Jahr: 2021

Mowers verlieren Hitzeschlacht

Stille, ab und zu rascheln die Blätter der Bäume, wenn ein Lüfterl die drückende Hitze ganz kurz unterbricht. Immerhin hat es um halb 10 vormittags schon knapp 30°C. Hier und da hört man die Reifen eines Fahrzeugs am Asphalt vorbei rollen oder die Hufe eines Pferdes am Waldweg entlang klappern, dann wieder Stille. Auf einer großen Wiese steht eine rostige Scheibtruhe ohne Rad. Beim Schuppen dahinter klackt es metallisch, da versucht einer die Anhängevorrichtung des Heuanhängers zu reparieren. Dann erneut Stille, ehe die Glocken der naheliegenden Kirche läutend zum Gottesdienst lädt.

Nein, diese Szenerie beschreibt nicht den idyllischen Sonntag-Morgen in St. Christoph am Kukuruz, sondern die Freudenau, wo eigentlich gerade ein Haufen an Spielern der Lawnmowers und Metrostars II die Spieltagsvorbereitung in Angriff nehmen hätten sollen. Kurz vor Treffpunkt ereilte uns jedoch ein Wozepp mit der Benachrichtigung, das zwei Spieler der Gegner bei einem Schnelltest positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Zum Glück, wie wir mittlerweile wissen, nur falscher Alarm, dennoch wurden die Spiele der Metrostars abgesagt, bzw. anschließend auf Mittwoch 1.9. verschoben. Dies hatte zu Folge, das das Spiel der Lawnmowers gegen die Titans auf 13:30 vorverlegt wurde. Einige Mowers, erreichte die Kunde noch früh genug, um zu Hause zu verweilen, während jene, die schon am Platz waren und eine weitere Anfahrt hatten, versuchten das beste aus knapp drei Stunden auf einem leeren Baseballplatz bei 30°C rauszuholen. Ein Präsidentenbad in der rostigen Scheibtruhe ohne Rad, das Tee im Cage malträtieren oder den Rasemähtraktor übers Feld wetzen. Gegen High Noon wurde dann schließlich aufgewärmt. Nach den super Battingtipps der Vorwoche: „Wenn er drinnen ist, ist er draußen!“, flogen erneut beim umziehen weise Ratschlags-Wortfetzen durchs Dugout: „Den Rüssel musst du schon raus hängen lassen.“ Ok, zu gegeben, ein bisserl Kontext wäre nicht schlecht. Wie bei diesen Temperaturen üblich, leiden jene, die in Dachgeschosswohnungen leben, besonders laut unter der Hitze, darum lautete das Thema Fachdiskussion „Klimaanlagen“. Alles klar?

VIENNA LAWNMOWERS vs. DANUBE TITANS

Starting Line Up: #22 Hlawaty P (> #52 Bertleff CF), #1 Mace LF, #6 von Ameln C, #11 Bittmann 2B (> P), #15 Szeywerth CF (> RF), #69 Ackerl SS, #47 Prusa 3B, #67 Chrastka 1B, #73 Köhler RF (> 2B)

Dann wurde endlich gespielt. Der Habichtskauz, auch Uralkauz genannt (lath. Strix uralensis), ist eine große Eule aus der Gattung der…na, Spaß, allerdings lässt dieser Anfang des Spielberichts schon vermuten, das die Lawnmowers erneut nicht in Top-Form agierten. Woran es lag? Erneut an der Offense. Im Feld machten alle Spieler ihre Hausaufgaben. Andi Chrastka, erstmals nach seiner langjährigen Verletzung an der 1st Base, spielte diese Position als würde er sie auch trainieren. Marco Prusa lieferte von 3rd Base aus Würfe wie Striche: „Achtung Infield, Schnellzug aus Deutsch Wagram fährt durch. Halten Sie bitte Kinderwägen und Gegenstände fest!“ Das errorlose Outfield, handelte…phu…handelte…naja…errorlos halt. Aber die Offense machte einfach dort weiter, wo sie zu großen Teilen in der Vorwoche aufgehört hatte. Wenig Strike Outs und auch wenig Base-on-Balls, aber auch zu viele Fly Outs und Easy Outs auf 1st, durch schlicht zu schwache Schläge. Aber warum? Keine Ahnung. Kein Vergleich mehr zum Beginn der Saison, als hätte die Lawnmowers ihre Schlagkraft beim Übergang von Juli auf August am Zoll verloren. Die Donau-Titanen hingegen hatten mächtig Power am Schlag und auch mehrere Hits, bei denen die Mowers chancenlos waren. Hit by Pitch Hobbysammler Thomas Bertleff blieb in diesem Spiel zwar an der Homeplate verschont, wurde aber nach erreichen der 2nd Base aus dem Hinterhalt vom Center Fielder wuchtig abgeschossen, dem allerdings keine Absicht zu unterstellen ist. Zum Thema Absicht oder nicht, hatte ein Titan, der kurz zuvor von Mowers Pitcher Hlawaty getroffen wurde, eine eigene Meinung… Auf die Entschuldigung Hlawatys reagierte er recht ungustlig, auf die Art: Das war Absicht, weil wer unabsichtlich einen Batter abschießt, der kann nicht werfen und wer nicht werfen kann, soll nicht pitchen. Wenn man sich an diesen Leitsatz halten würde, würde man in Österreich vermutlich bis in die Bundesliga rauf nur Tee-Ball spielen können, aber egal. Die Gemüter waren besänftigt und das Spiel nahm seinen Lauf. Ein Bild, welches die Situation in den Köpfen am Schlag der Wiener bestätigte war eine Situation im fünften Inning, als bei Bases Loaded erst Rene Szeywerth um jeden Preis ein Base-on-Balls oder Hit by Pitch erzwingen wollte und scheiterte und anschließend Didi Ackerl einen Bunt zum Easy Out auf Home fabrizierte. Es wirkte, als hätten die Spieler am Schlag nicht mehr die Leichtigkeit oder das nötige Selbstvertrauen und so verlief die Aufholjagd ins Leere. Auch die letzten beiden Innings brachten mehr Verunsicherung als Runs ein und so schien ein 6-Run-Rückstand auf die Klosterneuburger im letzten Halbinning, schier unaufholbar und somit war das dann auch so. Endstand 7-13.

Waldviertel Wochenende 2021

Am Sonntag den 8.8. stand für die Lawnmowers eine Auswärtsfahrt nach Schrems auf dem Fahrplan. Um dem Anreisestress mit gut zwei Stunden Fahrt in der Früh zu entgehen (Rene seine Motivation) und um ein leiwandes Waldviertelwochenende daraus zu machen (Restmeinung), machten sich Teile der Mannschaft schon Samstagvormittag auf in den hohen Norden.

