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Gold Gloves 2022

Der Grunddurchgang der Landesliga Ost 2022 ist Geschichte und die Award Gewinner stehen fest. Dabei gehen drei Gold Gloves an die Lawnmowers:

● Short Stop: Ackerl Dietmar (Vienna Lawnmowers) FP .878

● Outfield: Bertleff Thomas (Vienna Lawnmowers) FP 1.000

● Outfield: Mace Lionel (Vienna Lawnmowers) FP 1.000

Wir gratulieren!

Knappe Schlappe unter Flutlicht

10.8. FREUDENAU – Das letzte Spiel im Grunddurchgang der Landesliga Ost 2022. Knapp ein Monat nach dem letzten Match der Mowers wartete das Nachtragsspiel gegen die Danube Titans. Obwohl die Platzierungen schon fest standen, wollte man diese Partie nicht auf die leichte Schulter nehmen und ein passables Spiel zeigen und nicht zuletzt auch gewinnen, da man gegen die Klosterneuburger aus Tulln in den vergangen Spielen unglücklich und teilweise unverdient den Kürzeren zog. Dennoch war ein Sieg nicht alles an diesem Abend. Man wollte seitens der Lawnmowers die Chance nutzen, auch Spielern der „zweiten Garde“ eine Bühne bieten.

VIENNA LAWNMOWERS vs. DANUBE TITANS

Line Up: #4 Krajnovic CF (> #1 Mace), #37 Piacentini 2B (> #95 Groh), #47 Fink 3B (> #22 Hlawaty 3B>P), #6 von Ameln C, #3 Crowder 1B (> #67 Chrastka), #34 Tseng LF, #15 Szeywerth DH (> LF), #69 Ackerl SS, #56 Griffiths RF – #24 Bammer P (> #11 Bittmann P>3B)

Es war angerichtet. Lead Off Hitter Dario krajnovicte  prompt den ersten Run ans Scoreboard und Luca von Ameln sorgte im Anschluss mit einem Inside-the-park Homerun für Ekstase bei den sechs mitgereisten – mitgereist, weil obwohl daheim offiziell ein Auswärtsspiel – Fans. Der weitere Spielverlauf gehörte jedoch den Niederösterreichern. Die Mowers machten sich zunehmend das Leben selber schwer und produzierten zu viele Fehler im Feld. Auch das Zielwasser von Starter Bammer war offenbar gestreckt und so wollte es nicht für mehr als zwei Innings reichen.  Als sich dann auch noch 1st Baseman Elijah Crowder nach einen schönen Hit beim Laufen verletzte, wirkte es so, als würde an diesem Abend alles gegen die Lawnmowers rennen. Zwischenzeitlicher Spielstand: 6-17. Einige Wechseln auf Seiten der Mowers hauchte der Offense jedoch neues Leben ein. Michi Bittmann hatte derweil am Mount übernommen und nach zwei starken Spielabschnitten holten die Lawnmowers die Titanen ein. 17-17. Es roch nach Spannung, Schweiß und Gelsenspray.  Closer Hlawaty und eine mittlerweile starke Defense ließen nichts mehr anbrennen. Dennoch stand auf dem Scoreboard auf einmal ein 18er auf Seiten der Gegner. Wie das? Es musste nun also schnell gehen, die Zeitbegrenzung stand bedrohlich nah am Spielfeldrand und die Titans waren, wie so oft, bemüht aufs Unsportlichste die Zeit von der Uhr zu nehmen. Die Mowers konterten mit einer Blitzdefense und erwarben sich so noch einmal die Chance auf den Sieg. Clemens Hlawaty war nach einem weiten Hit auf den Weg zu 3rd Base wurde jedoch Out getagt, bzw. zumindest gecallt. Von Ameln und Chrastka konnten gegen den starken Closer der Niederösterreicher nichts mehr anrichten und so musste man sich nach einer tollen Aufholjagd erneut mit einem Run Rückstand geschlagen geben. Endstand 17-18.

Dennoch eine sehr gute Teamleistung, die Spieler haben sich mitgezogen, die Moral und der Teamspirit und nicht zuletzt unsere fantastisch-fanatischen Fans waren die Gewinner an diesem gesellig-gelsigen Abend. Am 3.September geht es zum Final Four ins Waldviertel aufs Beersfeld zu Eugenia bei Schrems. „Eugenia? Hört sich schoaf an!“, meinen die Singles, Singles, Singles. Im Spiel um das Zwischenspiel – auch genannt „Spiel O1b“ – treffen die Lawnmowers auf die zweite Mannschaft der Schwechat Blue Bats. 2nd Baseman Roan Groh hat sich zu diesem Zweck extra einen Flug nach Berlin gebucht, um beim Start freie Sicht aufs Training der Bats zu haben, um geheime und taktische Infos über die Spielweise der Gegner herauszufinden. Bei einem Sieg würden die Mowers dann im Zwischenspiel – „Spiel O1c“ – gegen den Verlierer der Partie „O1a“, sprich die Cubs II oder die Beers, um den Einzug ins Meisterschaftsfinale der LLO spielen. Abschließend: „Happy Birthday Helmut“ und damit ist nun alles gesagt.

Wo ist Dario?

