeywerth übernahmen das Umpamt und Lionel Mace wurde in den letzten eineinhalb Innings bei den Cyclones eingesetzt, samt Strike Out durch Clemens Hlawaty.

Trotz der Niederlage war es insgesamt eine sehr gute Teamleistung und der Beweis, das im Training und der Matchvorbereitung alles richtig gemacht wurde. Die Mischung stimmt. Neulinge, Routiniers, von Muttermilch bis Wackelpudding ist alles dabei. Diese Mannschaft macht Lust auf mehr. Weiter geht’s dann in drei Wochen. Am 26. Juli treffen die Vienna Lawnmowers ebenfalls in der Freudenau um 13:30 auf die Stock City Cubs II und um 16:00 auf die Freudenau Mets.

Off Season Report: Was ist ein Multiserver?

Ein Off Season Report im Juli, etwas, was an abstoßender Perversität ja wohl kaum noch zu überbieten ist. Unter positiverer Betrachtungsweise kann man es auch so sehen: Es ist der letzte Off Season Report der situationsbedingten, nahe zu endlosen Off Season! Lange hat es schlecht ausgesehen, gar von Saisonabbruch noch vor dem Beginn war die Rede und nun stehen wir voller Vorfreude hier und können den Samstag kaum noch abwarten. Dieser Samstag, der 4.Juli, an dem die Landesliga Ost starten darf.

Ausblick Saison

Dadurch das nur noch drei Monate für die Saison zu Verfügung stehen, wird der Spielmodus der Ligen etwas abgeändert. In der Landesliga Ost, in der ja die Lawnmowers vertreten sind, wurde schlicht die Rückspielserie gestrichen, soll heißen: Jede Mannschaft trifft nur einmal auf jede andere Mannschaft. Die Austragung in Dreiertunieren bleibt bestehen. Auch das abschließende Playoff, welches dieses Jahr erstmals im neuen Modus ausgetragen wird, wird nicht abgeändert. Am Samstag in der Freudenau kommt es beim ersten Dreiertunier der LLO zu einem reinen Wiener Tunier. Die Lawnmowers treffen in der Freudenau im ersten Spiel auf die Vienna Bucks und danach auf die Vienna Cyclones. Am 26. Juli steigt ebendort der zweite Spieltag gegen die Cubs II aus Stockerau und Freudenau Mets, die dritte Mannschaft der Homerunners. Im August stehen dann zwei Auswärtsfahrten an. Am 8. August geht es nach Traiskirchen, wo neben den Grasshoppers II die Danube Titans auf die Mowers warten. Der letzte Spieltag am 22. August führt die Mannschaft nach Alt Weitra-Unserfrau, wo die Lawnmowers erstmals seit mehreren Jahren wieder am Hell´s Gate antreten werden. Gegner sind neben den dort beheimateten Woodquarter Red Devils auch die Diving Ducks II aus Wiener Neustadt. Gerüchteweise kommt es dort zum Wiedersehen mit dem ehemaligen Mowers Pitcher Thorsten Brei, der nach ein paar baseballlosen Jahren, nun für die Devils gemeldet sein soll.

Zum Spielplan: http://lawnmowers.at/calendar/current-saison/

Es ist fast schon verhext. Seit mehreren Saisonen kämpfen die Mowers mit Kaderproblemen, bekamen in den letzten Spielzeiten an manchen Tagen gerade so eine Mannschaft zusammen und nun gerät man durch eine göttliche Fügung und zum Teil einem göttlichen Banner in den Luxus eines 25-Mann-Kaders und dann kommt Corona und verkürzt die Saison. Aber man soll nicht jammern. Immerhin kann gespielt werden. Ja, 25 Spieler im Kader, das ist ein Privileg auf das nicht viele LLO-Teammanager zurückgreifen können. Egal ob Infield, Outfield oder Catcher, jede Position ist doppelt besetzt, was nicht nur Ausfälle kompensieren kann, sondern auch taktisch einige spannende Möglichkeiten offen lässt. Auch auf der Pitcherposition stehen mit Daniel Jelencsits und Moritz Bammer zwei zusätzliche, solide Werfer im Kader. Besonders erfreulich sind die im Cage gezeigten Schlagleistungen. Durch zusätzliche Schlagtrainingstermine montags und samstags hatten alle Spieler die Möglichkeit an ihren Schwung zu feilen, was in der Saison hoffentlich fruchtet. Besonders die Neuzugänge Wolfgang Köhler und Peter Griffiths haben sich seit dem Re-Start am Schlag extrem verbessert und mit harten Schlägen auf sich aufmerksam gemacht.