Samstag. Per Handy informierten Thomas und Rene, welche als erster im Teamquartier am Herrensee von und zu Litschau eintrafen, die restlichen Anreiser, das Didis Family-Apartment ein kostenloses Upgrade erhalten hat: „…das andere ist irgendwie explodiert oder so, hab ich nicht ganz verstanden“. Thomas hatte offenbar Probleme bei der Durchdringung der Nordwaldviertler Sprachbarriere. Auch, das das Feriendorf, als Theater-Feriendorf angepriesen wurde, machte einige erst stutzig: „Müssen ma da was aufführen?“ „Kan Tau, owa wenn spü ma halt was vom Rembrandt…“ Die Zimmer wurden bezogen. Didi, samt Familie, eben im Upgrade Haus Nummer 3 und Clemens, Lionel, Thomas, Rene, Klaus (stieß dann zum Abendessen dazu) und Lawnmowers-Reisebeauftragte Nathalie (muss noch den Mitgliedsbeitrag überweisen!) im Haus Nummer 10. Die Apartments waren rustikal und gemütlich eingerichtet, doch lange hielt es die Mowers eh nicht drinnen. Der einzige richtige Sommertag des Waldviertels musste genutzt werden. Die Außentemperatur, man mag es nicht glauben, von 30° lockte die Spieler ins angrenzende Strandbad. Die Handtücher wurden aufgeschlagen und das Spikeballnetz gespannt und dem Badetag stand nichts mehr im Weg.

Keine Zeit wurde verschwendet, schließlich hatte man so viel Sport Zeug mit, das musste alles mind. einmal verwendet werden, so die Zielvorgabe. Es folgte ein morderner Elfkampf. Erst forderten die wochenlang ungeschlagenen LM-Spikeballgötter Lionel und Thomas die anderen am Basket (Bewerb I). Die waren jedoch überhaupt nicht in Form, mit Ausnahme der sensationellen Blocks und einem perfekten eingesprungenen Goethe, wollte nichts funktionieren und auch der Infield Fly wurde zu ihren Nachteil nicht gecallt. Nach den schweißtreibenden Duellen, lockte das moorige Nass. 21° Wassertemperatur, die sich eher nach 15° anfühlten, da brauchte es Überwindung. Beim Schwimmen (Bewerb II) machte Thomas erstmals Bekanntschaft mit einem fetten Litschauer Schlosskarpfen: „Mich hat was berührt!“, so suchten die Mowers Schutz auf der Schwimminsel. Lionel und Clemens versuchten sich im Stand-Up-Paddling (Bewerb III), wobei Zweiterer beim Aufsteigen gleich mal einen eingesprungenen Goethe hinlegte. Außerdem wurde versucht stehend am Stand-Up-Paddel-Brett mit dem Ruder einen von der Insel geworfenen Ball mit einem sauberen Line Drive zurück zu schlagen, ohne dabei ins Wasser zu fallen (Bewerb IV). Nach dem sich alle wieder ins Wasser schmissen, bzw. geschmissen wurden (Turmspringen: Bewerb IV) kraulten man durch das Eiswasser zurück an Land: „Den letzten frisst der Schlosskarpfen!“ Kurze Stärkung bei der Kantine. Als Kantinen-Betreiber hier zu Lande muss man sich anscheinend entschuldigen, um einer Enthauptung zu entgehen, wenn im Schremser Hoheitsgebiet, der königliche Gerstensaft ausgegangen ist und man die exportierte Ware verkaufen muss. „Ein Bier bitte!“ „Tut ma wirklich voll leid, aber ich hab nur noch Zwettler.“ Scheint im Waldviertel eine Frage der Religion zu sein.

Nach der Mittagspause wurde der Elfkampf am Beachvolleyballplatz fortgesetzt (Bewerb V). Die beiden Mannschaften lieferten sich im Centercourt einen harten Fight. Nach einiger Zeit entwickelte sich ein wirklich sehenswertes Spiel, mit Klasse Aufschlägen, wuchtigen Smashes, eingesprungenen Goethes und kurzen Bierpausen. Das Team von Clemens und Rene, verstärkt durch Melly (Profispielerin aus Kagran) und Nathalie (ausgebildet im Freibad Absdorf) setzte sich 2-1 in Sätzen gegen Didi, Lionel, Thomas und den Magistratsnachwuchs durch. Nach einer weiteren Abkühlen beim Schlosskarpfen wurde es auf der Wiese wieder ernst. Beachball, Bodger, Badminton, Frisbee und Frisbee, welche blöderweise nicht schwimmen konnte, aus dem trüben Herrensee wieder auftauchen, wenn sie reingeflogen war (Bewerbe VI-X). Noch 45 Minuten bis zum Abendessen. Schnell noch eine Runde Tischtennis (Bewerb XI), wo Rene seine angeschnittenen Bälle perfektionierte, welche man nur mit viel Mühe und einem eingesprungenen Goethe retournieren konnte.

Beim Theater Dorfwirt niedergelassen, studierte Lionel das Programmheft, um herauszufinden, wann und ob denn nun die Theatergruppe der Lawnmowers auftreten müsste. Die anderen wendeten sich der Speisekarte zu, was durch die Dämmerung zu einigen seltsamen Lesefehlern kam, wie den F*** dich Burger, mit F*** dich Salat oder F*** dich Salat Vegan. Klaus, Thomas und Lionel beschlossen geeint sich beim Litschauer Schlosskarpfen zu rächen. Rene wagte sich nach dem Burger-Gurkerl-Skandal von der Weihnachtsfeier 2015 – „Geh, Oasch!“ – an den Cheeseburger. Nach dem Essen wurden die Spielkarten ausgepackt und ein Lawnmowers-Spieleklassiker vom Trainingslager 2019 aufgetaut und in FSK 10 Form auf „Hocuspocus“ umgetauft. Rene hatte dabei eine regelrechte, aber Regel gerechte Pechsträhne und war Spiel um Spiel der „Hocuspocusclown“, was dem Grant im Meidlinger steigen ließ und die Karten beim Austeilen Runde für Runde an Geschwindigkeit zunehmen ließ. Wer im Keller des Wirtshauses die Toilette aufsuchte, konnte dort übrigens das Herren-WC, benannt nach dem See, besichtigen. Nach einer Runde Benzinschnaps folgte die Sperrstunde. Man setzte das Spiel im Apartment noch einige Runden fort. Ehe Rene beim austeilen noch ein Fenster zerschießen würde und auch weil am nächsten Tag zwei Matches anstanden, zogen sich die Spieler dann schließlich gegen 0:30 in die Zimmer zurück.

Sonntag. Didi nutzte die kühle Temperatur für eine Morgenlaufeinheit á la Dario. Ab 7:00 lockte das ausgiebige Frühstücksbuffet in der warmen, gemütlichen Gaststube. Die erst an diesen Sonntag anreisenden Lawnmowers erkundigten sich gespannt über Wozepp bei der Theaterfraktion nach der Waldviertler Wetterlage. Regen, Nass, Kalt – also typisches Waldviertelwetter. Peter Gs Kommentar: „Ich habe mein Pullover wegen dir. Jetzt lese ich, dass es fast 20 Grad tropische Heizung in Schrems wird.“ Nach dem Klaus die gesamten Eierspeisvorräte der nächsten Tage aufgefuttert hatte, war man gestärkt für die anstehenden Partien am Schremser Beersfield…

Zum Spielbericht: https://lawnmowers.at/2021/08/14/gnackwatschn-in-schrems/

Gnackwatschn in Schrems

VIENNA LAWNMOWERS vs. SCHREMSER BEERSFIELD

Starting Line Up: #22 Hlawaty 3B, #1 Mace LF, #52 Bertleff CF, #11 Bittmann 2B (>SS), #69 Ackerl SS (> #17 Zednik 2B), #15 Szeywerth C, #7 Schroll 1B, #45 Rudl DH (> #56 Griffths), #67 Chrastka RF (> #8 Terkl) – #24 Bammer P