STOCKERAU – 17.7. Zwei Wochen nach dem Split im Waldviertel ging es für die Lawnmowers erneut durch den Kaisermühlentunnel. Der weitere Fahrtverlauf war jedoch kürzer und der Kader im gleichen Verhältnis breiter. 14 Mann standen an diesem Sonntag im Aufgebot. Gespielt werden sollte gegen die bisher ungeschlagenen Tabellenzweiten aus Stockerau und – wie schon vor zwei Wochen – gegen die Woodquarter Red Devils. Allerdings deutete sich schon unter der Woche an, was sich am Samstag schließlich bestätigte. Die COVID-Sommerwelle hat das Waldviertel erwischt und somit konnten die Devils nicht antreten. Um den 14 heranrasenden Mähern (u.a. im Puffmama-Layla-Express) dennoch genügend Einsatzzeit zu geben, stand ein 9 Inning Game gegen die Cubs II im Raum, wurde aber bei der Plate Conference – welcher Moritz Bammer als Geburtstagsgeschenk beiwohnen durfte – wieder aus selbigen gestellt. Also doch nur 7 Innings.

VIENNA LAWNMOWERS vs. STOCK CITY CUBS II

Line Up: #4 Krajnovic RF (> #34 Tseng RF), #22 Hlawaty SS (> P), #1 Mace LF, #39 Goldsberry DH, #52 Bertleff CF, #11 Bittmann 3B (> LF), #3 Crowder 1B, #15 Szeywerth C, #95 Groh 2B (> #37 Piacentini) – #98 Jelencsits P (> 3B)

Das Farmteam der Cubs war an diesem Wochenende überraschend dünn besetzt und so witterten die Lawnmowers ihre Chance, den ungeschlagenen Niederösterreichern die erste Niederlage zusetzen zu können. Der Pitcher der Stockerauer war jedoch alles andere als schwach und so taten sich die Mowers schwer, in den ersten beiden Innings offensiv ins Spiel zu kommen. Leichte Kontrollprobleme hatte leider Lawnmowers Starter Daniel Jelencsits und wurde daher zur Vorsicht beim Stand von 0-3 gegen die Wiener nach dem ersten Inning auf 3rd Base versetzt. Clemens Hlawaty übernahm das Zepter am Mount, Michael Bittmann rückte ins Left Field und ließ sich dort beschäftigungslos sonnen und Neuzugang und DH Joshua Goldsberry füllte die Short Stop Lücke. Ein Kommunikationsfehler, da der US-Amerikaner eigentlich meist als Outfielder eingesetzt wurde, wie beim Biertscherl danach aufgeklärt wurde, jedoch an diesem Tag, ohne Folgen. Offensiv brachten die Gastgeber ab dem zweiten Inning kaum etwas zu Stande. Drei Fly Balls in den Handschuh von Center Fielder Thomas Bertleff und ein bis zwei mehr oder minder starke Hits durch die Lücken im Infield waren das höchste der Gefühle. Die Mowers waren da leider auch nicht viel besser, jedoch brachte man in den weiteren Spielabschnitten immer Leute auf Base. Lead Off Hitter Dario Krajnovic scorte mit Speed Baserunning (bzw. ab und zu etwas unkoordinierten Baserunning wie auf Speed :P) den ersten Run für die Lawnmowers und Daniel Jelencsits gleich hinterher zum zwischenzeitlichen 2-3. Da ging noch was. Die Cubs konnten ihren Vorsprung anschließend minimal ausbauen. Einen weiteren Run wollte Pitcher Hlawaty clever verhindern, indem er sich nach einen schwachen Bodenball direkt auf ihm, gegen das Easy Out auf 1st und für ein Rundown mit dem Runner zwischen 2nd und 3rd entschied. „Das haben wir am Mittwoch geübt, das muss klappen.“ Sah auch zu Anfang nicht schlecht aus. Aus allen Teilen der Welt kamen Feldspieler der Lawnmowers geordnet hinter den Bases zusammen um den Lead Runner zu eliminieren. Aus allen Teilen der Welt? Nein, nicht aus allen. Ein an diesem Tag sehr stark spielender Meidlinger in Catchermontur leistete dem Sammelverhalten gezielt Widerstand und deckte die Homeplate: Rundown wie aus dem Lehrbuch. Doch ein Fehlwurf entschied dann jedoch abrupt zu Gunsten des Cub mit dem Angstschweiß auf der Stirn – oder halt nur Schweiß, es war sau heiß, aber sagen wir halt mal es war Angstscheiß, vermutlich – der allerdings dann eh auf 3rd Base verhungern sollte. Es ging ins fünfte Inning. Ein spannendes Spiel mit wenig Fehlern auf beiden Seiten. Die Mowers wollten den Win und sie bräuchten ihn auch. Die Tabellensituation im Mittelfeld ist eng. Cubs und Beers werden zweifelsohne ins Final Four einziehen. Um die Plätze 3 und 4 kämpfen neben die Lawnmowers auch noch Schwechat Blue Bats und die Danube Titans. Ein Sieg mehr auf dem Konto, würde die Ausgangssituation für die Wiener deutlich verbessern. Also vui Gas! Clemens Hlawaty scorte von 1st Base auf einen weiten Strich von einem Hit an den Left Field Zaun von Goldsberry. Nur noch 1 Run Rückstand. Jössas, meine Nerven! Die Niederösterreicher konnten erneut nicht anschreiben. Im sechsten Inning konnten Rene Szeywerth und der eingewechselte Antoinio Piacentini in Scoring Position gebracht werden. Der ebenfalls eingewechselte und zuletzt gegen die Bucks gut schlagende Augustin Tseng scheiterte jedoch am Speed des Cubs Pitchers bei zwei Outs. Es blieb weiter alles beim Alten am Scoreboard, auch weil wieder kein Run der Stockerauer im Anschluss zugelassen wurde. Anfang Sieben. Line Up: Hlawaty, Jelencsits, Goldsberry, da musste doch was möglich sein?! Doch 1-2-3 und Spiel vorbei.