Zur Mannschaft: http://lawnmowers.at/team/lawnmowers/

Rückblick Mannschaftsgrillen

Am Sonntag stand zur Einstimmung auf die neue Saison ein großes Lawnmowers-Mannschaftsgrillen auf dem Programm. Sämtliche Spieler inkl. Anhänge pilgerten dazu in das idyllische, niederösterreichische Dörfchen Reisenberg um am dortigen Badesee das Mannschaftsgefüge zu stärken, wie man es teambildlich, seminaristisch korrekt sagen würde, bzw. einfach einen leiwanden Nachmittag bei strahlenden Sonnenschein und heißer Glut zu verbringen. Bowle, Radler und Bier durften natürlich auch nicht fehlen, Badehose an und platsch. Das anfängliche Geplantsche im kühlen Nass wurde schnell zu gewöhnlich und so wurden aus einer Schwimmnudel, einer Luftmatratze und einen weiteren aufblasbaren Etwas drei Bases. Der Plastik-Kinderbaseballschläger wurde aus dem Schuppen ausgegraben und der Sport „Wasserbaseball“ war geboren. Geschlagen wurde vom Steg aus und durch einen gezielten Köpfler hatte man beim erreichen der ersten Base keine Probleme, außer die Base ist abgetrieben oder man kann keinen Köpfler… Das erste Match der Geschichte bestritten die Lawnmowers gegen sich selbst.

Line Up Team 1: Michael, Clemens, Peter P., Lionel, Kilian

Line Up Team 2: Thomas, Michel, Dario, Luca, Wolfgang, Peter G.

Trotz nummerischer Überlegenheit von Team 2, obwohl diese ununterbrochen suderten, das sie weniger Leute sind, konnte sich Team 1 nach drei Innings und geschätzt fünf Minuten, bevor sämtliche Anwohner die Polizei wegen anhaltender Lärmbelästigung alarmieren wollten, sprich Zeitbegrenzung, den Sieg holen. Zu den Highlights gehörten einige weite Hits von Wolfgang und Luca, aggresive Baseswimming von Lionel und Clemens und drei (absichtlichen?) Strike Outs in Folge von Peter P., der wohl einfach nicht nass werden wollte.

Anschließend wurde das Feuer am Griller entfacht. Kein Tusch ohne Husch. Die giftigen Dämpfe hatten sogleich eine Gewitterfront heraufbeschworen, die allerdings nur rund herum wütete und die Lawnmowers-Grillfeier verschonte. Die Glut war heiß, der Hunger groß. Alle die hier jetzt schon seensüchtig (haha, See, lustig…) auf ein blödes Wortspiel mit „Käsekrajnovic“ warten, werden jetzt leider enttäuscht, denn Dario ist Vegetarier. Die bertl´schen, selbstmarinierten Ripperln bruzzelten zwischen etepetete Garnelenspießen, knackigen Würsteln, saftigen Kotlettes und reichlich Chivapchichi. Dazwischen explodierten in regelmäßigen Abständen die kroatischen Paradeiser-Käse-Kräuter-Bomben. Es war mir ein Grillfest. Kein Husch ohne Tusch.