Obwohl die Lawnmowers das Hinspiel gewinnen konnten, waren die Beers, welche bislang nur zwei Spiele verloren hatten, auf ihrem Heimfeld zu favorisieren. Das bestätigte sich leider schon im ersten Inning, in dem die Gastgeber 8 Runs erzielen konnten. Offensiv waren die Mowers in dieser Partie leider ein Totalausfall. Defensiv stand man gut und ließ auch kaum Fehler zu. Moritz Bammer pitchte gewohnt, aber die Beers konnten mit guten Schlägen zu viele Hits und drei Homeruns fabrizieren und waren somit das weit aus bessere Team. Der Ehrenrun der Mowers war eine Nachbarschaftsaktion: Didi Ackerl scorte auf einen Hit von Dan Rudl. Das waren auch schon die Highlights auf Seiten der Wiener. Der eingewechselte Peter Griffiths zeigte beim Sprint Richtung 1st Base unfreiwillig einen eingesprungenen Goethe und nach 1h45min und 4 Innings war auch schon wieder Schluss. Mercyrule. Endstand 1-15.

VIENNA LAWNMOWERS vs. DANUBE TITANS

Starting Line Up: #22 Hlawaty P (> 3B), #1 Mace LF, #11 Bittmann 3B (> P), #69 Ackerl SS, #15 Szeywerth C, #67 Chrastka CF (> RF), #17 Zednik 2B (> #7 Schroll 1B), #45 Rudl 1B (> 2B), #56 Griffiths RF (> #52 Bertleff CF)

Die untypische lange Pause zwischen den Spielen wollten die Lawnmowers nutzen um mit der herben Niederlage gegen die Beers abzuschließen und sich voll auf das Match gegen die Titans zu fokussieren. Auch konnte sich Catcher Rene Szeywerth regenerieren und auch im zweiten Spiel hinter der Plate Hock nehmen. So kam es nicht zum geplanten Debüt von Lionel Mace, welcher auf Starting Pitcher Clemens Hlawaty catchen sollte. Ex-Coach Hadmar Lang stoßt beim Lesen vermutlich grad der Kakao von der Erstkommunion sauer auf: „Lionel und Clemens werfen nicht miteinander!“ Die Gegner aus Klosterneuburg waren nicht zu unterschätzen, spielten sie bislang eine ausgeglichene Saison. Die Lawnmowers brauchten also eine starke Leistung um im Kampf um den Final Four Einzug nicht an Boden zu verlieren. Zu Beginn der Partie funktionierte das aber erneut nicht. 3 Runs Rückstand nach zwei Innings und bis dato am Schlag nichts weltbewegendes dabei. Dann endlich der Weckruf in Form von Lionel Mace mit einem Line Drive über den Right Field Zaun: 2-Run-Homerun. Micheal Bittmann ließ sich nicht bitten und legte gleich am nächsten Pitch ebenfalls mit einem Homerun über den Right Field Zaun nach. Ekstase im Dugout und endlich kamen die Wiener gegen geschockte Klosterneuburger in Fahrt. Als Bittmann beim nächsten At Bat noch einen Homerun nachlegte, konnten die Lawnmowers 9-6 in Führung gehen. Im Inning darauf füllten sich die Bases dann wieder für Lionel Mace, der bei zwei Balls und einem Strike vielversprechend durchzog. Ein Schlägerbruch (hat noch jemand erst Schädelbruch gelesen 😛 ) war es, der dann aber die mögliche Sensation verhinderte. Die Strategie für die letzten zwei Innings stand fest: Runs, Runs, Runs. Hadmar Lang kann sich jetzt wieder den oben genannten Kakao zum genüsslich Schlürfen bereitstellen: Ackerl am Schlag, Bittmann auf 1st Base und Mace auf 3rd Base. Alle drei blicken in Erwartung eines Stealing Signes zu Basecoach Klaus Zednik. Die grinste kurz hinterfotzig, sagte selbstbewusst: „Jetzt mach ma was…“ und gab das Zeichen zum Squeeze Play. Ein Bilderbuchbunt von Routinier Didi Ackerl und die stehlenden Runner brachten die Titans komplett aus dem Konzept, sodass sogar Bittmann die drei Bases zum Run erlaufen konnte. Alls funktionierte. Es schien entschieden. 9 Runs Vorsprung. Eine Defense noch, dann ist der Split unser. Über das nun folgende zu schreiben, fällt zu schwer. Darum lieber zu etwas fröhlicheren: Ein kleiner Habichtskauz, der im März in Schönbrunn geschlüpft ist, konnte nun gesund und bereit fürs Leben in freier Wildbahn nach Niederösterreich aus gewildert werden. „Seit 2009 wildern wir den Nachwuchs aus Zoos und Vogelstationen aus und erhalten so diese gefährdete Eulenart in den heimischen Wäldern“, so Richard Zink von der Österreichischen Vogelwarte. Endstand 15-16 🙁 .

Erstmals diese Saison mussten die Mowers an einen Spieltag zwei Niederlagen einstecken. Die Woche darauf steht in der Freudenau der letzte Spieltag des Grunddurchgangs an. Der Kampf um das Final Four ist noch nicht verloren, aber schwerer geworden. Ein Top-Leistung der Mannschaft ist gefragt, um um den Meistertitel noch ein Wörtchen mitreden zu wollen.

Nicht nur schön, auch muskulös! – Split in Tulln

Zwei Wochen nach dem letzten Auftritt der Mowers verschlug es die Wiener dieses Wochenende wieder ins Aubad in Tulln. Gegner waren erneut die Blue Bats aus Schwechat sowie die Roten Teufel aus Weitra. Im Vergleich zum letzten Spieltag kämpften die Wiener jedoch seit langem mal wieder mit Kaderproblemen. Urlaube und kurzfristige Ausfälle von Dario (Verletzung) sowie Marco (Arbeit) führten zu dieser Situation und so fanden sich schlussendlich nur 10 Mowers im Dugout wieder. Dafür konnte Coach Alex S. wieder auf den Langzeiturlauber und Stütze Didi zurückgreifen.

Im ersten Match des Tages trafen die Lawnmowers auf die Blue Bats. Diese waren im Vergleich zum letzten Duell deutlich besser aufgestellt und so entwickelte sich von Anfang an ein Duell auf Augenhöhe. Die Schwechater legten vor, die Mowers versuchten nachzulegen. Und dies gelang auch bis zum letzten Inning einigermaßen. Zwar konnten die Blue Bats stets ihre Führung behaupten, die Wiener blieben jedoch immer in Schlagdistanz. Und da die Wiener die Chance hatten am Ende „nachzuschlagen“, bestand stets die Hoffnung auf ein Happy End. Fehlende Durchschlagskraft seitens der Mowers-Offensive, sowie teils inkonsequentes Baserunning führten jedoch dazu, dass oft Runner auf den Bases verhungerten oder out gingen. Im letzten Inning ging den Mowers samt Pitcher Bammer langsam die Kraft aus und die Hoffnung auf einen Sieg schwand zusehends. Im Gegensatz dazu konnten die Blue Bats noch zulegen und so musste man sich schlussendlich, gegen einen am heutigen Tag fehlerfrei spielenden Gegner, doch deutlich mit 10:4 geschlagen geben. Das die Wiener in Person von BertlF nicht nur vermutlich den schönsten, sondern auch muskulösesten Spieler der Landesliga in ihren Reihen haben, bestätigte ein Outfielder der Blue Bats. Denn als der ‚Schöne Bertl‘ zum ersten Mal an die Homeplate trat, war aus dem Outfield nur zu hören: „Uh, geht’s lieber weiter zurück, der schaut sehr muskulös aus!“. Und so geschah es, dass der ‚Schöne Bertl‘ wohl in Zukunft ein weiteres Adjektiv vor seinem Namen tragen wird.