Endstand 3-4

Durch die (vorläufige) Strafverifizierung des Spiels gegen die Red Devils, steht derweil für diesen Spieltag ein Split. An der Tabellensituation ändert sich trotz der Niederlage gegen die Cubs wenig. Die Blue Bats hatten Spielfrei. Die Titans konnte zwar gegen Tabellenschlusslicht Metrostars einen knappen Sieg einfahren (9-8), mussten sich aber den Vienna Bucks geschlagen geben (16-22). Am 10.August kommt es um 19:00 in der Freudenau zum direkten Nachtragsduell mit den Donautitanen. Ein Spiel, mit Entscheidungscharakter und die letzte Möglichkeit für die Lawnmowers aktiv am Kampf um einen Final Four Platzerl teilzuhaben!

Bei der „dritten Halbzeit“ saß das Team im Anschluss bei guter Stimmung, pikanten Gerichten/Gerüchten – ein Spieler soll angeblich in einem Pyjama-Werbespot zu sehen gewesen sein, es gilt die Unschuldsvermutung – und kühlen Getränken noch lange zusammen. Eine der besten und ungezwungensten Integrations- und Teambuildingmaßnahmen, die es gibt und dennoch in keinem Lehrbuch/Ratgeber zu finden ist. Damit nicht alles zu harmonisch endete und der Mobbingbeauftragte nicht in tiefe Depression verfällt, wurde der Dario kurzerhand in Stockerau vergessen.

Rasenmähen, Kinder kriegen und Saufen

Am Samstag, dem 2.Juli des 2022er Jahres stand also wieder einmal „Unserfrau-Altweitra“ am Spielplan der Lawnmowers. An der Anzahl der Anmeldungen für diese legendäre, aber dennoch weite und langwierige Auswärtsfahrt, war ersichtlich, das am Vortag die Sommerferien begonnen haben. Die Urlaubszeit hielt gnadenlos Einzug und so musste das Ersatzheer – in Form der Legendenmannschaft – herhalten und darum Michel Fleck, sowie Hadmar Lang aus der Baseballpension geholt werden, damit wenigstens zehn Spieler den Weg ins Waldviertel finden konnten. Gegen 7:15 starteten die Vehikeln gen Norden, wobei die Rudolfsheim-Fünfhausner Partie schon viel früher los gefahren sein muss, da am Hinweg noch Zeit für einen Besuch samt Foto am Beersfeld zu Schrems-Eugenia war.

VIENNA LAWNMOWERS VS. WOODQUARTER RED DEVILS

Line Up: #22 Hlawaty P, #1 Mace LF, #2 Fleck SS, #6 von Ameln C, #24 Bammer 3B, #15 Szeywerth RF, #67 Chrastka CF, #3 Crowder 1B, #95 Groh 2B

Schon beim Aufwärmen zur ersten Partie des Tages wurde auch dem Letzten klar, das man sich hier im tiefsten Waldviertel befand, wurde doch das Einschlagen von einem das Left Field querenden Traktor am Weg zum Acker unterbrochen. Als die Maschine weiter getuckert war und das Band, welches Left- und Right Field Zaun miteinander verband wieder angebunden war, konnte der Landesliga Klassiker angecallt werden. Wie schon gegen die Metrostars III und die Bucks überzeugten die Mowers nicht unbedingt am Schlag und ließen oftmals Runner auf den Bases elendig verenden. Im vierten Inning platzte dann endlich der Knoten und die Weichen für eine sau starke Batting-Tagesleistung durch die Bank durch wurden gestellt. Die Line Up konnte zwei Mal durchschlagen und so konnten die Wiener 13 Runs innerhalb des Spielabschnittes erzielen. Das Spiel schien entschieden, auch weil die Devils gegen Pitcher Clemens Hlawaty nie mehr als drei Runs anschreiben konnten. In der Defense arbeiteten die Mowers fehlerfrei. Am Ende gab es noch mal Potential für Peinlichkeit, als der unterbeschäftigte Left Fielder Lionel Mace dem eigenen Vater und Short Stop Michel Fleck die Vorfahrt bei einem kurzen Flyball entschrie und den Ball nur durch einen Diving Catch gerade noch zum Fly Out verwandeln konnte. Im darauffolgenden quasi identen Spielzug ließ er dem Senior dann den zustehenden Vortritt. Dann war die Mercyrule erreicht und die Lawnmowers konnten den vierten Sieg in Folge bei kurzen Durchschnaufen, Kotelett-Semmerl und Käsekrainern feiern.