Mit vollen Mägen wurde dann der beim XXXLutz im Abverkauf frisch erworbene Spikeballpocket aufgebaut und entjungfert. Ein Ballsport für engen Raum in dem Zwei gegen Zwei versuchen den Gegnern den Ball via Netz unerreichbar zum Rückspiel zu schlagen und so hin und her und so weiter. Wirkte im vorhinein wie ein typischer Hipstersport, den eingerauchte Langzeitstudenten im Votivpark vollziehen. Allerdings ist das Regelwerk doch etwas, naja nein, sehr viel komplexer als man am ersten Blick, oder auch am vierten und fünften Blick glauben mag. Egal, in Teams forderten und battelten sich die vollgefressenen Baseballer nun um, phu, naja, um nichts, aber wegen Ehre:

  • ÜbermoTeamviert (Michel, Clemens)
  • Die, mit dem Regelwerk auf ihrer Seite (Luca, Kilian)
  • Ü30 Party (Peter P., Thomas)
  • Die D-Schein Partie (Wolfgang, Lionel)
  • Team Vollbart (Marco, Dario)
  • Ich-will-auch-noch-spielen (Michael, mit wem Zweiten)

Alles in allem war es ein erfreulicher Nachmittag. Auch das zahlreiche Erscheinen ist lobenswert zu erwähnen. Der Vollständigkeitshalber ein wortwörtlicher Nachruf: Die Nathalie wollte noch Fragen ob jemand einen Kaffee will?

Das war er also, der letzte von so vielen Off Season Reports der Off Season 2019/2020. Alles Ausgaben findest du im Archiv hier auf der Homepage. Ab sofort übernehmen hier wieder die Spielberichte die Überhand. Wir bedanken uns bei den zwei bis drei treuen Lesern und melden uns mit einer druckfrischen Ausgabe im Herbst wieder. Servas, Baba.

Aber was ist denn jetzt eigentlich ein Multiserver? Ganz einfach: Frag die nächstbeste Frau die du gerade siehst, sie weiß es bestimmt…

Off Season Report – So war‘s, und nicht anders!

Was ist Baseball? Mit dieser Frage fing alles an. Nicht das Universum, oder die Menschheit, zugegebenermaßen, aber zumindest die Lawnmowers. Die es da ja noch nicht gab. Aber wohl gab es den geschätzten Verfasser dieser Zeilen, der war 16 oder 17 Jahre alt damals, und wollte die o.g. Frage eben gern beantwortet haben. Und da das Googeln damals vor so fast 30 Jahren noch keine gängige Kulturtechnik war, naja, ging er einfach her und begann mit dem Sport. Bei den Vienna Indians, seinerzeit, die mittlerweile lange ausgestorben sind (wen es interessiert, das war eine Spielgemeinschaft der 2. Mannschaften von Bucks und Homerunners).

Zumindest die eingangs gestellte Frage war damit beantwortet, und gleichzeitig die Begeisterung entfacht. Im o.g. Verfasser zumindest. Und so wie er nun mal war, nervte er sein gesamtes Umfeld mit besagter Begeisterung (heute ist er ja ganz anders). In der Schule wurde in Turnen auf einmal Baseball gespielt. Im Englisch-Unterricht auch, unterm Tisch, mit Schläger-Schlüsselanhänger und Stanniolkugerl (ui, da gab es dann Ärger). Und sonst auch überall.

Und so kam es, dass immer mehr Freunde sich mit Baseballhandschuhen ausstatteten, und sich mit immer mehr Regelmäßigkeit trafen, um diese zu benutzen. Zu Beginn auf einer Wiese im Wohnpark Alterlaa, im Schatten des heute noch majestätisch dort thronenden Baujuwels der 70er.Da war genug Platz für Baseball, zumindest für Dilettanten, die noch nicht so weit schlagen können. Bis der Hadmar einmal beim Versuch einen weiten Flyball zu fangen ins Rinnsal am Ende der Wiese gefallen ist. Dann war klar, dass es offenbar mehr Platz braucht, und die junge Truppe übersiedelte auf eine größere Wiese. Wobei Wiese ein starker Euphemismus ist, Retentionsbecken traf es eher. Irgendwo zwischen dem beschaulichen Inzersdorf und dem hochragenden Alterlaa, wo die wilde Liesing auf die auslaufende Gutheil-Schoder-Gasse trifft. Dort war genug Platz, sogar für die mittlerweile bessere Schlagleistung, und viel Baseball wurde dort gespielt. Auch wenn man das Gras (noch so ein Euphemismus) hie und da mit selbst mitgebrachten Rasenmähern stutzen musste.