Im zweiten Match traf man auf die Red Devils aus Weitra. Ein Sieg war Pflicht, wollte man in dieser Saison nicht zum ersten Mal beide Duelle eines Spieltages verlieren. Und so starteten die teils muskulösen Mowers motiviert gegen ihren „Lieblingsgegner“. Gestärkt von Burgern und Käsekrainern schlugen die Wiener einen Hit nach dem anderen. Durch die verbesserte Offensive und deutlich aktiveres Baserunning konnten sich die Mowers schnell eine klare Führung erarbeiten. Besonders erfreulich waren die Hits durch Dauertrainierer Peter G., der einige Pitches retour ins Outfield hinausbeförderte. Auch die Defensive zeigte zu Beginn ihre gewohnte Stärke. Starkes Pitching und solide Outs (auch mehrere Fly Outs durch Catcher Luca) führten zu einem zwischenzeitlichen Spielstand von 20:4. Der Käse(krainer) schien wie bereits erwähnt gegessen zu sein, doch dann riss wie im ersten Match bei den Lawnmowers der Faden. Unkonzentriertes Pitching mit vielen ‚Base and Balls‘ und daraus resultierende Walks, sowie ungewohnte Errors in der Defensive ließen bei den Red Devils nochmals Hoffnung aufkeimen. Schöne und scharfe Hits brachten einen Run nach dem anderen und so mussten die Mowers um ihren sichergeglaubten Mercy Rule Sieg noch zittern. Kurz bevor sich fast jeder Mowers von der Fehleranfälligkeit seiner Teamkollegen angesteckt hatte, gelang Jelly auf 3rd doch noch das erlösende Out. Endstand 21:9.

Ein verdienter, aber dennoch nachdenklich stimmender Sieg wurde bei der erneuter Burger- und Käsekrainereinfuhr noch lange nachbesprochen.Zeit genug war dafür. Denn im letzten Duell des Tages machten die Red Devils dort weiter wo sie gegen die Lawnmowers aufgehört hatten. Und so entwickelte sich zum Erstaunen Vieler ein ausgeglichenes Match, welches die Blue Bats jedoch schlussendlich doch noch für sich entscheiden konnten.

25 Jahre Lawnmowers

Die Bildung des Vereins „Lawnmowers Baseball Club“ wurde am 15.7.1996 der Sicherheitsdirektion für Wien, Vereinsangelegenheiten, angezeigt. Es wird mitgeteilt, daß die Bildung des Vereins […] nicht untersagt wurde.

Sicherheitsdirektion für Wien, 1996

Mit diesem verstaubtem und eher wenig enthusiastischem Amts-Schreiben war es also damals offiziell. Heute am Tag genau vor 25 Jahren wurden die Vienna Lawnmowers gegründet, somit: „Happy Birthday to us!“, das gehört natürlich gefeiert. Auf Grund des straffen Spielplans der Landesliga, werden wir dieses 25. Vereinsjubiläum jedoch erst nach der Saison zelebrieren. Nämlich am…

Sonntag, 26.9. – ab 14:00

Baseballplatz Freudenau

U.a. mit dem großen Jubiläumsspiel der aktuellen Lawnmowers gegen eine Legenden- und Veteranenauswahl, gespickt mit Vereinsgrößen, Lawnmowerikonen und Mitgliedern der Gründungsmannschaft – manche sind sogar gleich mehreres in einer Person! 😛

Weitere Infos zu diesem Event folgen noch Zeit nahe… 🙂

25 Jahre Lawnmowers. 25 Jahre in denen viel passiert ist. 25 Jahre in denen auch der Verein sich verändert hat, aber sich und seinen Werten schlussendlich immer treu geblieben ist. 25 Jahre, denen hoffentlich noch einmal mindestens 25 weitere Jahre folgen werden. In diesem Sinne: GO MOWERS!!!

Wie alles begonnen hat: Off Season Report – So war‘s, und nicht anders! – Vienna Lawnmowers Baseball Club

Chronik: Chronik – Vienna Lawnmowers Baseball Club

Sweep im Aubad

So, 11.7. – Tulln. Eine nicht-repräsentative Umfrage hat gezeigt, das 95% aller Spielberichte während eines Aufenthalts auf diversen Sitzmöblen aus Porzellan gelesen wird. Darum Guten Morgen und ein herzliches Grüß Gott in die Heisl´n des Landes! Weil sich die Fertigstellung des neuen Batsfieldes in Rannersdorf weiter verzögert, wurde der gestrige, wie auch der Spieltag in zwei Wochen ins Ravens Nest im Tullner Aubad verlegt. An diesem Spieltag bekamen es die Lawnmowers mit den beiden Liganeulingen zu tun. Die Blue Bats aus Schwechat stellen dieses Jahr erstmals seit ungefähr zehn Jahren wieder ein Farmteam – damals unter dem Namen „Brewers“, heute schlicht „Blue Bats II“. Im zweiten Spiel wartete das überhaupt neu eingeführte Farmteam der Dirty Sox Graz, deren erste Mannschaft in der 2. Bundesliga Mitte aktiv ist.

SCHWECHAT BLUE BATS II vs. VIENNA LAWNMOWERS

Line Up: #22 Hlawaty P, #1 Mace LF, #6 von Ameln C, #11 Bittmann 2B, #52 Bertleff CF, #15 Szeywerth RF, #7 Schroll 1B, #98 Jelencsits 3B, #47 Prusa SS

Nach dem Michael Bittmann die Sammelbestellung vom Baseballminister – aus einem offensichtlich von einer AUA-Flugbegleiterin entwendetem und zweckentfremdetem Schminktrolley – fertig ausgeteilt hat, konnte die Grazer Schiedsrichterin endlich das Spiel starten. Bei den Lawnmowers pitchte der seit Freitag Neo-30er Clemens Hlawaty erstmals diese Saison von Beginn an. Daniel Jelencsits – frisch gestärkt mit der ersten Käsekrainer des Tages – feierte seine Premiere auf 3rd Base und auf 1st Base kam Manager Alex Schroll zu seinem Saisondebut. Die Blue Bats konnte im ersten Inning mit einem Run in Führung gehen, fanden aber in den weiteren Spielabschnitten keine Mittel gegen Hlawaty und seine bärenstarke Defense. Im Gegenzug konnten die Lawnmowers einige schöne Hits landen und bauten so die eroberte Führung Inning um Inning aus. Im fünften Spielabschnitt erzielten die Schwechater zwar noch einen weiteren Run, für eine Aufholjagd sollte es jedoch nicht mehr reichen und darum wurde das Spiel durch Mercy Rule frühzeitig zugunsten der Wiener beendet. Endstand: 12-2.