Endstand: 17-7

VIENNA LAWNMOWERS VS. SCHREMSER BEERS

Line Up: #22 Hlawaty SS, #1 Mace LF >P, #2 Fleck 3B >LF, #6 von Ameln C, #24 Bammer P >3B, #15 Szeywerth RF, #67 Chrastka CF, #3 Crowder 1B, #95 Groh 2B

„Die Pflicht war getan. Zeit für die Kür.“, so das Motto gegen die ungeschlagenen Beers aus dem – aus Unserfrau-Altweitranerer Sicht – nahegelegenen Schrems. Die ersten zweieinhalb Innings sahen die Zuschauer tatsächlich ein sehr sehenswertes Baseballspiel auf Augenhöhe. Obwohl die Schremser erwartungsgemäß Bälle über den Zaun drischten, gaben sich die Mowers keine Blöße und erkämpften sich zwischenzeitlich sogar eine 4-3 Führung. Doch dann ging Moritz Bammer – Comeback nach einem Monat – am Mound die Energie aus und es folgten entweder Base on Balls, Ground Rule Doubles oder Homeruns der Waldviertler. Kurz gesagt: Eine relativ blöde Kombi. Lionel Mace versuchte sich als Reliever und konnte zumindest ein weiteres davonziehen der Schremser verhindern. Die Mowers Offense versuchte unermüdlich den Anschluss nicht zu verlieren und konnte erneut Runs aufs Scoreboard pinnen. Zweimal scheiterte Michel Fleck bei Bases Loaded an einem eher unglücklichen Strike Out Looking Call. Jaja, hätte, hätte, Fahrradkette. So konnten die Schremser nach dem knappen Ein-Run-Sieg im Hinspiel also auch das Rückspiel gegen die Lawnmowers für sich entscheiden und bleiben unbesiegt an der Tabellenspitze. Die Mowers liegen derweil mit 7 Siegen und 5 Niederlagen auf dem vielversprechenden dritten Platz in der Landesliga Ost.

Endstand: 8-15

Tja. Ups, we split it again. Trotz der Niederlage, war es eines der besten Spiele der Saison und hat extrem viel Spaß gemacht. Allgemein war da im Waldviertel zwar eine kleine, aber sehr feine Truppe beieinander. Eine gute Mischung aus ganz frischen, mittelalten und legendären Mowers, die sich teilweise vor diesen Samstag noch gar nicht kannten, aber dennoch sensationell harmonierten, Meinungen und Feedback teilten und dies von anderen auch zu ließen. Und sogar der sonst oft grantige Rene hat einfach so und ohne Vorwarnung Wuchteln raus gehaut: „Wann ist ein Run ein Run?!“ Weiters ist die sensationelle Schlagleistung speziell gegen die Tabellenführer hervorzuheben, vor allem auch von den Schlagmännern 7-9: Andi Chrastka mit schönen Schlägen, Elijah Crowder mit einem beinahe Home Run ins Center Field und auch Neuzugang Roan Groh, der erste Hits im Mowersjersey verzeichnen konnte. Mehr als nur Durchschnitt waren an diesem Tag aber Clemens Hlawaty (drei Ground Rule Doubles über den Left Field Zaun) und Moritz Bammer (immer auf Base und gefühlt jedes At Bat ein Hit). Den Zweien hat die Landluft offenbar richtig gut getan. Und natürlich ein großes Danke an Hadmar Lang fürs Mitfahren als Ersatzspieler und das professionelle Base Coaching. So, darauf ein kühles, erdiges Waldviertler Bier. Prost!

PS.: Falls jemand den Spielbericht vom Aubad Sieg gegen die Bucks vermisst, dann zurecht, denn es wurde keiner geschrieben. Kurz zusammengefasst: Wir haben gewonnen! Yeah!

Mowers gewinnen Nightgame-Derby

VIENNA METROSTARS III vs. VIENNA LAWNMOWERS

Line Up: #98 Jelencsits 1B >3B>P, #47 Fink 3B >2B>3B, #52 Bertleff CF, #6 von Ameln C, #4 Krajnovic LF (> #1 Mace LF >2B), #69 Ackerl SS, #15 Szeywerth DH >LF, #34 Tseng RF (> #56 Griffiths RF), #95 Groh 2B (> #3 Crowder 1B) – #11 Bittmann P

Mi 22.6. – Freudenau. Nach dem das Hinspiel gegen die dritte Mannschaft der Metrostars klar mit Mercyrule an die Lawnmowers ging, starteten die Mowers selbstbewusst in das Mittwoch-Abend-Nightgame/Freudenau-Derby und so konnte man schnell mit 5-1 in Führung gehen. Doch dann kam das, wovor Manager Lionel Mace vor dem Spiel gewarnt hat und die in weiß spielenden Lawnmowers passten sich der Spielstärke der Gegner an. Wie auch schon gegen die Bucks Ende Mai entstand so ein unnötig spannendes Spiel ohne wirklichen Höhepunkten und qualitativ hochwertigeren Szenen, mit Ausnahme eines schön herausgespielten Double Plays zwischen Didi Ackerl, Roan Groh und Daniel Jelencsits. Zwischenzeitlich konnten die Metrostars dann sogar in Führung gehen, was Mace den mittlerweile bekannten Schmierzettel für große Wechselrocharden aus dem ADIDAS-Tascherl zücken ließ und den Scorer nach der Schock-Info zu Beginn, dass das hier an diesem Tag bis 22 Uhr gehen würde, zusätzlich noch ins bleistiftliche Burn Out treiben ließ. Daniel Jelencsits ersetzte Starting Pitcher Michi Bittmann am Mount und im Feld wurde wild herum gewechselt. Marco „Finki“ Fink (bis letzten Freitag noch Marco Prusa: Ihm und seiner Andrea hiermit nochmals alles Gute zur Hochzeit!) beispielsweise wechselte von 3rd Base auf 2nd Base und im Inning darauf wieder auf 3rd Base. Sachen gibt’s! Am Ende zeigten die Lawnmowers doch noch, welche die bessere Mannschaft an diesem Abend war und konnten doch noch den allesin allem verdienten Sieg gegen die Freudenau-Rivalen einfahren.