Naja, und schließlich reifte in uns der Gedanke, wenn man schon gemeinsam Baseball spielt, könnte man auch einen eigenen Verein gründen. Viel Vorfreude, viel Begeisterung, und viel Diskussion – wie sollte der Verein denn heißen? Eine erste Generalversammlung (gut, keine offizielle, gab es den Verein doch noch nicht, aber zumindest eine generelle Versammlung) wurde organisiert, und dort gab es dann deutlich mehr Namensvorschläge als Anwesende. Klassische Baseball-Teamnamen waren kaum dabei, oder zumindest weiß das keiner mehr, denn das wär uns zu spießig gewesen. Lustige (und halblustige) Namen gab’s umso mehr. In die engere Auswahl kamen „Pan Galactic Master Heros“ (wurde aufgrund der Bescheidenheit der Teilnehmer nicht gewählt) sowie „Wiener Lebenkuchenherzen mit gemischter Füllung“ (wurde nicht gewählt, da es lediglich die Bezeichnung einer zur Versammlung kredenzten Süßspeise war, die kurz davor im Supermarkt besorgt worden war). Gewählt wurde schließlich „Lawnmowers“, wie wohl bekannt ist. Quasi als Kompromiss zwischen Sich-selbst-nicht-ganz-ernst-nehmen und Kurz-genug-dass-man-es-auf-ein-Leiberl-drucken-kann. Außerdem ließen sich Dodgers-Kapperln (bekannt für den Aufdruck „LA“) gleich mal verwenden.

Ja, und damit war’s vorbei mit der Mitgliedschaft bei den Indians, und der Verfasser dieser Zeilen wurde zu einem Proponenten, der mit frisch gedruckten Statuten auf die Vereinspolizei pilgerte. Die Lawnmowers waren geboren! Keine Master Heros, keine Lebkuchenherzen, sondern eben die Rasenmäher, die im Retentionsbecken den Rasen mähen. Passte auch irgendwie. An diese ehrwürdige Zeit erinnert heute noch der Rasenmäher, der Trikots, Helme, Westen etc. ziert und damals nach gar nicht so vielen Versuchen am Zeichentisch (war wohl eher ein Küchentisch) des verehrten Verfasser entstand, der dann auch kein Proponent mehr, sondern bereits ein Präsident war.

Nun gut, Namen und Logo  sind was Feines, aber ein Verein will auch Gegner, die er panieren kann. Oder so. Aufgrund der genealogischen Wurzeln des nunmehrigen Präsidenten fiel die Wahl auf Rannersdorf, wo nahe dem großelterlichen Haus der Baseballplatz lag (schon wieder ein Euphemismus, zumindest für das was damals dort war)– jener der Blue Bats. Schnell war ein Kontakt geknüpft, schnell war ein Termin gefunden, und die Lawnmowers bestritten ihr erstes Spiel. Gewonnen haben sie es nicht, aber super war’s! So super, dass im Jahr drauf die Teilnahme an der Landesliga bestritten wurde… und damit waren die Lawnmowers tatsächlich mehr als nur ein Verein am Papier mit lustigem Namen und Logo, sondern ein regelrechtes Team, das am Spielbetrieb des österreichischen Baseball- und Softballverbands teilnahm.

Ja, so hatte es sich zugetragen, seinerzeit. Schriftliche  Aufzeichnungen aus dieser Zeit sind rar, aber das untrügliche Gedächtnis des Verfassers war offensichtlich in der Lage, eine zumindest semiakkurate Ur- und Frühgeschichte der Lawnmowers zu rekonstruieren und nachzuerzählen. Andere überlebende Zeitzeugen mögen das eine oder andere Detail anders im Kopf haben, was dann aber sicher auf deren Senilität zurückzuführen ist. So war‘s und nicht anders!