VIENNA LAWNMOWERS vs. DIRTY SOX GRAZ II

Line Up: #22 Hlawaty SS, #6 von Ameln C, #11 Bittmann 2B, #52 Bertleff CF, #15 Szeywerth DH, #47 Prusa 1B, #73 Köhler LF, #56 Grifftiths RF, #98 Jelencsits 3B – #24 Bammer P

Gegen die Steirer pitchte das nächste Geburtstagskind. Der nun 23-jährige Moritz Bammer startete zum vierten Mal in dieser Spielzeit, pitchte – wie mittlerweile gewohnt – solide und konnte zu seinen bisher 23 Strike Outs weitere zehn aufschreiben lassen. Am Schlag gab es im ersten Inning geballte Mowers Batting Power gegen defensiv recht schwache Grazer. Ein Bases Clearing Double von Marco Prusa war nur eines der Highlights der Wiener Line Up. Dadurch gingen die Lawnmowers schon mit einer 13-1 Führung in den zweiten Spielabschnitt. Im weiteren Spielverlauf sank das Spielniveau leider merklich. Einige Errors in der Defense und durch unkonzentriertes Auftreten am Schlag schauten meist nur mäßig gute Schläge heraus, welche die Sox- zum Glück aus Sicht der Mowers – oft nicht zu Outs verwandeln konnten. „Weniger Hlarifari und mehr Hlawaty!“, forderte Präsident Lionel Mace von der Mannschaft. Der Sieg der Mowers war trotzdem nie ernsthaft in Gefahr, weshalb auch das zweite Spiel des Tages nach nur fünf Innings mit Mercy Rule gewonnen wurde, wodurch die Vienna Lawnmowers nun mit sechs Siegen und zwei Niederlagen hinter den Grasshoppers II auf Platz 2 der Tabelle stehen. Endstand 16-4.

STIMMEN ZUM SPIELTAG

Moritz Bammer: „Servus…ahm…tschuldige…i hob verschlof´n…“

Daniel Jelencsits: „Die Käsekrainer sind geil.“

Marco Prusa: „Ich bin nur fast hingefallen!“

WEITERE LLO-ERGEBNISSE

Traiskirchen Grasshoppers II vs. Vienna Metrostars II 11-1

Danube Titans vs. Vienna Metrostars II 8-5

Traiskirchen Grasshoppers II vs. Danube Titans 16-4

Schwechat Blue Bats II vs. Dirty Sox Graz II 22-11

Erneuter Split in der Freudenau

Nach dem Split der Vorwoche vertschüsste sich die halbe Mannschaft auf die gleichnamige kroatische Halbinsel. Die angebrochene Urlaubszeit bewirkte, das der Line Up Zettel der Lawnmowers so „leer“ war, wie schon lange nicht mehr. Der Stimmung tat das aber nicht weh. Auch die ausgelassene Freude über den Fall der Sperrstunde ließ so manch noch müdes und versifftes Aug funkeln: „…und dann simma um 1 in der Früh langsam Richtung Sass g´fahrn und – ua leiwand – …“ Um die Holzbankeln im Dugout doch noch ein wenig zu füllen wurde Andi Chrastka aus den untiefen der Kanalisation befreit und auch Kilian Mace aus der Lustlosigkeit zurück geholt. Am Spielplan standen zwei Partien gegen alte Bekannte, wobei sich beim ersten Gegner des Tages im Winter einiges getan hat: Die Vienna Homerunners nehmen fortan nur noch mit zwei anstatt drei Erwachsenenteams am Baseball-Ligabetrieb teil. Die vormaligen Farmteams – Vienna Mets (2.Bundesliga Ost) und Freudenau Mets (Landesliga Ost) – wurden zu einem LLO-Team zusammengelegt und nehmen als Vienna Metrostas II teil. Der zweite Gegner des Tages, die Red Devils aus Altweitra-Unserfrau, hat vor allem auf der Pitcherposition durch den Ausfall von Greg Gaines massive Probleme.

VIENNA LAWNMOWERS vs. VIENNA METROSTARS II

Line Up: #22 Hlawaty SS, #1 Mace L. LF, #6 von Ameln C, #11 Bittmann 2B, #52 Bertleff CF, #15 Szeywerth RF, #3 Crowder 1B, #73 Köhler 3B, #56 Griffiths DH – #24 Bammer P

Zu Anfang kamen die Lawnmowers nicht wirklich in Fahrt. Es spiegelte im Prinzip das 9:30 Uhr Spiel der Vorwoche wieder, wo die Mowers mit 1-13 den Hoppers unterlagen. Die Metrostars konnten bis zur Mitte des dritten Innings neun Runs einfahren, gegenüber standen bis dato null Runs der Mowers. Doch dann platzte endlich der Knoten, sehr zum Unmut der Gegner. Eine Two-Out-Rallye brachte sieben Runs aufs Scoreboard. Es hätten sogar noch der Ausgleich werden können, leider war der 3rd Baseman des Bundesliga Farmteams ein paar Millimeter zu groß und konnte so den von Michael Bittmann abgefeuerten Linedirve – bei gut gefüllten Bases – aus der Flugbahn pflücken. Spannend wurde es. Die Freudenau knisterte und bei der Kantine war man erbost: „Warum ist das noch nicht aus? Warum stehts da nicht schon längst 20-1 für uns (Anm. Metrostars)? Die (Anm. Lawnmowers) können ja eh nix!“ Tja, da wurde man eines besseren belehrt. Einen runlosen vierten Inning, folgte das zeitbegrenzungstechnisch wohl letzte Inning. Die Metrostars konnten drei Runs erzielen und so ihre Führung auf 12-7 ausbauen. „Das wars jetzt aber.“ Nein, war es nicht. Two-Out-Rallye die Zweite. Clemens Hlawaty scorte auf ein Single von Luca von Ameln, welcher selbst sofort die zweite Base gestohlen hat. Durch einen E3 erreichte Bittmann die erste Base und von Ameln scorte. Nur noch 12-9 – die Metrostars wurden nervös. Die Mowers hingegen umjubelten mittlerweile jede Aktion wie einen Weltmeistertitel. Ein Left Field Hit von Thomas Bertleff ließ den sprintenten Bittmann atemlos und erschöpft – wie in der Früh nach der Nacht im Sass – Heim kommen. 12-10. Abermals ein E3 nach einem Schlag von Rene Szeywerth (Tying Run) welcher Bertleff scoren ließ. 12-11. Immer noch zwei Outs. Einen eigentlich schwachen Schlag auf 2nd Base von Ex-Metrostar Elijah Crowder (Winning Run) konnten seine ehemaligen Mitspieler nicht unter Kontrolle bringen. Wolfgang Köhler am Schlag. Er konnte nun zum Held werden, doch sein Schlag fand den Weg in den Handschuh des Short Stops, welcher dann knapp doch noch das spielbeendende Out auf 1st Base fabrizierte. Endstand 12-11 und damit die zweite Saisonniederlage der Lawnmowers. Trotzdem ein großes Lob an die Mannschaft, die nach einem 9-0 Rückstand noch einmal alles gegeben hat. Anzumerken ist auch die erneut gute Vorstellung von Moritz Bammer am Mount. Der Oberösterreicher hält mittlerweile bei respektablen 23 Strike Outs.