Endstand: W 16-12

Win gegen die Blue Bats

VIENNA LAWNMOWERS vs. SCHWECHAT BLUE BATS II

Line Up: #22 Hlawaty P, #1 Mace LF >2B, #11 Bittmann 3B, #6 von Ameln C, #52 Bertleff CF, #69 Ackerl SS, #15 Szeywerth RF >2B (> #56 Griffiths RF), #3 Crowder 1B, #95 Groh 2B (> #4 Krajnovic RF >LF)

Do 16.6. – Freudenau. Zu Frohnleichnam kam es zum Rückspiel gegen das Farmteam der Schwechat Blue Bats. Anders als im Hinspiel machten die Wiener den Niederösterreichern dieses Mal von Anfang an Dampf. Zwar waren, wie so oft dieses Jahr, nicht die übermächtigen Hits dabei, jedoch stimmte an diesem Feiertag in der Freudenau etwas, was in den bisherigen Spielen der Lawnmowers schmerzhaft vermisst wurde: Aggressives und konzentriertes Baserunning! (Sogar vom Dario :P) Eine fehlerlose und eingespielte Defense, sowie ein stark pitchender Clemens Hlawaty sorgten schließlich für einen eindeutigen Spielverlauf.

Endstand: W 11-2

LM-Tross in Schwechat

So, 12.6. – Schwechat. Ein historischer Tag für die Vereinsgeschichte. Nach so vielen Jahren stellten die Lawnmowers endlich wieder einmal zwei Mannschaften an nur einen Spieltag. Den Beginn machten die 2022 neu eingeführten T-Baller, welche es vor gefühlt 1.000 Zuschauern mit den Gleichaltrigen der Schwechat Blue Bats zu tun bekamen. Im Anschluss kam es zum ersten Auftritt der LLO-Mannschaft am neu errichteten Batsfield, ebenfalls gegen die Gleichaltrigen, bzw. viel mehr Gleichligrigen der Bats. Die dritte Parite absolvierten dann abermals die LLO-Mowers gegen die Danube Titans.

MINI BATS vs. MINI MOWERS

Line Up: #16 Sebastian, #21 Felix, #10 Lea, #6 Nadine, #17 Bernhard, #1 Emilian, #18 Tobias, #19 Marcel, #4 Charlotte

Um 9:30 Rannersdorfer Ortszeit war es dann endlich soweit. Das erste Match einer Lawnmowers Nachwuchsmannschaft seit über zehn Jahren startete am Nachwuchsfeld der Blue Bats. Unsere 3-6 Jährigen Mini Mowers starteten am Tee. In einem Inning waren jeweils fünf Spieler der Mowers und anschließend fünf Spieler der Bats am Schlag. Outs gab es noch keine und so konnten sich beide Teams ein Kopf an Kopf Rennen mit je zwei Runs pro Team und Inning liefern. Die anfangs geplanten vier Innings waren schnell erreicht und darum ging man beim Stand von 8-8 ins Extrainning. Nachdem die Mowers, wie zu erwarten erneut zwei Runs anschreiben konnten, gelang überraschenderweise den Schwechatern der erneute Ausgleich und somit ging keines der Teams als Verlierer vom Feld. „Bei uns ist das wichtigste Spaß am Spiel, die Kinder waren ehrgeizig und motiviert und es war uns, und der Trainerin der Mini Bats, eine Freude dieses Spiel veranstalten zu dürfen, wir werden das auf jedenfall wiederholen.“ so die TBall Managerin Nathalie Mace.

Endstand: 10-10

SCHWECHAT BLUE BATS vs. VIENNA LAWNMOWERS

Line Up: #22 Hlawaty 2B >SS, #1 Mace DH, #52 Bertleff CF, #6 von Ameln C, #67 Chrastka 1B, #69 Ackerl SS (> #95 Groh 2B), #98 Jelencsits 1B, #15 Szeywerth RF >LF, #4 Krajnovic LF (> #56 Griffiths RF) – #11 Bittmann P

Weniger ausgeglichen als oben am Nachwuchsfeld ging es im Anschluss am großen Platz zu. Gegen die Hausherren aus Schwechat taten sich die Lawnmowers von Beginn an schwer. Am Schlag fand man kaum Mittel. Einzig Thomas Bertleff überzeugte in gewohnter Form mit soliden Hit by Pitches. Erstmals am Mount für die Mowers dieses Jahr stand Michael Bittmann, dem man an diesem Tag keinen Vorwurf machen konnte. Am erfreulichsten, aus Sicht der Wiener, war wohl das Debüt von Roan Groh. Der 27 jährige Deutsche hatte in der Jugend bei den Frankfurt Eagels das Baseballhandwerk erlernt und nach mehrjähriger Pause im Mai bei den Lawnmowers angeheuert.