Off Season Report: Endlose Off Season?

Dunkle Wolken ziehen auf über dem Land wo die Schoschonen schön wohnen. Und auch über dem Ligabetrieb, nicht nur in der Landesliga Ost und ganz Baseball Österreich, sondern auch in fast allen anderen Sportarten. Wie realistisch eine geregelte Saison scheint, da will und kann man eigentlich keine Prognose abgeben. Die Optimisten wollen sich nicht damit beschäftigen um dem Thema aus dem Weg zu gehen. Die Pesimisten sagen sowieso, das wir uns eh schon in der Vorbereitung für die Saison 2021 befinden.
Immerhin beginnt mit Mittwoch 20.5.2020 wieder das reguläre Training der Lawnmowers. Allerdings unter Beschränkungen und Vorgaben. Die Trainingsgruppen dürfen maximal aus 10 Personen bestehen, was bis zum Winter kein Problem gewesen wäre, so viele waren wir nie. Jetzt, mit den zahlreichen Neuzugängen, sieht die Situation ganz anders aus. (Ok, das kommt jetzt so negativ rüber. Natürlich freuen wir uns über unsere Neuen, das steht außer Frage!) So wird nun in zwei Trainingsgruppen trainiert, die sich während des Trainings nicht vermischen dürfen. Auch das Dugout bietet auf Grund des im Sport einzuhaltenden Sicherheitsabstandes von 2m zu wenig Platz, somit muss eine Gruppe wohl auf die Wiese oder (falls frei) ins andere Dugout ausweichen, um nur einige Vorgaben zu erläutern. Man wird sehen, wie das alles in der Realität ablaufen wird und darf gespannt sein.
Eines steht jedoch fest: Der Off Season Report geht weiter. Mangels Spielberichten oder der gleichen. Es muss irgendetwas weitergehen, zu mindest auf der Homepage, auch wenn uns mittlerweile die Themen fehlen. Wie lange diese Off Season dann endgütlig dauert, das kann niemand ernsthaft abschätzen…

April Update

Landesliga Ost

Die April Spieltermine der Landesliga Ost 2020 wurden Mitte letzte Woche abgesagt. Die Lawnmowers würden bekanntlich erst mit 10.5. in die Saison einsteigen. Ob dieser Termin hält, ist zurzeit noch nicht abzusehen bzw. auch eher unwahrscheinlich. Außerdem kann und wird es vermutlich zu Spielplanänderungen kommen. Überlegungen die Liga verkürzt bzw. ohne Play Offs zu spielen oder Beides stehen zurzeit im Raum und werden von den Liga- und Mannschaftsverantwortlichen in den nächsten Wochen geklärt werden.

Trainingslager und Mannschaftstraining

Das für Ende April geplante Trainingslager musste auf Grund der derzeitigen Situation abgesagt werden. Wann das regelmäßige Training in der Freudenau starten kann, ist derzeit noch nicht abzusehen. Es wird aber auf jedenfall einige Trainingstermine vor dem ersten Ligaspiel geben.

Kaderupdate

Mitte März stellte sich ein weiterer Neuzugang bei der Mannschaft vor. Sobald nach Corona alle Formalitäten abgeschlossen sind, ist der 23.Kaderplatz, nach dem Karriere Ende von Alexander Hackl, wieder besetzt. Das ist der Neue:

MARCO STEIN

  • Nationalität: Österreich
  • Bisherige Erfahrungen: Zuschauer bei den Ducks. Davor Fußball und Tennisvereine.
  • Wunschposition: Wo ich gebraucht werde.
  • Zu den Lawnmowers weil… …Empfehlung vom ABF und weil das erste Training großen Spaß gemacht hat.
  • Erster Eindruck: leiwandes Team
  • Ziele für 2020: viel lernen, hoffentlich ein paar gute Innings

Gesund und geduldig bleiben!