VIENNA METROSTARS II vs. WOODQUARTER RED DEVILS

Im Sandhexenspiel überraschten die Red Devils im ersten Inning mit ihrem mutigen Auftreten gegen die zu favorisierenden Homerunnersfiliale, welche wiederum nach kurzem Rückstand unbeeindruckt und gnadenlos die Altweitra-Unserfrauler mit Mercyrule in die Knie zwangen. Endstand 20-6. Die Lawnmowersbeteiligung in diesem Spiel übernahmen die Umps Michael Bittmann und Michel Fleck, am Scorerwisch führte Chris Neumann den Bleistift und fresh an den Turntables*: MC Bammer

* der Anzeigetafel

VIENNA LAWNMOWERS vs. WOODQUARTER RED DEVILS

Line Up: #22 Hlawaty SS, #6 von Ameln C, #11 Bittmann P, #52 Bertleff CF, #67 Chrastka LF, #3 Crowder 1B (> #15 Szeywerth 1B), #73 Köhler 3B, #17 Zednik 2B>RF, #56 Griffiths RF (> #24 Bammer 2B)

Das letzte Duell lieferten sich also die am heutigen Spieltag noch sieglosen Teams. Bei den Wienern erklomm diesmal Michael „Mike“ Bittmann den Mount und Andi „die Kruste“ Chrastka feierte nun tatsächlich nach fast drei Jahren ein umjubeltes Liga-Comeback und ersetzte den verletzten Lionel Mace im Left Field. Die Roten Teufel zeigten sich wie schon gegen die Metrostars schlagstark und konnten gleich zu Beginn drei Runs scoren. Doch auch die Mowers arbeiteten gegen den erneut pitchenden Devil Manuel „Big S“ Schrenk gut im Count und so konnte man postwendend die Führung erobern. Es entwickelte sich anfangs ein ausgeglichenes Spiel, welches sich jedoch mit Fortdauer immer mehr zu Gunsten der Wiener wenden sollte. Während die Gäste aus dem Waldviertel, wie schon im ersten Match, Probleme mit ihrem Pitching bekamen, wurde Bittmann immer stärker. Eine solide Defense hinter dem Leopoldstädter half dabei, die Defensive-Innings der Lawnmowers bei hohen Temperaturen kurz zuhalten. Auch offensiv konnte man die Führung Inning für Inning ausbauen. Teils unkonventionelles Baserunning seitens der Lawnmowers wurde durch die fehlerhafte Defensive der Red Devils zum Glück nicht bestraft und so stand es nach dem vierten Inning 17-4 für die Mowers. Ein 3-Run-Homerun der Gäste sorgte noch für ein Highlight des Spieltages – doch bevor noch einmal Spannung aufkommen konnte, war die Zeitbegrenzung bereits erreicht. Endstand 17-8. Erwähnenswert ist ebenfalls das Saisondebut von Moritz Bammer am Schlag, welcher sogleich einen Hit samt zwei RBIs landete, sowie die Prämiere von Rene Szeywerth als 1st Baseman. Letzterer erzielte auch das letzte Out des Spieltages und so konnte der Meidlinger auch dieses Ziel auf seiner Baseball-To-do-Liste abhaken. Ein E3 blieb ihm allerdings verwehrt.

Split beim Heimauftakt

27.6., Freudenau. „Wir haben heute zwei schwere Spiele gegen zwei starke Gegner. Aber das ist egal. Weil auch die Grasshoppers haben heute zwei schwere Spiele gegen zwei starke Gegner, genau so wie die Cubs…“, so der Beginn der Dugoutansprache an diesen heißen Sonntag-Vormittag. Ein echter Landesliga-Leckerbissen stand da in der Freudenau auf der Speisekarte. Die drei bis dahin noch ungeschlagenen Mannschaften trafen also im direkten Dreiertunier aufeinander. Na dann: „Play Ball!“

Vienna Lawnmowers vs. Traiskirchen Grasshoppers II

Im ersten Spiel trafen die Mowers auf das Farmteam des Bundesliga-Zweiten aus Niederösterreich. Die Wiener vertrauten erneut auf den Moritz Bammer am Mount, welcher schon beim Saisonauftakt eine gute Vorstellung ablieferte und in der Defense verzichtete man auf große Experimente.

Line Up: #22 Hlawaty 3B, #1 Mace LF, #69 Ackerl SS, #6 von Ameln C, #11 Bittmann DH (> P), #15 Szeywerth CF, #3 Crowder 1B (> #52 Bertleff 1B), #47 Prusa 2B (> #73 Köhler 2B), #56 Griffiths RF (> #4 Krajnovic RF) – #24 Bammer P

Auch die Traiskirchner wollten nichts dem Zufall überlassen und brachten daher mit Michael Koller einen bundesligaerfahrenen Pitcher, mit dem die Battery der Mowers nicht gut zurecht kam. Somit konnte man nicht an die starken Schlagleistungen vom Auftaktwochenende anknüpfen. Bammer auf Seiten der Wiener pitchte hingegen erneut stark, dennoch konnten die Gäste aus Niederösterreich jedes Inning mindestens einen Run anschreiben. Ganz im Gegensatz zu den Lawnmowers, die lediglich nach einen Ground Rule Double von Lionel Mace und einem anschließenden RBI-Double von Michael Bittmann den Ehrenrun im vierten Inning erzielen konnten. Bittmann löste zum sechsten Inning Bammer am Mount ab. Doch nach diesem war bereits Schluss. Mercyrule und damit die erste Saisonniederlage für unsere Mannschaft. Endstand 1-13.

Traiskirchen Grasshoppers II vs. Stock City Cubs II

Im Sandwitchspiel gab es gleich drei Homeruns zu bestaunen, einen sogar über den hohen Zaun bis auf die Aspernallee. Auch hier setzten sich die Hoppers mit Mercyrule 17-7 durch und sonnen sich darum nicht unverdient alleine an der Tabellenspitze. Um einen Split ging es darum in der dritten Partie des Tages.

Vienna Lawnmowers vs. Stock City Cubs II

Line Up: #22 Hlawaty 3B (> P), #1 Mace LF, #6 von Ameln C, #69 Ackerl SS, #52 Bertleff 1B (> CF), #4 Krajnovic CF (> #3 Crowder 1B), #11 Bittmann 2B, #56 Griffiths DH (> #15 Szeywerth RF), #17 Zednik (> #73 Köhler RF>3B)

Thomas Bertleff durfte sich nach einem Kurzeinsatz im ersten Spiel nun von Beginn an auf 1st Base präsentieren und nutzte die Chance gleich um einen heißbegehrten, weltbekannten, sagenumwobenen E3 einzuhamstern, ebenso wie am Schlag wieder Mal mehrere Hit by Pitches. Durch eine frühe Verletzung von Centerfielder Dario Krajnovic blieb es allerdings wieder bei einem Kurzbesuch im Infield. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Gegen Mowers Staring Pitcher Daniel „Jelly“ Jelencsits kamen die Stockerauer nicht zu den weiten Hits, wie noch im Spiel gegen die Hoppers und die Mowers kamen mit den scharfen Würfen des Cubs Pitchers nach einer weile doch recht gut zurecht und lagen damit zum fünften Inning schon 9-5 in Front. Gegen den zweiten Pitcher der Stockerauer schalteten die Lawnmowers allerdings in den Batting Practice Mode und schluen viele, weil langsame, vermeintliche Balls, welche dann zu leichten Outs führten, anstatt auf Mitte-Mitte-Bälle zu warten. Überhaupt wollten die Mowers am Schlag an diesem Sonntag evtl. gar zu viel. Nur ein Base-on-Balls gegenüber vielen Outs auf 1st mit schwachen Schlägen auf miese Pitches, so die Bilanz. Aber sei´s drum. Clemens Hlawaty löste Jelencsits noch am Mount ab und Rene „du Maschiene!“ Szeywerth, stahl sich wie eine Gazelle von Base zu Base und hastet anschließend jaguarartig nach einem Tag-Up von 3rd in Richtung Homebase. Endstand 11-5.