Endstand: L 3-9

VIENNA LAWNMOWERS vs. DANUBE TITANS

Line Up: #98 Jelencsits 1B >P, #22 Hlawaty P >2B, #1 Mace LF, #6 von Ameln C, #56 Griffiths RF (> #15 Szeywerth RF), #52 Bertleff CF (> #4 Krajnovic CF), #11 Bittmann 3B, #69 Ackerl SS, #95 Groh 2B (> #67 Chrastka 1B)

Gegen die Titans galt es die Niederlagen aus 2021 wieder gut zu machen. So der Plan. Und der Start war gar nicht so schlecht. Ein Line Drive Homerun von Lionel Mace über den Right Field Zaun brachte die Wiener im ersten Inning 2-1 in Front. Starting Pitcher Clemens Hlawaty machte – wie auch schon Bittmann im ersten Spiel – seine Sache ordentlich, jedoch stellten sich die schlagstarken Titanen schnell auf seine Pitches ein. Von der Lawnmowers Offense kam erneut nur wenig und viel zu oft mussten aussichtsvolle Runner auf den Bases verhungern. Um ein Davonziehen der Tullner aus Klosterneuburg zu verhindern, entschied man sich für einen Pitcherwechsel und übergab den Spielball an Daniel Jelencsits. Der Plan ging auf, jedoch leider zu spät. Die Offense der Mowers gab im letzten Inning noch einmal Vollstoff bei einer Two-Out-Ralley, konnte die fehlenden vier Runs abermals nicht ins Dugout bringen. Somit verloren die Mowers erstmals 2022 beide Partien eines Double Headers.

Endstand: L 9-13

T-Ball-Training mit den Mini Bats

Montag Nachmittag ist unsere T-Ball Mannschaft der Einladung der Schwechat Blue Bats gefolgt und haben am Batsfield eine gemeinsame Trainingseinheit abgehalten. Bei einem Aufwärmspiel mit Laufen und Abklatschen haben sich die ungefähr 20 Kinder und auch das Trainerteam beider Vereine kennengelernt und einander vorgestellt. Für die weiteren Übungen wurden die Mowers und Bats durchgemischt und mussten beispielsweise einen Wettlauf über die Bases absolvieren und diese auch ja beim darüber laufen beführen, sonst kam die Basepolizei in Gestalt vom Schwechater Bundesligaspieler Lukas Schütz, der die Trainingsleitung übernahm. Nach weiteren Übungen stand zum Abschluss ein kurzes BeeBall Match in gemischten Teams auf dem Programm, als Probe für das am 12.6. stattfindende richtige erste Match unserer Mini Mowers (9:30 Uhr – Batsfield-Nachwuchsplatz, Rannersdorf).

Die Kinder beider Mannschaften hatten sichtlich Spaß an der gemeinsamen Einheit und haben sehr gut harmoniert. Auch unser Trainerteam hat von der Erfahrung der Blue Bats mit dieser Altersklasse profitiert und hat einige neue Übungen aufgeschnappt.

Vielen Dank, für diese tolle Aktion und auf hoffentlich noch weitere in der Zukunft!

Infos zum Kindertraining der Lawnmowers: lawnmowers.at/nachwuchs

Gerade nochmal Split gegangen

Zwei Wochen nach dem Split zum Auftakt begaben sich die Lawnmowers zum zweiten Doubleheader der Saison auf die Spenadlwiese. Dort warteten um 11:00 die Vienna Bucks und im Anschluss um 13:30 das Farmteam der Cubs aus Stockerau.

VIENNA BUCKS VS. VIENNA LAWNMOWERS

Line Up: #4 Krajnovic RF (> #17 Zednik RF), #22 Hlawaty 2B (>P), #1 Mace LF, #6 von Ameln C, #69 Ackerl SS, #98 Jelencsits 3B (>1B), #52 Bertleff CF, #67 Chrastka 1B (> #11 Bittmann 2B), #15 Szeywerth DH – #24 Bammer P (>2B>3B)

Im ersten Spiel des Tages trafen die Mowers auf die bis dato sieglosen Stadtrivalen in grün-weiß und gaben zu Beginn gleich einmal mächtig Vollstoff. 9-0 zur Mitte des zweiten Innings. Die Zeichen standen schon auf Mercy-Rule. Doch dann kamen die Bucks fulminant mit sechs Runs zurück. Starting Pitcher der Mowers, der sonst doch solide Moritz Bammer, haderte schon im zweiten Spielabschnitt mit der Kontrolle und wurde durch Clemens Hlawaty ersetzt. Die Bucks scorten in den weiteren Innings jeweils, im Gegensatz zu den Lawnmowers, die in eine Art Schockstarre gerieten. Zum Ende des fünften Innings kam man der Zeitbegrenzung schon sehr nahe und die Bucks waren einen Run in Front. Die Mowers also unter Zugzwang und konnten dem Druck gerade noch standhalten, denn Didi Ackerl konnte bei Bases Loaded und zwei Outs durch ein Hit by Pitch an dem eingewechselten Michael Bittmann den Ausgleich erjoggen. Die Defense hielt im Anschluss stand und im siebenten Inning konnte der ebenfalls eingewechselte Klaus Zednik beim zweiten Versuch doch noch den zum 11-10 entscheidenden Führungsrun scoren. Den Tying Run der Bucks verhinderten Left Fielder Lionel Mace und Catcher Luca von Ameln, wie es im Regelcomic vorgegeben war und so konnte ein unnötig spannendes Landesligaspiel, doch noch zu Gunsten der Lawnmowers entschieden werden. Endstand: W 11-10

VIENNA LAWNMOWERS VS. STOCK CITY CUBS II

Line Up: #22 Hlawaty 2B, #1 Mace LF (> #4 Krajnovic LF), #47 Prusa 3B, #6 von Ameln DH (> #17 Zednik DH), #69 Ackerl SS, #52 Bertleff CF, #67 Chrastka 1B, #15 Szeywerth C, #11 Bittmann RF – #98 Jelencsits P

Im zweiten Spiel zeigten die Cubs den in weiß spielenden Lawnmowers an diesem Tag ihre Grenzen auf. Da dies auch von Anfang an in den Köpfen der Wiener offenbar so verankert wurde, entstand ein nicht unbedingt sehenswertes, wenn nicht sogar sau fades Landesligaspiel. Lawnmowers Pitcher Daniel Jelencsits machte seine Sache prinzipiell gut. Die Streichholzgroße Strikezone wurde seinen Pitches nicht gerecht und so konnten die Niederösterreicher sich ihre Wunschpitches einfach so aussuchen. Offensiv gelang den Mowers gegen eine sehr starke Cubs Defense nur wenig. Dennoch waren einige schöne Hits von Marco Prusa, Didi Ackerl, Thomas Bertleff und auch Andi Chratska mit dabei. Neben Chrastka selbst feierte auch sein neuer Schläger „Cordula´s dirty sister“ – das Nachfolgeschlaggerät der legendären „Cordula Gelb“ – sein, bzw. ihr Saisondebut. Nichts desto trotz konnte man die Mercy-Rule Niederlage im fünften Inning nicht abwenden. Endstand: L 3-14

In den bisher vier Saisonspielen war also schon alles dabei. Mercy-Rule Sieg, Mercy-Rule Niederlage. Win mit einem Run Unterschied, Loss mit einem Run Unterschied. Sehr ausgeglichen und damit stehen die Mowers mit 2 Siegen und 2 Niederlagen derweil auf dem dritten Tabellenplatz der Landesliga Ost. Weiter geht’s am 12. Juni, erstmals am neuen Batsfield in Rannersdorf mit dem Lawnmowers-Doppelspieltag. Ab 9:30 gibt’s den ersten offiziellen Auftritt der Mini Mowers T-Ballmannschaft bei den Schwechat Blue Bats. Im Anschluss treffen um 11:00 die beiden Landesliga Teams der jeweiligen Vereine aufeinander. Den Abschluss bildet um 13:30 das LLO Spiel der Lawnmowers gegen die Titans.

Split zum Auftakt

Erster Spieltag der Lawnmowers in der neuen Saison der Landesliga Ost und gleich zum Start das überhaupt allererste Spiel auf der ausgebauten Freudenau. In der ersten Begegnung warteten die Titelfavoriten aus dem Waldviertel – die Schremser Beers – auf die Mowers. Im Abendspiel kam es dann zum Aufeinandertreffen mit der nach einem Jahr Pause wiedereingeführten dritten Mannschaft der Metrostars. Vormals Freudenau Mets, noch vormalser Vienna Bulldogs.

14:00 – Vienna Lawnmowers vs. Schremser Beers

Line Up: #4 Krajnovic RF (>LF), #1 Mace LF (#10 Terkl RF), #52 Bertleff CF, #6 von Ameln C, #69 Ackerl SS, #24 Bammer 3B, #15 Szeywerth 2B (#22 Hlawaty 2B), #3 Crowder 1B, #45 Rudl DH ; #98 Jelencsits P

Mit Glockenschlag 2 Uhr stand mit Dario Krajnovic erstmals ein Rightfielder dort, wo noch nie ein Rightfielder vor ihm gestanden ist, dort wo vor einem halben Jahr noch ein Hügel war und es ertönte die Worte, auf die man die ganze Off Season hin gefiebert hatte: „Play Ball!“ Es zeichnete sich von Beginn an ein spannendes Spiel auf Augenhöhe ab. Daniel Jelencsits, sowie der Pitcher der Waldviertler mussten kaum Hits einstecken, was auch am starken Defensivverhalten beider Mannschaften lag. Die Mowers konnten durch einen sowohl auf 3rd Base, als auch in der Offense überzeugend aufspielenden Moritz Bammer im zweiten Inning 1-0 in Führung gehen. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich war es erneut Bammer der die Wiener 2-1 in Front brachte. Bis zum fünften Inning zeigten beide Teams keine Blöße. Es blieb spannend und es schien, als würde das Team als Verlierer vom Platz gehen, dem der erste Fehler in der Defense passieren würde. Zwischenzeitlich zeigte DH Dan Rudl, das man auch mit frischen 48 Jahren noch einen Ball gegen den Leftfieldzaun dreschen kann – das wäre letztes Jahr auf Grund des Zwischenzaunes übrigens noch ein Home Run gewesen. Auch die restliche Battery der Mowers zeigte sich zwar schlagfreudig – kaum bis gar keine Strike Outs – aber die Schläge kamen nur selten über das Infield hinaus. Dann waren die Niederösterreicher auf einmal oben auf. Ein kurzzeitiges Nervenflattern von Rene Szeywerth: „Ah, verdammt!“, und einige Hits der Beers brachten die Gäste Mitte des fünften Innings in Front. Die Mowers mussten einen 4-9 Rückstand hinterherjagen. Und taten dies! Im sechsten Inning starteten die Wiener eine Two-Out-Ralley. Der Pitcher der Schremser wurde noch getauscht. Dennoch kam ein Mower nach dem anderen auf Base. Nach einen Hit des heute starken Lead Off Hitters Krajnovic waren die Bases gefüllt. Der davor für Szeywerth eingewechselte Clemens Hlawaty als Tying Run auf 3rd Base und Elijah Crowder Winning Run auf 2nd Base: „F***, I’m the Winning Run, but I can not run!“ Wolfgang Terkl am Schlag. Da hätte er berühmt werden können. Doch der Rookie konnte die Niederlage im letzten Moment nicht abwenden. Auf Grund der Zeitbegrenzung wurde das Spiel nach diesem nervenaufreibenden sechsten Inning für beendet erklärt.