Mit 3 Siegen und 1 Niederlage stehen die Vienna Lawnmowers auf dem zweiten Tabellenplatz und somit auf Lauerposition. Zeit zum Ausruhen bleibt keine. Die nächsten zwei Sonntage sind vollgepackt mit Spielen. Am 4.7. geht es in der Freudenau gegen die Metrostars II, welche bis dato noch keine Partie in den Schlägern haben und die Red Devils aus dem Waldviertel, die mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet sind. Die Woche darauf heißt das Reiseziel Tulln. Dort findet der Ausweichtermin für Rannersdorf (neuer Platz noch nicht fertig) gegen die zwei LLO Neulinge – Schwechat Blue Batts II und Dirty Sox Graz II – statt.

Auftakt-Sweep im Stadtentwicklungsgebiet

Sa, 13.6.21. Stockerau. Nach der lockdownbedingter Streichung von 1/3 des Grunddurchgangs konnte nun Mitte Juni endlich (!) die Landesliga Ost Saison beginnen. Der Saisonauftakt führte die Lawnmowers durch den Tunnel Kaisermühlen – welchen Starting Pitcher des ersten Matches, Moritz Bammer, bis zum Spielbeginn nicht mehr verlassen wollte – nach Stockerau. Dort wurden die Spieler von einer Neubausiedlung überrascht, welche rund um den Platz gegenwärtig aus dem Boden schießt und womit die im Off Season Report „Ballparkguide“ noch so hoch angepriesene und für so manch Strike Out verantwortlich gemachte Aussicht auf die malerische Hügellandschaft des Weinviertels komplett versperrt wurde. Das zur Ankunftszeit bereits laufende Spiel zwischen den Gegnern des heutigen 1.Spieltags, Vienna Bucks gegen Schremser Beers, endete mit 16-9 für die Waldviertler. Die Spieler der Mowers bereiteten sich derweil motiviert und voller Vorfreude im Dickicht und im Battingcage auf den Auftakt vor. Ehe ein Wolkenbruch eine Minute vor Spielbeginn für ein wenig Verzögerung sorgte…

Vienna Lawnmowers vs. Schremser Beers

Line Up: #4 Krajnovic RF (> #15 Szeywerth), #22 Hlawaty 2B (> 3B), #1 Mace LF, #52 Bertleff CF, #6 von Ameln C, #56 Grifftihs DH (> #11 Bittmann), #69 Ackerl SS, #73 Köhler 3B (> #47 Prusa 2B), #3 Crowder 1B – #24 Bammer P

Zwei Premieren gab es auf Seiten der Wiener: Dario Krajnovic durfte erstemals als Lead Off und Mercer Ersatz starten und Neuzugang Elijah Crowder bestritt sein Lawnmowers Debut. Im ersten Inning zeigten die Schremser ihre Klasse, drei Runs durch einen Homerun Richtung Stockerauer Großfeldsieldung, doch dann drehte Mowers Pitcher Bammer auf und auch seine beinahe fehlerlose Defense ließen im weiteren Spielverlauf nicht mehr viel anbrennen. Am Schlag zeigten die Lawnmowers anschließend ein komplett anderes Gesicht als noch in den Jahren zuvor und als nostalgischer Beobachter erinnerte diese Schlagleistung an die frühen 10er Jahre. Hit um Hit um Hit um Hit um Hit, zwischendurch ein Tripple und so konnte man schon im ersten den Rückstand drehen. Es entwickelte sich ein wirklich sehenswertes und gutes Baseballspiel, bei dem die Wiener jedoch stets ein wenig am Oberwasser schipperten. Zwischenstand nach vier Innings 8-4. Moritz „das Tier“ Bammer erwischte einen super Tag. Er pitchte über die vollen sieben Innings und konnte neun Strike Outs erwerfen. Das Highlight für den 22-Jährigen war wohl das fünfte Inning, als der ehemalige Athletic bei Bases Loaded, Spielstand 8-5 und keinem Out drei Strike Outs in Folge warf, worauf reflexartig ein wuchtiger Laakirchner Urschrei entwich und somit die Aufholjagd der Waldviertler verhindert wurde. Defensiv zeigte Clemens Hlawaty, welcher nach der Einwechslung von Marco Prusa (für Wolfgang Köhler) auf 3rd Base wechselte, ein grandioses Play. Ein Flyout von Krajnovic Back Up Rene Szeywerth, ein abermaliges Strike Out und ein gefangener Flyball von Hlawaty beendeten das letzte Offenseinning der Niederösterreicher und besiegelten somit den Auftaktsieg der Lawnmowers. Endstand 8-5. Ein fast schon historischer Sieg, denn erstmals seit fünf Jahren können die Mowers zum Auftakt einen Win zu Buche schreiben. Auf ein Erfolgserlebnis gegen die Beers wartete man sogar noch knapp 12 Jahre länger. Nämlich genau seit 27.6.2004, einen Tag an dem der heutige Winnig-Pitcher noch irgendwo in einem oberösterreichischenen Kindergarten umadum sumperte und um eine zweite Nachspeise anfragte.

Vienna Bucks vs. Vienna Lawnmowers

Line Up: #69 Ackerl SS, #Hlawaty DH (> 3B), #1 Mace LF, #11 Bittmann 3B (> P), #6 von Ameln C, #56 Griffiths RF(> #4 Krajnovic), #3 Crowder 1B (> #47 Prusa), #73 Köhler CF (> #52 Bertleff), #17 Zednik 2B (> #15 Szeywerth) – #98 Jelencisits P (>out)