Endstand: 8-9

19:00 – Vienna Lawnmowers vs. Vienna Metrostars 3

Line Up: #1 Mace 2B, #52 Bertleff CF, #6 von Ameln DH, #69 Ackerl SS, #15 Szeywerth C, #34 Tseng LF (#4 Krajnovic LF), #98 Jelencsits 3B, #3 Crowder 1B, #17 Zednik RF (#10 Terkl RF)

Nach der Premiere für die neue Freudenau, kam es gleich zu den nächsten Premieren. Das erste Flutlichtspiel auf der neuen Freudenau, der Ersteinsatz von Neuzugang Augustin Tseng und die vermutlich auffallendste Neuerung: Die Lawnmowers spielen nach 25 Saisonen erstmals nicht in ihren gewohnten blauen Jerseys! Gegen die ebenfalls in blau spielenden Metrostars wurden sie also eingeweiht. Er hatte einen Traum. Die neuen, weißen Ausweichtrikots wurde angelegt und erzeugten Ekstase unter den Spielern. „Die schauen auf einmal alle ganz anders aus! Du stehst neben wem, mit dem du seit gefühlt 100 Jahren zusammenspielst und fragst dich ‚Wer is des?‘.“ Dieses Spektakel ließ sich auch der im Publikum erschienene Peter Pratscher freilich nicht entgehen. Baseball gespielt wurde dann auch. Moritz Bammer nahm die persönlichen Erfolgserlebnisse des Beersspiel mit auf den Mound und pitchte überzeugend mit harten Fastballs und gefinkelten Breaking Pitches. Eine kleine Überraschung hatte sich Manager Alex Schroll für die 2nd Base überlegt. Anstatt des gesundheitlich angeschlagenen Clemens Hlawaty stellte er Lionel Mace auf diese Position, der diese allerdings ganz gut bekleidete, jedoch Shortstop Didi Ackerl „beim Sturm der Base“ ein gelbes Angstlackerl als Souvenir an das Zusammenspiel im Middleinfield ins zur Gänze weiße Gewand ludeln ließ, vermutlich. Debütant Tseng machte seine Sache ordentlich. 3 At Bats, 2 Base on Balls und 1 Hit, so sein Arbeitsnachweis. Die Defense agierte alles in allem fehlerlos. Ganz stark auch die beiden Corners Crowder und Jelencsits, aber auch die Offense kam endlich ein wenig in Fahrt. Schöne Hits von Luca von Ameln, Daniel Jelencsits und dem eingewechselten Dario Krajnovic. Die Mowers konnten Inning um Inning die Führung ausbauen. Im sechsten Inning stand es schließlich 12-3 für die blauen Mannen in weiß und Daniel Jelencsits als Runner auf 3rd Base bereit den Run zum Mercy Rule Sieg Heim zu bringen. Clemens Hlawaty kommentierte den Run bereits in die Cola Flasche als Elijah Crowder zum Schlag ausholte, den Ball ins Outfield katapultierte, dieser zwar gefangen wurde – bisher alles wie vor kommentiert – der angekündigte Tag Up vom Simmeringer blieb jedoch aus: „Hopala.“ Beim nächsten Wild Pitch nahm der Jelly from the Block dann aber die Beine in die Hand. „Und jetzt geht er, jetzt geht er.“…. „Save, Ballgame!“

Endstand: 13-3

Weißer Rauch stieg zum Flutlicht auf, was entweder einen neuen Pabst bedeutet oder das – zur Freude vieler – auch um 21 Uhr der Griller noch voll im Betrieb war. Ein durchaus erfolgreicher Saisonauftakt für die Lawnmowers, welcher anschließend bei der Kantine bei Burger, Bier und einen Turnsackerl voll Kronkorken für „die Flecks!“ seinen gemütlichen Ausklang fand. In zwei Wochen geht es dann weiter im Spielplan. Am 29.Mai treffen die Mowers auf der Spenadlwiese auf die Vienna Bucks und die zweite Mannschaft der Stock City Cubs. Wenn bis dahin auch das Schlagpensum erhöht werden kann, stehen die Zeichen gut für Royalblau – und nun manchmal auch G(l)anzweiß.

14.5.22 – Lawnmowers erstmals in der Vereinsgeschichte in weiß.