Nach einer kurzen Pause mit Kornspitzen, Marillen, Karotten, Weckerln, sogar einer Avocado (diese Frucht feiert übrigens hiermit offiziell seine Premiere auf der Homepage und vermutlich auch in einem Dugout), Sandwiches, Nüssen und einer Banane gingen die Mowers in die zweite Partie des Tages, nämlich das Wiener Derby gegen die Bucks. 90% von dem eben Aufgezählten Lebensmitteln stammten übrigens aus dem Jausenboximperium von Didi Ackerl. Diese tupperboximale Stärkung fruchtete allerdings sowas von. Der LLO Oldie, Lead Off der Partie und offenbar künftige Major Leaguer legte für die Fans – vor allem aus dem eigenen Dugout – ein Gustostückerl nach dem anderen hin. Erst scorte Ackerl den ersten Run und im Defenseinning holte sich der Short Stop der Lawnmowers zwei fast und unmögliche Groundballs und verwandelte diese fast noch unmöglicher zu Assits auf 1st Base. Davon mitgerissen drehte die Mowers Offense jetzt auch so richtig auf. Mitte das zweiten Inning stand es darum schon 8-0 für die Blues. Und wie auch im ersten Spiel durch die Line Up durch: Hit um Hit um Hit um Hit um Hit, zwischendurch ein Tripple. Für die Tripple fühlte sich der Präsident an diesem Tag selbst verantwortlich. Drei an der Zahl sollten es für Lionel Mace an diesem Spieltag werden. Das letzte mit Ansage und einem damit verbundenen Gratis-Double-Cheesburger ausgelegt vom Stockerauer Amtskollegen. Die Stadtrivalen konnten keine Impulse mehr setzten. Beispielsweise wurden sie gleich zwei Mal beim Run-Versuch von Mace aus dem Left Field auf Home ausgeworfen und auch die restlichen Devensivaktionen der Mowers verliefen fehlerfrei. Am Mount beförderte anfangs Daniel „Jelly“ Jelencsits die Bälle Richtung Zone. Abgelöst wurde er dann von Michael Bittmann, der in den drei Innings seiner Pitchingtätigkeit vier Strike Outs beisteuerte. Endstand nach fünf Innings und Mercy Rule: 21-5. Die Fair-Play Aktion des Spiels lieferte Klaus Zednik, als er beim Versuch die 1st Base zu erreichen ein Out in Kauf nahm, indem er den unglücklich am Boden fallenden Feldspieler der Bucks umrundete, anstatt über ihn drüber zu laufen. Somit war er langsamer auf der Base, als der weggestreckte Fuß des Gegenspielers, der irgendwie den Ball noch unter Kontrolle brachte. Aber seis drum: „Gesundheit geht vor!“ Sogar dem Ump tat der Outcall ein wenig leid. An dieser Stelle auch ein Lob an die Umpire-Teams beider Spiele, welche kompetent und fehlerlos auftraten.

Zwei sehr starke mannschaftliche Leistungen, welche richtig viel Freude für die weiteren Spiele macht. Immerhin 25 Hits in zwei Partien – richtig gut, was die Lawnmowers am Schlag an diesen Samstag fabriziert haben. Das Selbstvertrauen wurde Literweise getankt und dieses wird man brauchen. Am 27.6. warten in der Freudenau nämlich die Farmteams der Stock City Cubs und der Traiskirchen Grasshoppers auf unser Team, also das Aufeinandertreffen der drei Tabellenleader. Eine mindestens genau so gute Form wird gegen die beiden ebenfalls noch ungeschlagenen Mannschaften brauchen um was zählbares mitzunehmen.

Erfolgreicher Trainingstag

24.Mai 2021. Pfingstmontag. Freudenau. Schon kurz vor 8 Uhr trafen die ersten Spieler der Lawnmowers am Ballpark ein. Der Dauerregen des Vortages hat einige aus der Reserve gelockt und schon knapp eine Stunde vor Treffpunkt erscheinen lassen, um den Platz, der sich in einem überraschend guten Zustand befand, herzurichten und sich selbst in Ruhe auf die kommenden Stunden vorzubereiten. Ein acht stündiger Trainingstag stand auf dem Programm. Durchstrukturiert und akribisch vorbereitet tackerten Zeitplan, Gruppeneinteilungen und der gleichen an der Infodokaplatte und wurde von den Mowers studiert. Im jeweils zugeteilten Dugout warteten schon beschriftete Trinkflaschen und Obst auf die „Athleten“. Ein Traktor plus zwei mit Heu beladenen Anhängern fuhr auf der Aspernallee vorbei: „Schaut´s, da Moritz is da!“, und ein Mann im Rollstuhl wurde am Gehsteig Richtung Lusthaus geschoben: „Schaut´s, da Luca is da!“.

Vormittag

Nach dem alle verspäteten Oberösterreicher und verletzungsbedingt Ausge-/vom Rad Gefallenen verarscht worden sind, starteten die Lawnmowers pünktlich um 9 Uhr ins Aufwärmprogramm. Es war ein gutes Gefühl endlich mal wieder fast den gesamten Kader beisammen zu sehen. 17 von 22 Spielern nahmen am Vormittag an den harten Drills und fordernden Übungen teil. Michel stieß noch ab der Mittagspause noch hinzu. Für die nächsten zwei Stunden wurden die Spieler in zwei Gruppen geteilt. Die Gruppe IF trainierte Fieldung und Infieldspielzüge am Feld, während die Gruppe OF einen Schlagzirkel in den Cages absolvierte. Nach einer Stunde wurde gewechselt und die Flyballpflücker besetzten das Feld. Nebenbei wurde im Bullpen die erste echte Pitcher-Catcher-Einheit seit gefühlt 15 Jahren abgehalten. Den Abschluss des Vormittags bildete eine intensive Volles-Feld-Übung in drei Gruppen, bis der Lieferando-Fahrer – der übrigens ganz begeistert war, das man in Wien Baseballspielen kann – mit den Pizzen am Tor bereit stand und die teilweise schon müden Knochen in die Mittagspause rettete.

Nachmittag

Die einstündige Baserunning Übung, die für den frühen Nachmittag geplant war, wurde auf Grund des immer schlechter werdenden Wetter gestrichen. Zu groß war die Angst, nicht mehr ein teaminternes Match spielen zu können, worauf sich schon alle sichtlich freuten. Die Mannschaften kamen in ihren Dugouts zusammen und wurden eingeschworen. Die Line Ups wurden geschrieben und dem ersten Innings des Jahres konnte nichts mehr im Weg stehen.

Team Kapitän: Mike P/SS, Rene C, Andi 1B, Clemens 2B/P, Marco SS/P/2B, Wolfi 3B, Dario LF, Klaus CF, Flo RF

Team Präsident: Moritz P/2B, Michel C, Bertl 1B/CF, Eli 2B/1B, Didi SS, Jelly 3B/P, Lionel LF/3B, Peter G. CF/LF (der neunte Mann: Peter P. musste leider absagen, wodurch immer der letzte der Line Up der Captains im RF fungierte)

In den ersten Innings begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Wenig sehenswerte Hits, starke Defense und schnelle Outs. 1-0 stand es nach drei Spielabschnitten für das Team von Kapitän Clemens. Mit dem schlechter werdenden Fritz-Walter-Wetter wurde die Präsi-Auswahl allerdings immer besser. So konnte deren Offense Run um Run scoren und das Spiel schließlich 9-3 für sich entscheiden. Nach sechs Innings wurde die Partie auf Grund des immer stärkeren Regen abgebrochen werden.

Der Pfingstmontag war dennoch ein voller Erfolg. Die Stimmung in der Mannschaft war (wie eigentlich immer) hervorragend und auch das baseballerische Können hat nach der langen Coronapause langsam wieder zugenommen. Großen Dank noch einmal, an alle zahlreichen Teilnehmer, speziell an jene die nicht so oft zum Training kommen können. Der Feiertag stimmte sehr zuversichtlich für die anstehende Spielzeit und die Vorfreude auf den 12. Juni hat sich in den acht Stunden ca. verhundertfacht!